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Dienstag, 6. August 2013

TIERE SIND ZUM ESSEN DA

(Die Prinzen)

Ich hatte meinen gestrigen Blogeintrag gerade beendet und online geschickt, da lieferten mir die Abendnachrichten vollkommen unaufgefordert ein noch viel besseres Thema. Ihr ahnt bestimmt, was jetzt kommt: Dieser Veggie-Blödsinn, den die altrevolutionären Spinner von den Grünen wieder einmal ausgeheckt haben um dem vernunftbegabten Teil der Bevölkerung wieder eins rein zu würgen – und zwar irgend eine schrumpelige Ökorübe, die aus Klimaschutzgründen nur mal kurz durch lauwarmes Wasser gezogen wurde und die man nun unter politischem Zwang gefälligst zu genießen hat. Und weeeehe man würzt nach!!! HIPPIES!

Ich habe, mal abseits aller Überzeichnung, die ich hier so gerne nutze, eigentlich kein Problem mit Bionahrungsmitteln oder fleischlosem Essen. Erstere schmecken in der Tat zum Teil deutlich besser als dieser Gentechnikmatsch, den man zum Teil im Discounter angedreht bekommt. Außerdem ist es mittlerweile erschwinglich und lohnt sich rein kulinarisch. Fleischloses Essen ist im Grunde genommen auch OK (vor allem dann, wenn ich die Möglichkeit habe es zu vermeiden.) Zwinkerndes Smiley Auch gehöre ich nicht zu der Fraktion, die das komplett ablehnt oder verteufelt. Ich sehe es eher unter dem Motto “leben und leben lassen”, kann es andererseits aber nicht ausstehen, wenn mich jemand im Brustton der moralischen Überlegenheit zu agitieren versucht Nahrungsmittel als “Freunde” zu betrachten. In unserem Kurzurlaub in Berlin entstand vor genau einer Woche dieses kompromittierende Foto hier:

BioFastFood

Ja, wir waren da drin und ja, wir haben etwas gegessen. Und nein, es war nicht schlecht, es war sogar überraschend gut. Die Pommes da sind der Hammer und abgesehen von dem, das wie Bacon schmecken soll (salzige Quietschpappe - das Zeug ist ein Witz, dann soll man es lieber ganz lassen) war der Burger auch eher im oberen Tabellendrittel angesiedelt. Kurz: Ich probiere ja einiges aus, so isses ja nun nicht. Der eigentliche Punkt für mich ist, daß der Vorschlag beinhaltet, daß es uns praktisch vorgeschrieben werden soll. Als ob wir in diesem Land noch ein sinnfreies Gesetz mehr brauchen können; als ob die Grünen keine anderen Probleme als vordringlich ansehen sollten, als die Zwangstransformation des Wählerviehs zum Wiederkäuer! Offensichtlich ist dem aber so. Wir haben ein Bundestagswahl vor der Tür und der Spitzenriege der Bundesgrünen fällt nichts Besseres ein. Zu allem Überfluß schickt man auch noch die Künast vor um diesen Kokolores zu verkünden. Madame Möchtegern-Wowi mit ihrem nächsten selbstgerechten Agitationsangriff auf den gesunden Menschenverstand – so kam das bei mir an. Ist den Birkenstockzauseln denn eigentlich bewußt, daß es in Kantinen jeden Tag ein vegetarisches Essen gibt? Seit über einem Jahrzehnt??? Bei uns in der Mensa gab es immer ein Nahrungsmittel, das komplett fleischfrei war. Wenn einem egal war, was den Magen füllt oder man die 10 Minuten Schlange am Schnitzelgericht umgehen wollte, dann konnte man da bequem seinen Gemüsebratling abholen – theoretisch. Ein mal die Woche gabs noch ne Salatbar und fertig war der Lack. Das Angebot an sich gibt es also schon längst, daß es nicht immer optimal ist, das sehe ich ja noch ein. Vielleicht sollte man einfach da ansetzen, das bestehende Angebot zu optimieren. 2 Gerichte, OK. Eines von mir auch herkömmlich vegetarisch, das andere nur mit Biolebensmitteln – das fände ich vertretbar und logisch. Jetzt aber gleich zu kommen und alle Kantinenbesucher dazu verdonnern zu wollen, ein Mal in der Woche nur noch das zu essen, was die Grünen wollen, das ist meiner Meinung nach eine Frechheit. Soll Frau Künast doch Veggie-Tage einlegen bis sie adlig wird, ich werde sie ganz bestimmt nicht aufhalten. Allerdings erwarte ich dann auch entsprechende Toleranz von der Gegenseite. Zumal “Veggie-Day” ja eh Augenwischerei ist. Wer läßt sich denn früh oder abends durch diesen Quark schon sprichwörtlich die Wurst vom Brot nehmen? Ich jedenfalls nicht. Diese Kampagne gegen Fleischesser, dieses unterschwellige “Schämt euch!” was da immer mitschwingt, diese Diffamierung als “Fleischfresser” oder Schlimmeres, das geht mir auf die Ketten! Was wäre denn los, wenn die CSU die absolute Mehrheit bei der Wahl erlangt (Gott bewahre!!!) und dann als erstes einen bundesweiten Haxentag ausruft? Was wäre, wenn man Fleischverzehr vorschreiben würde? Das ist im Grunde nichts anderes, denn es geht bei Bevormundung nicht um das “was”, sondern um das “ob”. Da wäre das Gejammer aber groß – und auch das würde ich verstehen.

Sprachlich kommt das Ganze auf den ersten Blick ja beeindruckend harmlos daher. “Veggie”, das klingt erst einmal niedlich. Niedlicher zumindest als “Kraut- und Rüben – Tag” oder so. Der dahinter stehende politische Zwangsmechanismus wird auf die Art schön kaschiert, was ihn aber nicht harmloser macht. Es ist und bleibt ein unzulässiger Eingriff in die Selbstbestimmung des Bundesbürgers – für mich ist das schlicht und einfach verfassungsfeindlich! Ich kann nur hoffen, daß der Verfassungsschutz diese Extremisten auf dem Schirm hat! Zwinkerndes Smiley Ich kann solche Vorschläge einfach nicht ernst nehmen, wenn sie aus einer Ecke kommen, die zu ihren Gründerzeiten obrigkeitsstaatliche Regulierung und Bevormundung bekämpft hat. Was ist nur aus den Grünen geworden? Für mich deuten diese Hirngespinste, die in den letzten Jahren von ihnen propagiert werden, auf die Entwicklung eines bevormunderischen Möchtegernökokonservativismus hin. So eine Art Birkenstock – CSU. Das Traurige ist, daß sich die Grünen langsam aber sicher von ihrer Rolle als ernst zu nehmende politische Kraft links von der SPD verabschieden mit solchen Murks. Es hat ja durchaus Tradition bei den Grünen, sich mit solchen PR-trächtigen Eigentoren selbst die Wähler zu vergraulen. “Benzin 5 Mark” sage ich nur. Oder “Tempolimit auf Autobahnen” (halte ich für ne gute Idee, aber in Deutschland sollte man sowas nicht zwingend vor ner Wahl verkünden). Wollen die nicht, oder können sie nicht anders? Vielleicht wird es auch einfach mal Zeit, die alte Führungsriege mit ihrem verfestigten Dagegen-Dogmatismus auszuwechseln. Es gibt doch bestimmt genug junge Grüne, die nicht so weltfremd und berechnend dauerechauffiert agieren. Die sollte man mal ran lassen. Die nerven dann vielleicht auch nicht gleich so, wenn man sie in den Medien auch nur sieht. Ganz ehrlich, wenn ich Claudia Roth auf dem Bildschirm sehe, dann schalte ich doch ab, weil ich das gutmenschliche aber inhaltsleere Gemecker einfach nicht mehr hören kann. Zu gefühlten 95% bestehen ihre Statements doch daraus, das nutzt sich einfach ab. Wenn Frau Roth mal was wirklich Gutes sagen würde, wir würden es doch gar nicht mehr mit bekommen. Das finde ich schade. Die Grünen sollten endlich wieder da werden, was sie früher mal waren: WÄHLBAR – theoretisch Zwinkerndes Smiley!

