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Mittwoch, 6. Februar 2013

ABER HIER LEBEN, NEIN DANKE

(Tocotronic)

Gestern in der Thalia Buchhandlung Alienpornospielzeuggroßhandlung:

yoda

… was lassen wir uns denn noch alles andrehen!?

Mittwoch, 7. März 2012

SOMEWHERE OVER THE RAINBOW

(Israel Kamakawiwo’ole)

Tach’ auch Mädels! Smiley Morgen wird wieder weltweit der internationale Frauentag ausbrechen. Da man aber nicht vorher gratuliert – bringt ja Unglück – soll das hier auch nur thematisch äußerst peripher tangiert werden. Ich für meinen Teil bin seit letztem Jahr in einer Bringschuld. Da habe ich nämlich für mein Team meine legendäre Miff-Maffs fabriziert und die am 08. überraschend in die Frühstücksrunde “geworfen”. Man sollte vll. wissen, daß ich kurz vorher das Team gewechselt habe / “gewechselt haben wurde”, eine gewisse prestigesteigernde Wirkung im neuen Kollektiv also durchaus beabsichtigt war. Jo, hat dann auch hervorragend geklappt. Letzte Woche wurde das Thema dann von meiner Chefin wieder aufgegriffen und nach den Versorgungsplänen für morgen gefragt (“Gibt’s eigentlich wieder Muffins??”). Was soll man da sagen? “Nein, denn mittlerweile mögt ihr mich ja alle” oder “Nie wieder, ich gehöre seit gestern einer Religion an, welche das Backen als Freizeitbeschäftigung satanistischer Ketzer stigmatisiert”? Geht irgendwie beides nicht, außerdem mache ich es ja auch ziemlich gerne und hatte es ohnehin vor. Also wortete ich vielsagend mit “Mal guck’n!” ant und beschloß, mich erneut selbst zu übertreffen.

Es begab sich nun, daß die MsPittili dieser Tage bei mir verweilt und wir den Rohstoffeinkauf gemeinsam erledigten… vorhin. Jedenfalls standen wir vorm Backmittelregal und ich erweiterte den “Zitronenkuchen” um eine Baggerschaufel voll Awesomeness aus meinem Privatvorrat.  Ich beschloß nämlich, einen 9gag – inspirierten Regenbogen-Kotz-Kuchen anzurühren. Wer nicht weiß, wovon ich rede, der recherchiere HIER (Ende des Bildes). Und so kam es, daß sich eben in der Küche gar seltsame Farbenspiele ereigneten.

einrühren

Das Einfärben des Teiges unter Zuhilfenahme diverser Lebensmittelfarben.

Zutaten

Die Vierfarbigkeit in angerührter Form.

Rohmasse

………………….. pornööööööööööös……………………………….

feddich

Ausgebacken!

Dann noch fix ein kleines Glasürchen und ordentlich Kokosraspeln drüber…

behaubt

und dann ab damit morgen früh auf den Frühstückstisch! Smiley mit geöffnetem Mund Hoffentlich ist das Ding, so abartig es auch sein mag, am Ende innen noch ähnlich farbenfroh, wie beabsichtigt. Es ist schwer, nicht jetzt schon nachzuschauen. Interessieren würde es mich ja schon. Aber morgen nehme ich den Fotoapparat sicherheitshalber mit in den Pausenraum und werde euch berichten. Zwinkerndes Smiley Sicherheitshalber habe ich übrigens noch ein Black Schoko-Miff-Muffs gemacht, für die ernährungstechnisch konservative Fraktion. Zwinkerndes Smiley

Montag, 11. Juli 2011

ASSASSIN

(Muse)

Wir stellen uns jetzt mal vor, ich wäre ein Werbefutzi. So ein urbaner Yuppi, der gegen 12 frisch manikürt auf dem Segway durch die Innenstadt ins Büro eiert. Meine Tocotronic-Gedächtnisfrisur umweht die Designerbrille und der giftgrüne Filzanzug kratzt am Hals… sieht aber knorke aus! In der „Agentur“ angekommen wird sich erst einmal gepflegt ein Manhattan durch den Strohhalm direkt ins Zwischenhirn gezogen bevor ich mich elegant aufs Bürosofa werfe und in einen kreativen Schlaf verfalle. So gegen 14 Uhr wird dann ins Meeting getigert und mit dem neuesten Klienten die Strategie für die Übernahme der kommerziellen Weltherrschaft abzustimmen. Am Ende kommt ein 2 Monats-Zeitfenster für die Brülleridee und ein siebenstelliges Spesenkonto dabei raus, was man dann mit der ganzen Abteilung gleich mal im angesagtesten „Edelclub“ der Stadt gepflegt halbiert. Dann wird wieder ausgeschlafen. Mit etwas Glück kommt binnen der vorgegebenen 2 Monate irgend wann die große Inspiration, die man dann auch gleich auf eine bereit liegende Serviette kritzelt um sie dem Firmenguru einige Tage später 1:1 so zu präsentieren. Nehmen wir mal an, daß es sich dabei auch noch um einen Anbieter von IT-Diensten handelt, zum Beispiel ein legales Musik-Downloadportal im Internet...was könnte man da alles draus machen?!? Abgedrehte, trendige, vollkommen verfreakte Kunterbuntkampagnen mit einem Killersoundtrack, der sich unbesehen ins Zuschauerhirn bohrt und da so schnell auch nicht wieder raus will. Meine erste Idee für nen TV Spor sähe wie folgt aus:

