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Dienstag, 23. Juli 2013

OLD TALE

(Korpiklaani)

Mal wieder ein paar Fotos heute. In meiner Kindheit war ich ja mal voll fasziniert von Ruinen, ganz besonders von Burgruinen. Da hatten irgend welche Raubritter, Heckendiebe oder Wegzolleintreiber; manchmal sogar vernünftige Rittersleut hört man, sich einen schicken Felsen gesucht und obendrauf ein amtliches Wohnschloß gezimmert. Mauern so dick wie Bunkerwände, Schießscharten und Mordlöcher, aus denen sich bei Bedarf siedendes Pech über die armen Schweine ergoß, die von ihrem Lehnsherren geschickt wurden das Gemäuer für ihn zu erobern. Spannend! Zwar kann ich, Leser werden es wissen, auch “normalen” Burgen, die man noch begehen und besichtigen kann und in denen sogar noch das Mobiliar rumsteht, auch ne Menge abgewinnen, aber hin und wieder geht halt nichts über den Charme, den so etwas hier hat:

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Das ist die Burgruine Weißenfels in der Oberpfalz. Wie uns die Schautafeln am Fuße verrieten, wurde sie von den ortsansässigen Rentnern in den 90ern wieder aufgebaut und begehbar gemacht. Besonders hervor zu heben sind hier die an den Fels gedübelten Leitern, die zwar einen recht… nunja… luftigen Eindruck vermitteln, sich aber als überraschend stabil erweisen und es einem erlauben, auf den restaurierten Turm zu steigen. