(Pearl Jam)
Ich weiß nicht, wem es schon aufgefallen ist, aber ich habe in den letzten Tagen den Countdown zum
von der Sidebar meines Blogs entfernt. Warum? Weil er Recht hatte:
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(Pearl Jam)
Ich weiß nicht, wem es schon aufgefallen ist, aber ich habe in den letzten Tagen den Countdown zum
von der Sidebar meines Blogs entfernt. Warum? Weil er Recht hatte:
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02.01.0001
Tag 2:
Nach ein paar Stunden mehr oder weniger erholsamen Schlaf lag ich wach auf meinem Feldbett. Alleine zu überleben war ein Fehler, man kann sich nämlich nicht in die Wachen rein teilen. Im Bunker ist es immer noch genau so dunkel wie gestern – kein Fortschritt. Von draußen tönen hin und wieder Geräusche zu mir in den Bunker. Es klingt wie Regen, handelt sich aber wahrscheinlich um nuklearen Fallout, den der Tsunami durch die Straßen schwemmt sobald er gefallen ist. Ich traue mich immer noch nicht die Türen zu öffnen – es könnte mein Ende sein.
Auf meinen gestrigen Post erhielt ich zwar 2 Antworten, aber ich bin mir nicht sicher, ob diese nicht vielleicht nur von der neuen Weltregierung, einen Konglomerat aus den Illuminaten, Aliens und “IHNEN”, absichtlich gepostet wurden um mich in Sicherheit zu wiegen und aus dem Versteck zu locken. Jetzt wo “SIE” mutmaßlich an der Macht sind, hält sie nichts mehr davon ab skeptische Geister wie mich zu unterdrücken. Wahrscheinlich würde ich, sobald ich auf die Straße trete sofort von Roboterpolizisten festgenommen und nach Area Bielefeld 51 verschleppt um mich einer Gehirnwäsche oder Schlimmerem unterziehen zu müssen. Ich werde meinen Standort aber nicht preisgeben – niemals! Lieber steuere ich den Widerstand aus dem Untergrund. Vermutlich versucht die Weltregierung demnächst ein eigenes, zentralisiertes Fernsehprogramm auf Frequenz 19,84 MHz auszustrahlen und die Desinformation der Überlebenden damit einzuläuten. Aber da mache ich nicht mit! “WWW” steht ab heute für “Welt-Weiter-Widerstand”! Fangen wir am Besten damit an, das Fernsehen zu demaskieren. Als was? Als jene verkommene Form von Scheinunterhaltung, die es schon vor dem
war und die es auch immer noch sein wird, wenn “SIE” auf dem Regiestuhl sitzen. Unter größten Mühen habe ich eine kleine Beweisliste zusammen gestellt um euch vor den Gefahren eines übermäßigen Propagandakonsums zu warnen. Was bereits seit dem Millennium begonnen hatte, das Projekt “Volksverdummung in allen Schichten” und von sämtlichen Sendern rücksichtslos verfolgt wurde, soll nun abgeschlossen werden. Dabei kam schon im Vorfeld der Apokalypse ein wahrhaft allumfassendes und furchteinflößendes Arsenal an Massenhirnzellenvernichtungswaffen zum Einsatz – von “Bause” bis “Silbereisen” bis hin zur menschenverachtenden intellektuellen Tellermine “Brainbreaker-IntVeen 4.0” kam alles zum Einsatz, was die Menschheit enthirnte. Dunkle Zeiten waren das… vergeßt sie nie:
KLICK 2 – Wie das Unterschichtenfernsehen die Geburtenrate in den Keller trieb
KLICK 3 – Was Fernsehen aus einigen von uns machte
KLICK 4 – vorgelebte Negation der Impulshemmung
Erinnert euch an diese furchtbaren Zeiten und fragt euch dann, ob ihr “IHNEN” und ihrem neuen Zentralsender wirklich vertrauen wollt.
Widerstandszelle – Ende!
22.12.2012 – eigentlich eher der 01.01.0001 nach Maya
Tag 1:
Es ist geschafft! Wir haben das Schlimmste überstanden. Draußen liegt alles (mehr oder weniger) in Trümmern, aber wir haben es weitgehend unversehrt überstanden. Ihr, die ihr diese Worte lesen könnt, ihr habt überlebt. Ich habe überlebt!