Totale auf eine grüne Alpenwiese… Sonnenschein, im Hintergrund ein ruhiger, klarer See. Vögel zwitschern, aus der Ferne muht eine Kuh zufrieden in die Landschaft. Die Kamera schwenkt langsam nach rechts… eine Alpenhütte kommt ins Bild. Dann ein höllisch schneller Zoom aufs Dach der Hütte. Die Langschaft verschwimmt dabei grün-blau an den Bildrändern zu einem Brei aus Sonne und Natur. Die Kamera stoppt abrupt zu zoomen. Auf dem Dach der Hütte steht ein Chinese (barfuß) in einem Geierkostüm. Er hat eine Herzchensonnenbrille auf der Nase und jongliert mit drei Ziegen. Während er das tut, blickt er grinsend in die Kamera und fängt an zu steppen. Aus dem Hintergrund ertönt (erst leide, dann immer lauter werdend) „Hysteria“ von Muse. Als der Beat dann Fahrt aufgenommen hat verwandeln sich die Ziegen plötzlich in: Einen offensichtlich auf Lady Gaga geschminkten Orang Utan, einen in einem Paprikakostüm steckenden Dieter Bürgi und einen Saddam Hussein – Doppelgänger im Real Madrid Trikot („Nr. 7“). Die vier Gestalten schauen sich kurz an (*Anmerkung: Musik setzt kurz aus… Spannungsaufbau*), holen ihre I-Phones heraus und tippen darauf herum… jedes beginnt zeitgleich „Oops I did it again“ zu spielen und die Gestalten beginnen den Macarena dazu zu tanzen. Die Kamera verharrt einige Sekunden auf der unwirklichen Szene… !
PLÖTZLICH durchschneidet eine Maschinengewehrsalve die alpine Stille und die vier Tänzer werden vom Dach gefegt und Stille hält Einzug. SCHNITT! Als nächstes sehen wir schwere Stiefel, die an ein blutverschmiertes I-Phone heran treten… sehen eine Hand, die es aufhebt (Großaufnahme). Dann wird langsam heraus gezoomt und wir sehen Eine Zombieversion des Knackers aus der „Is cool Män“ – Werbung im Kampfanzug vor uns stehen, von der Schulter baumelt lässig die AK47. Er nimmt die Brille ab… blickt mit glutroten Augen in die Kamera… tippt ein letztes Mal mit den knochigen Fingern auf den Touchscreen (**Anm.: ohne hin zu schauen versteht sich… wäre nett, wenn dabei irgendeines seiner Körperteile laut schmatzend und von einer dunkelgrünen Schleimfontäne begleitet abfällt… die Nase zum Beispiel**) und während er mit seiner grauen, furchigen Zunge das Blut vom Display leckt ertönt im Hintergrund „Psychosocial“ von Slipknot und er knurrt in die Kamera: „Sümpfi – mehr Musik, als du je hören kannscht!“ Dann ein finsteres Lachen…. Für 5 Sekunden wird das reine, blaue Firmenlogo eingeblendet. Kurz bevor man zum nächsten Spot umschaltet kommt von unten noch eine blutige Hand ins Bild, krallt sich auf dem Bildschirm fest und rutscht – eine Blutspur und fünf tiefe Kratzer hinterlassend - ein Mal quer übers Logo (mit entsprechendem Quietschsound)… kurz bevor sie wieder aus dem Bild verschwindet, bricht noch ein Fingernagel laut knackend ab.

So, das wäre so meine erste Idee. Worauf ich aber als ALLERLETZTES kommen würde, wäre so ein kranker Scheiß wie sprechende Augenbrauen… viel zu verstörend.


Samstag, 29. Januar 2011

TIERE SIND ZUM ESSEN DA

 (Die Prinzen)

Es ist Sonnabend, da bin ich schreibfaul! Also gibt’s heute nur ein kurzes Textchen mit ein paar Fotos. Ich finde es ja faszinierend, was die menschliche Kreativität so hergibt, wenn man die benachbarte Vernunft nur konsequent genug betäubt. Das wird dann manchmal recht schräg, bisweilen aber auch ziemlich krank; und genau an diesem Punkt fange ich dann an herzhaft zu lachen! Zu meinem letzten Geburtstag bekam ich von meiner Schwester etwas, das ich mir schon lange gewünscht hatte: Ein eigenes HACKEPETERSCHWEIN! Yeah! Seit dem befindet sich  besagtes HACKEPETERSCHWEIN jedes Wochenende in Gebrauch, mal mehr, mal weniger gefüllt! Da ich dieses Wochenende Gott sei Dank nicht allein verbringen muß wurde das HACKEPETERSCHWEIN heute besonders üppig befüllt. Ich stand dann so in der Küche und betrachtete mein HACKEPETERSCHWEIN und begann zwangsläufig breit zu grinsen! Es gibt kulinarisch betrachtet nur eine Sache, die noch kranker ist, als eine Keramiksau mit offenem Rücken, welche die durch den Wolf gedrehte Fleischmasse seiner Realoartgenossen auf dem Frühstückstisch präsentiert… .Aber erstmal soll hier Licht ins Dunkel gebracht werden, wovon ich eigentlich rede:

Die Ecke der Genüsse nebst güldener Palastwache!

 
Nahaufnahme... sagt selbst: Die Grundidee ist schon schräg... oder?!?

Sieht es nicht lecker aus?!? Ich sah mich gezwungen, das Geviehcht unverzüglich zu erlegen:

You're going NOWHERE, my friend!!!!! MUHARRRHARRR!!!!!!

Jetzt mögt ihr euch abschließend fragen, was denn diese eine Sache ist, die im Krankofaktor noch vor meinem HACKEPETERSCHWEIN rangiert. Na, ich kann es euch sagen: WURST (oder laßt es mich vielleicht etwas deskriptiver formulieren: Tier im eigenen Arsch)! ;-)