Hinsichtlich dieser Schnapsidee vom Veggie-Tag möchte ich doch mal nach der Umsetzbarkeit fragen. Ich glaube, daß nicht einmal die Frau Künast ernsthaft glaubt, daß man das durchsetzen oder gar noch effektiv kontrollieren kann, aber man kann es ja mal durchspielen. Wird dann eine “Staatliche Aufsichts- und Sicherungsbehörde Veggie” gegründet? Kurz: “StASi – V”? Deren Gemüsepolizisten (GeMüPo) durchkämmen dann die Kantinen des Landes mit ihren mobilen Laborwagen und nehmen Kantinenpersonal unverzüglich in Gewahrsam, sofern die staatlichen Richtlinien nicht eingehalten werden? Werden Mensaspeisepläne demnächst genehmigungspflichtig und mit 5 Monaten Vorlauf nach Berlin gefaxt (natürlich gefaxt… Neuland und so) um dann mit “verbindlichen Änderungsvorschlägen” retour zu gehen? Und was ist mit so Leuten wie mir? Mit Leuten, die sich dann einfach mit nem Wurstbrot an den Mittagstisch setzen oder sich einfach den Grillrest vom Vorabend von der Angebeteten haben gewohnt phantasievoll und kreativ eintuppern lassen? Vermutlich ist

“solcherlei defätistisches Fehlverhalten in den StASi-V Statuten nicht vorgesehen und hat ein im Ermessen des jeweilig federführend ermittelnden GeMüPos liegendes, unverzüglich zu vollstreckendes Strafmaß zur Folge”

Da kann man ja noch froh sein, wenn die bereits bei Rauchern erprobten und bewährten Mechanismen greifen und man einfach nur draußen essen muß.

PS: Vive la Résistance!

Samstag, 18. Februar 2012

RED WAR

(Probot)

Wißt ihr, was mich mal so richtig nervt? Wenn ausgerechnet  Leute, die immer die großen "ihr müßt toleranter werden; wir sind nunmal anders, akzeptiert das” – Reden schwingen wenns um ihre eigenen Ansichten und Lebensweisen geht, meinen, sich selbst – sie sind ja eine bemitleidenswerte Minderheit - nicht daran halten zu müssen. Wenn man akzeptiert werden will, aber die, von denen man das verlangt, andererseits beschimpft, diskreditiert oder verbal niedermäht. Ich rede hier von einigen Veganern. Solange sie mich in Ruhe lassen, ist mir das egal – sollen sie doch essen was sie wollen, ich machs ja auch. Aber wenn man mal oberflächlich über ihre Zentralorgane querliest, da schlackern einem schon bisweilen die Ohren… einige haben jedes Maß und jedwede ethische Etikette verloren. Wir werden als “Körperfresser” tituliert – was man als B-Movie gestählter Cineast wie ich ja noch ganz lustig findet. Auch, daß man sich für die “bewußte Abkehr vom Leichenverzehr” entschieden hat, ist für mich zwar ziemlich übertrieben formuliert, aber eignet sich umgekehrt auch für schwarzhumorige Bemerkungen am Buffet. Außerdem zeigt das ja schon die Motivation: Man ißt nicht etwas, weil es schmeckt und man es mag (was ja super wäre und vollkommen nachvollziehbar), sondern man ißt etwas bewußt nicht, macht es noch mit martialischen Propagandasprüchen schlecht und kaut selbstgerecht auf den Beilagen herum; streichelt sein eigenes, hungriges Ego (was für mich alles irgendwie bekloppt ist).

Aber  wenn das Benutzen von Tierprodukten (vom Steak bis zum Schuh meinen die das) mit “versklaven” und “vergewaltigen” gleich gesetzt wird oder  wenn eine “sarkastische Antwort (…) für die meisten Körperfresser zu subtil” sein soll und man somit das hohe Roß der moralischen und intellektuellen Überlegenheit besteigt (von welchem man in der Regel auch ein wenig tiefer als sonst zu fallen pflegt), dann hört für mich der Spaß auf. Gefunden habe ich diese “Ansichten” auf “veganismus.de” und “veganwelt.de”… besonders erstere Seite scheint so eine Art Veganer-Al-Quaida zu sein, in welcher Osama bin Birkenstock gerne mal ne Hetzrede in seinen Blog hämmert. Aber gut, wer Wind sät… ich hab mir mal die FAQs vorgeknöpft Zwinkerndes Smiley:

 

Was sind Veganer, Vegetarier?

Vor allem eines: Nervig! Besonders die, welche einen “missionieren” wollen und einem ungefragt irgendwelche auf Recyclingpapier mit Naturfarben handgemalten Hetzblätter in die Hand drücken. Das nennen sie dann “Aufklärungsmaterial” oder “Broschüre”. Ich nenne es “Wachturm 2.0”!

Woher kommt vegan?

Man vermag es nicht genau zu sagen. Den Legenden zufolge, welche unsere Urururururururururururururur---urur-ururahnen dereinst mit Mammutblut und Hirschknochenpinseln an den Höhlendecken ihrer Behausungen niedergemeißelt haben, trägt aber selbst an dieser fürchterlichen Seuche auch wieder die FDP die Hauptschuld! (Jetzt springen auch noch die letzten 5 Wähler ab *hihi*!)

Wie viele Veganer gibt es weltweit?

26.265.852… oh, wartet: 26.265.851! Nee, Mist, 26.265.850. Ach Mensch! Ich meine natürlich 26.265.849! 26.265.848, 26.265.847, 26.265.846, 26.265.845, 26.265.844… ich gebs auf, der Skorbut ist einfach schneller… !

Was essen Veganer?

Das wüßte ich auch gerne – das übersteigt nämlich meine Vorstellungskraft. Und “essen” würde ich das auch nicht nennen, ich glaube, sie “assimilieren” eher. 

Ist es kompliziert Veganer zu werden?

Nein. Man muß nur mansochistisch genug sein um auf alles zu verzichten, was gemeinhin unter dem Begriff “Nahrungsmittel” firmiert. Nicht mal Honig dürfen die essen, das muß man sich mal vorstellen. Im Wesentlichen scheint es sich auf die Farbe “Grün” zu reduzieren. Da man aber den intrinsischen Drang nach Fleisch nicht los wird, auch als Veganer nicht, versucht man sich all die leckeren Nahrungsmittel, die wir normale Menschen allzeit genießen dürfen nachzubauen. Dazu rührt man eine fürchterlich geschmacksarme Pampe namens “Tofu” an und preßt sie in die gewünschte Form. Alleine die Existenz von “Tofurürstchen”, “Tofuburgern” oder “Tofuschnitzeln” beweist doch, daß dieses “mit fehlt nichts” eine blanke Lüge ist. Was mir nicht fehlt, das muß ich auch nicht ersetzen – so sieht’s nämlich mal aus!

Nicht daß wir uns falsch verstehen: Tofuprodukte können auch lecker sein, allerdings sind das immer genau die, die nicht versuchen ein Stück Tier zu imitieren sondern als genau das erkennbar sind, was sie eben sind: Tofu! Ich nenne es mal “ehrliches Tofu”.

Wie teuer ist vegan leben?

Es kostet Lebensfreude – das sollte sich keiner leisten können! Ich hab mir mal überlegt, wie das sein muß für euch: Immer und überall muß man seine Nahrung argwöhnisch beäugen, daß da auch ja kein Tierprodukt drin vorkommt. Selbst ein einen großen Salatteller könnte sich ja ein Schinkenstreifchen verirrt haben – theoretisch. Doch während mich dieser Schinkenstreifen verzücken würde, kommt sich der Veganer vor wie Hannibal Lecter und schwingt vermutlich anschließend mindestens 10 Stunden die bastende Selbstgeißelungspeitsche wegen seiner Untat. Außerdem verliert man Freunde, denn mal eben “zusammen was kochen”, das geht dann nicht mehr. Wer will sich schon den Stress antun, für die Birte oder den Malte immer irgend eine Extrawurst parat zu haben (wobei “Extrawurst” hier sicherlich ein wenig unglücklich gewählt ist) und sich zum Dank dann beim Essen vorwurfsvolle Blicke aufs eigene Schnitzel und moraltriefende Vorträge über seine Hippieansichten geliefert zu bekommen. Das macht auch der beste Freund nicht lange mit.

Wieviele Tiere werden durch die Massentierhaltung geschlachtet?!

Ich glaube, das erledigen Metzger… oder Maschinen. Aber alleine die Frage zeigt doch schon wieder dieses dusselige schwarz/weiß – Denken. Also ob alles Fleisch aus der “Massentierhaltung” kommt. Es gibt auch regional angesiedelte Fleischer und selbst in Supermärkten gibts mittlerweile gutes, Fleisch wenn man mal aufpasst, was man kauft. Außerdem: Wildtiere, reines Biofleisch oder selbst gezogene Hasen und Kaninchen schmecken doch eh viel besser. Dieses verwässerte Billigfleisch, das tatsächlich aus der “Massentierhaltung” kommt und von Polen über Portugal und Irland in den Lidl “umme Ecke” gekarrt wird – das ist wieder was ganz anderes und ethisch tatsächlich zu hinterfragen.

Ich alleine kann ja doch nichts ausrichten...

Stimmt, also laß es lieber gleich bleiben!!!! Traurig? Och komm, nimm ne Wurst! Smiley mit geöffnetem Mund

Geht 100%ig vegan leben überhaupt?

Ja. Also ab auf die Insel, Bastrock um die Hüften geschnallt und fortan nur noch Kokosnüsse nuckeln bis der Sensenmann vorbeigesurft kommt um euch zu erlösen. (Laßt es euch aber ja nicht einfallen, euch von einem mit fossilem Brennstoff betriebenen Vehikel retten zu lassen – setzt ein Zeichen!!!)

Ist Zucker vegan?

Nein, also Finger weg! Zucker wird aus dem Hüftfleisch des kirgisischen Saccharose-Ochsen gewonnen. Dabei ist das Tier mittlerweile fast ausgestorben und dennoch machen in den ausgedehnten Tropenurwaldgebieten des Hinterlandes nordkoreanische Kung-Fu-Ninja-Söldner-Mönche erbarmungslos Jagd auf die letzten Exemplare dieser majestätischen Tiere. Kennt ihr die kleinen Zuckertütchen auf den Tischen in den Cafés? Ja? Jedes war mal genau ein Ochse! 

Was ist mit Honig?

Honig erhält man doch, indem man Bienen auspresst (*lol* Wetten, die glauben das wirklich!!!) – also was denkt ihr?!?

Ist Wein oder Bier vegan?

Nein! Wer sich schon aus freien Stücken dazu entschließt auf Fleischprodukte zu verzichten, der sollte auch nicht das Recht haben, den daraus resultierenden Schmerz zu betäuben.

Woher kriege ich Eiweiß? Muß ich bestimmte Lebensmittel kombinieren?

Ich dachte, euch fehlt nix? Ich dachte, ihr habt “alle Nährstoffe”? Ihr zählt doch immer all die Vitamine und Ballaststoffe vor, die ihr in euren ausgedehnten Rohkostorgien in euch rein schaufelt, während wir normalen Menschen das von unserem in irischer Butter geschwenkten, mit frischem Pfeffer dekorierten, dampfenden argentinischen Hüftsteak nicht ansatzweise erhalten – und jetzt scheitert ihr an so etwas popelig – langweiligem wie “Eiweiß”? Wollt es euch sogar “zusammenkombinieren” aus mehreren Lebensmitteln? Dann legt mal los… ihr Alchemisten!

Wie schaut es aus mit Eisen?

Was wollt ihr mit Eisen? Grillbesteck schmieden?! Ist doch Perlen vor die Säue…!

Was ist mit Vitaminen, B12?

Was soll damit sein, Vitamin B12 ist ein intelligentes Cobalamin, es hält sich nämlich nur in tierischer Nahrung auf. OK, und auf ungewaschenem, mit Tierfäkalien gedüngtem Gemüse… na dann - laßt es euch mal schmecken Jungs! Zwinkerndes Smiley

Vegan leben und Sport treiben?

Es ist gefährlich, aber es geht. Veganer sind in einigen Sportarten sogar dem kulinarisch vernünftigen Menschen haushoch überlegen und erzielen Bestzeiten, weil sie sich die natürlichen, unbedingten Reflexe “stehen bleiben und schnuppern” oder “einfach mal reinbeißen” vollkommen abtrainiert haben. Dies gilt Beispielsweise im Dönerbudenslalom und dem Boulettenweitwurf. Bei letzterem scheitern die meisten Konkurrenten unserer Vegetationsschnabulierer schon daran, das Sportgerät überhaupt heil bis zum Abwurfpunkt zu transportieren – spätestens nachdem sie es großzügig mit dem Wettkampfmostrich bestrichen und in das Thermobrötchen gelegt haben werden sie schwach.

Gefahren von veganer Ernährung?

Hunger, unglaublich quälender, die Eingeweide zerfetzender Hunger! Außerdem Faulgasbildung im Verdauungstrakt in Folge kompletter Verwertung der eigenen Darmflora.

Vegan und Schwanger?

Hier gehts dann los, hier wird nämlich jemand mit hinein gezogen, der für die Dummheit der Eltern gar nix kann. Das nimmt bisweilen Auswüchse an, daß man den “Eltern” am liebsten den Jugendamts Chuck Norris vorbei schicken würde um ihnen Vernunft einzuhämmern.

Vegane Ernährung für Kinder?

Also wenn sie wachsen sollen würde ich das lieber lassen. Alleine die Entwicklung des Gehirns beruht nun einmal nicht nur auf Rucola und Erbsen. Wer schlaue Kinder über 1,80m Endgröße haben will, sollte warten, bis sie selber entscheiden können was sie essen wollen bevor er ihnen Milchprodukte und Würschteln vorenthält – der Rest wird dumme, osteoporotische Zwerge zeugen.

Was ist mit Leder, Seide, Wolle, etc.?

Was soll damit sein? Dürft ihr alles nicht anrühren – und essen schon gar nicht! Leder – das ist Tierhaut… iiiiiiiiiiiiiigittigitt! Was glaubt ihr eigentlich, warum es so wenig vegan Metalheads gibts? Die müssten alle nackt rumrennen.

Gibt es berühmte Veganer?

Ich sag’ jetzt nicht, an wen ich als erstes denken muß… das habt nicht einmal ihr verrrrdähhnt!

 

Hier noch als kleiner Service des Hauses ein Schnelltest. Wer nach dem folgenden Bild keine Lust auf ein Metbrötchen hat, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen:

DSC00005

*Nom-nom-nom* Mebbtbrötfffchen… *Nom-nom-nom*

Sonntag, 15. Januar 2012

ANYTHING ‘CEPT THE TRUTH

(Eagles of Death Metal)

Ich habe endlich etwas gefunden, das mir PETA sympathisch macht. Ihr Logo:

PETAmeat

                                                                                                                                 (Quelle)

!! Zwinkerndes Smiley

Donnerstag, 24. März 2011

SPIEL MIR DAS LIED VOM BROT

 (Fettes Brot)

Soso, die Pittili hat also bei einem Mitmach-Blog mitgemischt. Da muß ich doch unbedingt dagegen halten wenn ihr mich fragt! Hier also mein kulinarischer Präventivschlag:


Was ist Dein Lieblingsessen?
Gebratenes, totes Tier in manigfaltigen Variationen! Sozusagen „Schmorkadaver“! Speziell ein argentinisches Rumpsteak bzw. ein feines, innen zart rosa schimmerndes und saftiges  Entrecôte double vom Goucho handgezüchtet! Das Ding gehört in irischer Butter angebraten und im eigenen Saft serviert und leicht gepfeffert und gesalzen (frisch gemahlen versteht sich). Beilagen werden überschätzt!

Was magst Du gar nicht leiden?
Rosenkohl, der „Hitler“ unter den Gemüsen!

Zählst Du Kalorien?
Nö!

Welche Geschmacksrichtung magst Du am liebsten?
Wie heißt eigentlich das abgeleitete Adjektiv von „Fleisch“?!

Welche Art von kultureller Küche magst Du am liebsten?
Argentinische selbstredend. Ansonsten auch gerne italienische und japanische Gerichte. Nicht zu vergessen mexikanisch… eigentlich esse ich multikulturell.

Dein Lieblingsnachtisch?
Obstsalat! Ansonsten bin ich kein Nachtisch-Typ, da die Pampe meistens süß ist und somit den Fleischgeschmack übertüncht.

Kochst Du gerne?
Ja, ich komme nur viel zu selten dazu.

Kochst Du gut?
Meistens schon, es gibt Tage da gelingt es nicht so und nicht jeder mag, was ich so mag. Aber mir schmeckt mein Essen. Richtig gut bin ich bei Fleisch. Das mache ich zu selten.

Beschreibe Deinen Kochstil
Intuitiv und würzend.

Backst Du gerne?
Nein, aber dafür phänomenal gut! ;-)

Wovon lässt Du Dich inspirieren?
Der Fauna.

Sammelst Du Kochbücher und Rezepte?
Nein, habe aber trotzdem so einige. Fragt mal Pittili warum! ;-)

Was kochst Du für Gäste?
Ausschließlich ungebetene!  *fwwww-fwww-fwww-fwwww-fwwwwwwwwwww*
 

Größte Panne in der Küche
Wahrscheinlich die legendäre Schokolade im Wasserbad von ca. 1994!

Dein Küchen-Geheimtipp?
Heinz – Ketschup! 


Abschließend möchte ich noch Folgendes Festhalten: Man sollte vor allem gute Zutaten benutzen und ordentliche Gewürze & Kräuter benutzen. Sonst machts einfach keinen Spaß. Wie sagte dereinst bereits der große Konfuzius, während er auf seinem Bobby-Car der Weisheit drei Big-Mäc-Maxi-Menues verdaute...

War das Abendessen fett, hievt mich Mutti nicht ins Bett!


Dienstag, 22. März 2011

INTRO

(Finntroll)

Mahlzeit! Heute ist Dienstag, das heißt: Streßtag! Also eigentlich kein schöner Tag! Als ich dann nach 18 Uhr so durch den abklingenden Frühlingstag gen Heimat marschierte, änderte sich das aber schlagartig. Es war jetzt nichts Spektakuläres, kein Lottogewinn oder eine spontane Selbstauflösung der FDP von welcher mir ein eventuell vorbei fliegendes Vögelchen hätte zwitschernd berichten können, nein, etwas viel Profaneres ereignete sich. Ich latschte also so im ordnungsgemäßen Stechschritt den Kapellenberg empor (man könnte auch sagen: ich erstürmte ihn bis zum Gipfelkreuz), und ließ mir die Gehörgänge ordentlich mit „SUPA SCOOPA & MIGHTY SCOOP“ von den großmächtigen Kyuss massieren, als ich plötzlich inne hielt. Was tat ich denn eigentlich hier? Hier, mitten im langsam wieder ergrünenden Herzen von Chemnitz – unter den Eingeborenen auch als „Stadtpark“ bekannt? Ich blickte so empor von meinem Pfad und blickte direkt in die in kräftigem Orange glühende Sonne, die Tief über den noch kahlen Baumwipfeln stand und ungeniert durch die Äste auf mich herab schien. Und da machte es ZACK! Mich ereilte eine Epiphanie, ungefähr so, als hätte die Sonne für diesen Moment exklusiv für mich Spotlight gespielt. Der Sommer naht! Großartig! Nicht, daß ich was gegen den Winter hätte, aber Sommer ist auch toll. Ich blickte so auf die sich mal wieder ziemlich träge durch ihr Bett schlängelnde Chemnitz herab in der sich der Abendhimmel makellos spiegelte; ließ den Blick dann auf die noch gelbgrünen, aber schon mit frischem Frühlingsgrün punktuell verschönerten Wiesen wandern. „Hmm“ dachte ich so bei mir „Frühling, Sonne, Wiese… was wir jetzt brauchen, mein autokommunikativer Freund, ist eine 1a Assoziation!“ Und jene stellte sich dann auch unverzüglich ein. Es ist, als ob ein Teil von mir aus dem Winterschlaf erwacht, sich den Staub aus dem Fell schüttelt und den Flugrost vom Besteck wetzt! Während er das tut, summt er (und somit auch ich) innerlich folgendes Liedchen:



Falls Pittili jetzt anmerkt, daß ich dieses Lied schon einmal in meinem alten Blog gepostet habe: Stimmt! Nur erkläre ich das nun Kraft meiner mir selbst verliehenen Kompetenz zu meinem offiziellen Frühlingsanfangsverkündungsbloglied. Das wars dann auch schon für heute… muß mal gucken, ob noch Kohle da ist… mjami!

Samstag, 29. Januar 2011

TIERE SIND ZUM ESSEN DA

 (Die Prinzen)

Es ist Sonnabend, da bin ich schreibfaul! Also gibt’s heute nur ein kurzes Textchen mit ein paar Fotos. Ich finde es ja faszinierend, was die menschliche Kreativität so hergibt, wenn man die benachbarte Vernunft nur konsequent genug betäubt. Das wird dann manchmal recht schräg, bisweilen aber auch ziemlich krank; und genau an diesem Punkt fange ich dann an herzhaft zu lachen! Zu meinem letzten Geburtstag bekam ich von meiner Schwester etwas, das ich mir schon lange gewünscht hatte: Ein eigenes HACKEPETERSCHWEIN! Yeah! Seit dem befindet sich  besagtes HACKEPETERSCHWEIN jedes Wochenende in Gebrauch, mal mehr, mal weniger gefüllt! Da ich dieses Wochenende Gott sei Dank nicht allein verbringen muß wurde das HACKEPETERSCHWEIN heute besonders üppig befüllt. Ich stand dann so in der Küche und betrachtete mein HACKEPETERSCHWEIN und begann zwangsläufig breit zu grinsen! Es gibt kulinarisch betrachtet nur eine Sache, die noch kranker ist, als eine Keramiksau mit offenem Rücken, welche die durch den Wolf gedrehte Fleischmasse seiner Realoartgenossen auf dem Frühstückstisch präsentiert… .Aber erstmal soll hier Licht ins Dunkel gebracht werden, wovon ich eigentlich rede:

Die Ecke der Genüsse nebst güldener Palastwache!

 
Nahaufnahme... sagt selbst: Die Grundidee ist schon schräg... oder?!?

Sieht es nicht lecker aus?!? Ich sah mich gezwungen, das Geviehcht unverzüglich zu erlegen:

You're going NOWHERE, my friend!!!!! MUHARRRHARRR!!!!!!

Jetzt mögt ihr euch abschließend fragen, was denn diese eine Sache ist, die im Krankofaktor noch vor meinem HACKEPETERSCHWEIN rangiert. Na, ich kann es euch sagen: WURST (oder laßt es mich vielleicht etwas deskriptiver formulieren: Tier im eigenen Arsch)! ;-)