Nachdem es gegen 16:30 Uhr urplötzlich dunkel wurde da draußen, als alle Vögel verstummten und der Schnee anfing von oben nach unten zu fallen, zog ich mich panisch in meinen Bunker zurück und schloß mich hinter seinen 487 Zoll dicken Panzertüren ein. Ich löschte umgehend das Licht um Energie zu sparen und ernähre mich bisher nur noch von Dosentomaten und Zwieback. Es ist ein karges Mahl, aber es geht schließlich ums Überleben, da darf man nicht wählerisch sein. Alle 2 Stunden kurbel ich für 5 Minuten – da bin ich so exakt wie möglich – einmal kräftig an meiner Induktionstaschenlampe. Dann habe ich 10 Minuten blasses Licht zur Verfügung, die ich nutze um meine Vorräte zu inventarisieren. Alle 5 Stunden gehe ich ans Funkgerät und versuche jemanden da draußen zu erreichen, bisher ohne Erfolg. Scheinbar sind alle weg! Weg, tot oder noch viel Schlimmeres (weg und tot). Ich werde es aber weiter versuchen, immer in der Hoffnung, daß ein durch die Endzeitlandschaft patroulierendes Rettungsteam der Armee meine Botschaften auffängt und mich abholen kommt. Ich habe – was ich nun bedaure – kaum Waffen gehortet. Früher, in den Zeiten der so genannten “Zivilisation”, hielt ich davon nicht viel. Aber jetzt, jetzt wäre ich froh, wenn ich Angreifern, die es durch die Panzerstahltüre schaffen mehr entgegen setzen könnte als ein Schweizer Offiziersmesser und eine Handkreissäge. Ich kann es momentan aber nicht ändern. Mein Plan ist, mich so lange wie möglich ruhig zu verhalten, alle 5 Stunden zu funken und meine Vorräte einzuteilen damit ich länger überlebe. Ich MUß RUHIG BLEIBEN! Keine Panik! Am besten, ich fange langsam an mir meine Nahrungsvorräte zu rationieren. Wasser habe ich genug, noch. Aber auch bei der besten Planung muß ich in spätestens 2 Monaten nach draußen, Nahrung suchen. Ich muß Wurzeln und Knollen ausgraben – alles oberirdische wird wohl verbrannt sein – oder wenn es geht “Fleisch machen”. Feldhase, Reh, Wildsau oder ein saftiger Fuchs - wer überleben will, darf in der postapokalyptischen Welt von heute nicht wählerisch sein. Ich kann nur hoffen, daß das eine oder andere potenzielle Beutetier den gestrigen Tag überlebt hat. Aber ich traue mich noch nicht wieder heraus aus meinem Bunker, ich weiß einfach nicht, was mich da draußen erwartet. Seitdem vor etwa 19 Stunden das Internet ausfiel war ich praktisch ohne Kontakt zur Außenwelt. Abgeschnitten, isoliert… alleine! Ein einsamer Wolf in seinem unterirdischen Betonbau. Ohne Nachrichten von außen ganz auf sich und seine geistige Überlegenheit gestellt mit welcher er versucht in einer unbarmherzigen, tödlichen Welt zu überleben, die bereits über 6 Milliarden Erdenbürger dahin gerafft habe dürfte (theoretisch). Ich weiß nicht, ob es noch andere außer mir geschafft haben, ob noch andere so viel Glück hatten wie ich und sich in ihrem mit Weitsicht konstruierten ABC-Bunker verkriechen konnten während um sie herum die Hölle los brach. Vielleicht – und damit muß ich mich auseinander setzen – bin ich ja der letzte Überlebende. Der letzte Mensch auf Erden. Der einzige Überlebende der kosmischen Katastrophe, das, was der
von der menschlichen Zivilisation übrig gelassen hat. Vor diesem Hintergrund erscheint mir auch dieser Blogeintrag sinnlos – selbst wenn das Internet mittlerweile wieder in 56K-Modem-Qualität zu funktionieren scheint (wir wurde praktisch in die digitale Steinzeit zurück versetzt). Wer soll ihn denn noch lesen, wenn denn außer mir alle weg sind; tot sind; ausgestorben sind?! Ich muß dem allen hier einen Sinn geben, also tue ich es um zu dokumentieren. Sollen die, die nach uns kommen oder die, die uns in ihren Raumschiffen von fremden Planeten aus dereinst finden werden und über genug W-LAN-Router verfügen dies dereinst lesen und gewarnt sein. Sie sollen durch meine Worte wissen, was unserem Planeten, der Erde, hier passiert ist und was diese Prophezeiung mit ihren Bewohnern angerichtet hat. Sie sollen lesen, wie der letzte Einwohner (also ich), verzweifelt ums Überleben rang. Wie er sich ein bescheidenes Heim aus den Trümmern schuf, wie er Wochen und Monate litt und hungerte während die Aasgeier über den ehemaligen Aushängeschildern der menschlichen Zivilisation kreisten. Sie sollen – je nachdem was mich da draußen erwartet – entweder davon lesen, wie ich die Herausforderung der Auswirkungen eines Atomkrieges meisterte oder wie ich bis zum letzten Blutstropfen gegen die unmenschlichen Horden von Untoten kämpfte, die nach der Virusepidemie diesen Planeten beherrschen. Ich weiß nicht, was sie genau lesen werden, denn ich weiß noch nicht, was seit gestern vor meiner Bunkertür alles passiert ist. Vielleicht habe ich ja Glück und außer mir ist da draußen dann doch noch jemand am Leben. Vielleicht, auch wenn es nicht wahrscheinlich ist, vielleicht existiert da draußen ja noch jemand, dessen Bunker ein Panoramafenster hat oder der mehr Mut aufgebracht hat als ich und 1. die Tür seines Schutzraums öffnete und durchschritt und 2. dies auch überlebte. Wenn also einer von euch mich hört… ähm, ich meine “liest”, bitte kommentiere er mir alles, was er weiß. Ich weiß selbst, daß die Wahrscheinlichkeit verschwindend gering ist, aber es ist ein kleiner Hoffnungsschimmer. Laßt uns unser Wissen zusammenwerfen – vielleicht finden wir so einen Weg noch ein paar Tage länger durch zu halten oder gar einen Ausweg zu finden. Laßt uns die Hoffnung nicht aufgeben!!! Also, wenn ihr das lest:
Habt ihr seit gestern das Haus schon verlassen? Und wenn, wie isses? Ist es sehr schlimm da draußen? Stehen wenigstens noch ein paar Häuser oder ist alles im A****?! Habt ihr die Sonne gesehen, oder wir sie durch gigantische Wolken von Supervulkanasche verdeckt? Nein? Dann bestimmt von geschmolzenem Gestein, aufgewirbelt von einem Killerkometen. Oder ist es dann doch eine Zombieapokalypse? Oh Gott, es ist eine Zombieapokalypse, stimmts?! Ich habe es gewußt! Von Anfang an habe ich es gewußt! Scheiße… Zombieapokalypse! Bei meiner spärlichen Bewaffnung sollte ich mir das mit dem vor die Tür gehen dann eher nochmal überlegen. Bittebittebitte, ihr müßt mir sagen, was ihr wißt… als ich mich im Bunker in Sicherheit brachte, hatte ich weger Zeit den Fernseher noch das Radio zu retten und mit 56K-Speed läd nicht einmal BILD.de! Bis ich von euch was höre, bleibe ich lieber hier im Bunker… ist sicherer… *seufz*… Zombieapokalypse… ojeojeojeoje… !
(KT Tunstall)
Heute, am letzten Sonntag der Menschheit, möchte ich unter die Meteor–ologen gehen und euch das Wetter verkünden, welches wir und unser Planet noch haben werden… bis es dann kein Wetter mehr gibt. Nirgends!
PS: Ach ja… das hier fehlt ja noch:
(The Beatles)
SH*T JUST GOT SERIOUS!
Könnt ihr euch eigentlich noch an früher erinnern? Also an “damals”, als es noch die Mauer gab? Damals, als “rot” keine Farbe war sondern eine Bedrohung? Damals, als alle noch Angst “vorm Russen” hatten? Ja? Gut, denn damit wäre die Grundlage gelegt. Die Russen hatten damals ja eher so den grobmotorischen aber robusten Ruf, auch was ihre Technik und die allgemeine Lebenseinstellung anging. Dazu ein geradezu entwaffnender Pragmatismus gepaart mit Zähigkeit und Vaterlandsliebe. Wo der Ami nen Weltraumkuli teuer entwickelte, nahm der Russe einfach einen Bleistift. Ging auch und war billiger. Die Mir war im Vergleich zur ultramodernen ISS auch nur ein besserer Akkuschrauber, hielt sich aber dennoch länger als geplant im Orbit. Kurzum: Die Russen nahmen in der westlichen Wahrnehmung ungefähr die gleiche Stellung ein, wie die Klingonen in Star Trek. Ich, der ich damals ja auch selber das war, was ich noch heute gerne als “kleiner Satellitenrusse” bezeichne, kenne auch noch aus Erzählungen den Spruch “Vom Russen lernen heißt siegen lernen!” Tja, so war das damals und es wirkt rein imagemäßig auch heute noch nach. Dann gabs da noch die 80er Jahre Actionfilme, die das ganze Image ganz gut zusammenklischeeisierten. Erinnert ihr euch noch an Arnie in “Red Heat” oder an Dolph Lundgreen als “Ivan Drago”, der den armen Rocky vertrimmte, nachdem er dessen Kumpel Apollo umgenietet hatte? Ihr wißt, was ich meine. Dann wurden sie vor gut 20 Jahren auch noch offiziell unsere Freunde, ebenfalls wie die Klingonen irgendwo zwischen TOS und TNG. Parallelen, Parallelen.
Kurz gesagt: Fragt euch mal, was ihr für ein Bild “vom Russen” habt. Die wenigsten werden dabei auf die Idee kommen, daß “der Russe” ein weinerlicher, übervorsichtiger Angsthase ist, der nur bei Licht schlafen kann. Tja, so habe ich auch gedacht bis gestern. Ja, “bis gestern”, denn dann las ich etwas, was mich zweifeln ließ; was mich erschütterte! Denn offensichtlich haben ausgerechnet unsere russischen Brüder derzeit besonders große Angst vorm
Ja, richtig gehört, vor der Apokalypse! Während bei uns sogar die hirntote Blödzeitung noch die Füße weitgehend still hält, muss da scheinbar der Katastrophenschutzminister schon beruhigend aufs Volk einwirken um Panikprävention zu betreiben. Glaubt ihr nicht? Dann seht euch mal DAS AN! Wahnsinn, oder? Wir sollten also unsere grundlegende Einstellung zum
nochmal überdenken. Vielleicht kommt er ja doch und vielleicht wird er ja sogar noch viel schlimmer als wir alle es uns jetzt ausmalen können. Sozusagen “am Weltuntergangigsten”, was soviel heißt, daß wir dann noch viel töter als tot sind wenn es endlich vorbei ist. Nicht nur alles wird zerstört, sondern noch viel mehr…. . Jetzt lacht ihr vielleicht darüber, aber lacht lieber leise, denn eines sage ich euch:
Eine Schlacht aus der man sogar Klingonen flüchten sieht, die kann man einfach nicht gewinnen.
(Motörhead)
Also der November war ja mal ein sehr schreibfauler Monat meinerseits. Das gebe ich hiermit zu. Ich habe gleichwohl keine Ahnung, warum das so war. Gut, ich hatte etwas Stress, aber soo viel mehr wie in den Monaten davor war es dann auch nicht. Die Themen, ja, die haben vielleicht ein wenig gefehlt. Ich verstehe nicht, warum man immer vom “Sommerloch” spricht und nicht vom großen “November-Nichts”. Was war denn in den letzten 29 Tagen schon los, worüber man sich ein wenig lustig machen konnte? Nüscht! Schnarchveranstaltung hier! Oder vielleicht war auch einfach nur zu wenig los, worauf ich für gewöhnlich anspringe. Die traditionellen Füller zu bringen hatte ich dann aber auch keine Lust. Veganer ärgern braucht einfach den richtigen Zeitpunkt und sich über die FPD lustig machen ist auch langsam langweilig, es liegt irgendwann auch mal unter meiner Würde mich zu Parteien zu äußern, die irgendwo bei 4% Stimmenanteil rumeiern und sich trotzdem noch fleißig selber demontieren. Nicht mal dieser lächerliche Auftritt vom Rösler heute früh im MoMa hat bei mir irgend eine Reaktion hervor gerufen… nicht mal einen despektierlichen Tweet konnte er mir entlocken. Man winkt mittlerweile ja nur noch ab wenn einer dieser politisch Schiffbrüchigen sich vor einer beliebigen Kamera selbst blamiert. Die brauchen gar keinen anderen mehr um sich unmöglich zu machen. So auch der Fips heute früh, der bei sinkenden Strompreisen an den Märkten versucht hat die aktuellen Preiserhöhungen damit zu rechtfertigen, daß es ja praktisch dann irgendwie billiger wird mit dem ganzen Ökostrom und man nur temporär ein weeeeeeenig Umlage abzudrücken hat, damit die armen, armen Großkonzerne weiter ihren Konsumschrott produzieren können. Langsam glaube ich, die suchen in ihren Fraktionssitzungen die ganze Zeit den mentalen “AUS”-Schalter beim Sitznachbarn und nahezu jeder würd dabei auch noch fündig.
Ups, jetzt habe ich es doch schon wieder getan. Na egal. Eigentlich wollte ich nur den Dezember einläuten. “Spoilern” wie man so schön sagt. Denn der wird mal so richtig knorke! Da kommen dann die wahrhaft großen Themen auf die Agenda, das könnt ihr aber mal glauben, Leute! Allem voran erwarte ich natürlich, daß die mediale Auseinandersetzung mit dem
endlich mal Fahrt aufnimmt! Was’n los, liebe BILD? Da geht der ganze Planet in die Binsen und ihr habt noch keine schneidige Panik-Headline gebracht um die Unterschicht in Hysterie zu versetzen?! Ich denke da jetzt nicht an so etwas wie “Exorbitante pyroklastische Ströme mitten aus der liquiden Kernsphäre unseres Planeten durchbrechen seine Kruste an multikontinentalen Locations und annihilieren Flora und Fauna – Adieu”, nein, das muss ja bei eurem Käuferpöbel ankommen, muß geistig auch auf dem entsprechenden Häppchen-Niveau formuliert werden; so etwas wie “Todespanik zum Weltuntergang! Ist am 21.12.12 alles im Arsch!?” oder “HIER geht die Welt unter (mit exklusivvideo!!!!) – Mehr übermorgen in der BAMS”. So was richtig Bescheuertes eben. Aber nö, das haben diese Schmierfinken noch nicht hin bekommen – eigentlich komisch. Aber wie auch immer, der Weltuntergang wird hier in den nächsten Tagen sicherlich ein Röllchen spielen.
Außerdem Weihnachten. An Weihnachten werden wir schließlich auf das Jahr (und natürlich auch auf den
) zurück blicken und uns bei lecker Linsen und Bratwurst oder wahlweise auch Gänsebraten eingestehen müssen, daß es dann doch irgendwie nicht ganz so schlimm war. (Wenn die Welt dann doch untergeht, kann ich mit diesem Irrtum im Übrigen sehr gut weiter leben… so im übertragenen Sinne dann natürlich). Außerdem – und das ist dann vor allem mein Part – wird natürlich das eine Rolle spielen, was sich morgen und übermorgen abspielen wird, sofern ich mit meiner Schwester bei dem Wetter die Reise nach Erfurt aufnehmen kann, was ich sehr, sehr, SEHR hoffe. Die Rede ist natürlich vom
SPACE HELL WEEKEND 2.0
Treue Freunde, Leser und Lebensbegleit(schutz)persöninnen werden sich erinnern: Das gab es schon mal. Damals, im Jahr 2010 feierten wir das Space Hell Weekend (1). Was damals undenkbar war, ist nun eingetreten: Es gibt eine Neuauflage. Zunächst geht es morgen zum jährlichen Audienzbesuch bei Lemmy und seinen Mannen von Motörhead! Dazu kommt, daß es noch ein Jubiläum ist (quasi) Auf den Tag genau 5 Jahre nachdem wir die Herren das erste Mal sahen, sehen wir sie zum fünften und Lemmy zum sechsten Mal. Und so ein Jubiläum feiert man nicht irgendwo, nein, das feiert man in der selben Location wie damals: Der Thüringenhalle. Jener zugequalmter Turnhallengroßbunker mit der 100 Meter Kloschlange vor dem Herrenscheißhaus, der vor 5 Jahren so perfekt zum Konzert und zur Band passte. Wehe, die haben das Ding mittlerweile renoviert… aber wahrscheinlich semmelt Lemmys Geknurre bei 140+x Dezibel den Putz ohnehin wieder von den Wänden. Sobald die ersten Töne erklingen wird sich bei mir der Blogtitel im Gesicht materialisieren… denn so macht man das nun einmal auf Motörhead-Konzerten.
Am darauf folgenden Sonnabend geht es dann schon wieder nach Erfurt (Pendeln lohnt sich, die Kleine Schwester wohnt quasi “umme Ecke”), wo dann wiederum Dave “ich hatte sie alle – und spreche dabei nicht nur von Drogen” Wyndorf und Monster Magnet auf uns warten. Mein drittes Aufeinandertreffen mit “The Magnet” und es wird wieder ein fest werden wie ich hoffe! Außerdem spekuliere ich wieder auf billiges Merch und mit ein wenig Glück auch wieder so ein großartiges, limitiertes, signiertes und nummeriertes Tourpösterchen wie vor 2 Jahren. Für 10 Euronen lasse ich so etwas hier garantiert nicht liegen:
So… die Fronten sind also geklärt? Gut, dann kann er ja kommen, der Dezember. Ach ja, etwas noch: Alle, die die Verbindung von Rockkonzerten zum
nur schwer nachvollziehen können, seien an folgendes Zitat vom wahrscheinlich einzig überlebenden der anstehenden Apokalypse erinnert. Bei Markus Lanz lieferte Lemmy nach einem von Lanz bemerkenswert langweilig geführten Interview an die Adresse seines Sitznachbarn und damals noch amtierenden Umweltministers Nobby “don’t call me Röntgen” Röttgen gerichtet folgenden Knallersatz ab:
“Du solltest mal zu einem unserer Konzerte kommen, da kannst Du noch ne Menge lernen über… Atomkraft” ![]()
(Nick Cave & The Bad Seeds)
Mahlzeitchen! Wie ihr schon mitbekommen haben solltet, war der Onkel am Wochenende mit MsPittili im Elbflorenz unterwegs. Der Ausflug war mehr oder weniger eine spontane Entscheidung… aus Gründen! Klar, wir hatten das WE noch nix vor und irgendwie auch den intrinsischen Drang uns aufs massivste weiter zu bilden; zu informieren – kurz: um zu besseren Menschen zu werden. Denn nur der Gebildete läßt den evolutionären Sackgassenast der “Kevins”, “Schantalles” und “Schackelines” (auf welchem selbige sitzen und ihn gleichzeitig lauf gröhlend absägen) hinter sich und strebt der Erleuchtung entgegen. Da ich kürzlich in den Nachrichten zudem Aufmerksam war, als das Wort “Dresden” in Verbindung mit “Ausstellung” fiel und mir das Thema auch noch ein interessiertes “ohhh, klingt gut!” entlocken konnte, schlug ich MsPittili einen Besuch der entsprechenden Veranstaltung vor. Und so begab es sich vorgestern, daß wir das schwarze Schlachtross bestiegen und bleifüßig über die veritabel geräumten Rennstrecken den Freistaates gen urbanisierter Flutzone düsten. Wir – das sei hier nochmal in aller Klarheit festgehalten – waren unterwegs im Zeichen vom einzig wahren
2012!
Wir jagten der Sächsichen Universitäts- und Landesbibliothek – kurz mit dem comichaften “SULB” zusammengefasst – entgegen. Dort schlossen wir sodann unsere Klamotten im Spind ein und betraten die heiligen Hallen, in welchen man ausgewählte Artefakte, Schriftstücke und vor allem literarische Quellen zur bevorstehenden Apokalypse unter folgendem Banner vereint hatte:
Das dürfte, nebenbei bemerkt, die weltweit erste, historisch orientierte Ausstellung sein, welche man bereits im Vorfeld des eigentlichen Ereignissen ins Leben rief. Gut, man hat ja auch keine andere Wahl. Präsentiert wurde und wird so allerhand Lehrreiches über die alten Maya und deren Kalendarium. Außerdem wurde erläutert, auf welch seltsamen Wegen drei “Maya-Codexe” in die gigantischsten aller alteuropäischen Metropolen gelangten: Madrid, Paris und Dresden. Von irgend welchen Typen dem Straßenhändler als “Bilderbuch” für ein paar Perlmutknöpfe und ‘nen Sack Murmeln abgeschwatzt gelangten diese – meist für Malbücher gehalten – über den großen Teich. Dort lungerten sie ein wenig in den Archiven herum und setzten Staub an, bis sie sich irgendwann mal einer zur Brust nahm und merkte, was er da eigentlich in den Händen hielt. Während Paris und die Heimatstadt des großen Fußballsatans ihre Kodexe wieder im Regal ablegten (sollen eh nicht so schön bunt sein wie der aus Dresden), stellte man den hier aus und gibt uns allen die Möglichkeit uns am prophetischen Apokalypseflyer optisch zu ergötzen.
Im Rundgang um die “Schatzkammer” mit den eigentlichen Kostbarkeiten (neben dem Kodex Originalhandschriften von J.S. Bach oder eine handgepinselte Lutherbibel eingeschlossen), wurden auch einzelne Seiten des Dokumentes vergrößert ausgehängt, erläutert und der ungenierten und ausgiebigen Betrachtung zugeführt:
Bereits am Anfang der Ausstellung wurde der geneigte Apokalyptiker aber bereits böse desillusioniert, indem man ihn mit folgendem Schaubild konfrontierte:
… Vermutungen, alles nur Vermutungen! Vermutungen und blanke Spekulation!
Wenn man ein Mal rum war, konnte man sich noch einen Arte – Film anschauen oder sich wahlweise auch in die doch recht finstere, gut bewachte “Schatzkammer” begeben. Wir entschieden uns für Letzteres. Zunächst traten wir in eine recht finstere Kammer ein, in deren Mitte der eigentliche Ursprung der ganzen Ausstellungsgestaltung in einer dicken Glasvitrine ausgestellt war. Unter hermetisch abgeriegeltem Panzerglas verweilte in einer wohl klimatisierten, transparenten Box der so genannte “Codex Dresdenensis”. Als wir ihn (nach den anderen Kleinoden) in Ruhe betrachteten, gesellte sich sogleich ein älterer Herr zu uns und bot uns seine kostenfreie Auskunft zum Sujet an. Der Mann hatte schon ein oder zwei Gruppen vor uns aufgeklärt und man sah im förmlich an, wie begeistert er von der ganzen Geschichte war. Scheinbar ist das so eine Art Freizeitvergnügen von ihm, daß er Besuchern in der Dunkelkammer auflauert und ein wenig Licht in ihr mentales Dunkel trägt. Der hatte uns schon eine Weile betrachtet und sich letztendlich dann doch getraut uns anzusprechen; ich glaube mein doch recht martialisches Motörhead-Shirt (fragt nicht welches, die sind alle irgendwie evil) hat ihn ein wenig abgeschreckt – umso besser, daß er sich dann doch traute. Wir nahmen selbstverständlich an, hatten aber auch keine wirkliche Wahl. Aber der weißbärtige Kerl erwies sich als ebenso engagierter wie auch fachkundiger Berater und brachte so manche Anekdote zur Maya-Schrift ans Tageslicht. Er war so etwas, wie der Udo Lattek der untergegangenen Hochkultur – und ihr wißt, daß es da kaum eine höhere Wertschätzung gibt. Das Witzigste, was er erzählte, war wohl, daß man den Weltuntergang vor mehreren Jahrzehnten irrtümlich “falsch eingeklebt” hat. Sonst passiert einem das nur im Pannini-Stickerheft – und selbst da ist es schon ärgerlich. Hier hat man die Einzelblätter halt falsch geordnet, bevor man sie zwischen zwei Glasscheiben festleimte (das ist jetzt nicht vereinfacht ausgedrückt, lauß Maya-Udo hat man genau das getan). Nun befindet sich der Weltuntergang (oder halt die Seite, auf der er basieren soll) mitten im Dokument und eben nicht am Ende, was ja auch gleich viel logischer wäre. Da ´wir vermutlich von der GSG9 per “finalem Rettungsschuß” erlegt wurden wären, wenn wir in dieser Kammer das Blitzlicht ausgepackt hätten, blieb uns nur ein heimliches Schmartfohn-Bildchen mit der Restlichtverstärker-App (*hüstel*… und ein wenig Photoscape… ein wenig mehr Photoscape fürchte ich). Da blitzt nix und den wertvollen Dokumentelchen wird kein Eselsohr gekrümmt. Hier ist sie nun also, die Maya-Schrift, aus der das internationale Netzwerk der esoterischen Spinner und Ökohippies unseren Untergang abzuleiten versucht:
Ganz schön unscheinbar das Ding, nicht wahr?! Aber, es ist allemal spannend so ein Schriftstück vor sich zu haben. Wer von euch gerade mal im Elbflorenz verweilt, der sollte das Ding ruhig mal besuchen. Kostet nix und mit einer Stunde Zeit kommt man locker hin. Das Drumherum ist gut recht überschaubar gehalten und informativ – vor allem ermüdet es dadurch nicht. Nehmt euch lieber mehr Zeit für die Schatzkammer, da drin wirds dann so richtig interessant. Falls ihr einen begeistert grinsenden Rentner in der Nähe der Vitrine seht, der zu überlegen scheint, wie er euch am Besten ansprechen soll, dann keine Angst. Geht auf ihn zu und fragt ihn mal, warum zum Henker der Weltuntergang mitten im Codex klebt. Der freut sich
.
(The Futureheads)
Ja, es ist mal wieder so weit. Während ich gerade im Büro herum hänge schicke ich euch mit der Zauberkraft der “geplanten Veröffentlichung” meines Live Writers mal wieder eine Message zum Thema “Apokalypse”. Diesmal will ich euch aber Mut machen, euch aufheitern… euch zeigen, daß es am 21.12.2012 nicht vorbei sein muß. Wer in seiner Kindheit und Jugend fein Bildungsfernsehen geguckt hat, der weiß ohnehin bescheid:
Klingt logisch…
(Soundgarden)
HA! Kaum das Banner kreiert, schon gehts los! Habt ihr heute schon mal die Glotze an gehabt? Nein? Ist nicht schlimm, aber achtet dieser Tage mal genauer auf die Werbung. Habe gerade den ersten themenbezogenen Endzeit - Spot der aktuellen Weltuntergangssaison gesehen. Ich für meinen Teil finde nicht nur den Spot, sondern die Idee hinter dem Produkt SUPER. Mit der Mischung aus Aktualität, leidlich dezentem Machismus (die Schwarzer wird den Spot hassen, aber der geht ja auch folgendes ab:)und vor allem Humor darf man meiner Meinung nach auch ruhig den einen oder anderen Euronen einheimsen:
“Final Edition”… ich schmeiß mich weg! Daumen hoch, liebe Leute von Axe!
(REM)
Liebe Gemeinde!
Wir können nicht mehr länger so tun, als sei nichts los! Nein, wir können es nicht und dürfen tun wir es schon gar nicht! Auch wenn es euch schwer fällt der Wahrheit ins Auge zu blicken, so müßt ihr es dennoch früher oder später tun. Am 21.12.2012 – so ist es seit Äonen überliefert - wird uns der
einen Besuch abstatten und wahrscheinlich auch nicht wieder gehen… sonst wäre es ja kein ernst zu nehmender
!
Nicht daß ich das glauben würde, aber man kann sich ja ein wenig darüber lustig machen, über den
! Natürlich besonders über die Gestalten, welche daran ernsthaft glauben oder die, die auf irgend welchen Bergen hocken und ihren Namen tanzend auf UFOs warten. Und wenn er dann doch kommt, dann hat man wenigstens noch ein wenig Spaß gehabt. Und weil ich aus blanker Gaudi an diesem weltweiten Nerd- & Hippie-Flashmob auf den Endzeitzug aufspringen werde, präsentiere ich euch hiermit mein offizielles Foxymorph Banner zum
Wenn schon, dann richtig! Außerdem ist es ja auch langweilig wenn ich hier nur von “Zeichen”, “Omen” oder “Weissagungen” berichte und nicht mal ein Label dafür habe, das halbwegs ins Corporate Design meines Schriebseljahrmarktes hier passt. Und hier ist das gute Stück:
10
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5
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3
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1
(Ich liebe Countdowns!)
Nun tut nicht gleich so überrascht!
Wer meinen Blog gründlich liest und fleißig Exzerpte anfertigt um sich schließlich unter Zuhilfenahme der Objektiven Hermeneutik mit dem Gesagten auseinander zu setzen, der hätte das ja auch erahnen können, daß ich da mitmache. Außerdem habe ich für euch noch einen schicken Weltuntergangs – Countdown in die Seite eingefügt. Der kommt sogar von so ner realitätsfernen Esoterikklitsche! Ich sage dafür: Danke, liebe realitätsferne Esoterikklitsche; sieht schick aus! ![]()
Wenn ihr also in Zukunft das thematisch eindeutige “Foxymorph – Weltuntergangsbanner 2012” seht, dann wißt ihr schon, worum es im Beitrag gehen wird.
Sodann, schönes Wochenende euch allen!
PS: Hier nochmal das Banner:
(Terrorgruppe)
So Jungs und Mädels… nun ist es so weit: Wir haben das Jahr 2012 erreicht. Das Jahr der Apokalypse, das Jahr, in welchem er und unbarmherzig einholen wird,
Mal wieder. Aber diesmal ganz bestimmt und doppelt so endgültig wie bisher immer. Mindestens! Entsprechend wird auch mein Blog sich in diesem Jahr hin und wieder dem Thema widmen. Als “Bundesbeauftragter für die blogmäßige Dokumentation apolyptischer und apokalypseähnlicher Manifestationen im Vorfeld des großen Endknalls” werde ich hin und wieder die Tastatur schwingen um hier und da die mentale Unzulänglichkeit einiger Mitmenschen, welche da im Schneidersitz auf ‘nem Berg in Frankreich hocken und im Büßerhemd auf E.T. warten, öffentlich anzuprangern. Wenn der Weltuntergang wider Erwarten dann doch kommen sollte, tja, dann hatten wir vorher wenigstens noch bissel Spaß! ![]()
Also in diesem Sinne: Apokalyptische Grüße und einen schönen Start ins finale Jahr.
PS: Mit einem kleinen musikalischen Rückgriff auf meine Punkphase und die dazu gehörige musikalische Untermalung möchte ich hier gleich mal Teil 1 des Soundtracks zum “Event des Jahres 2012” beitragen: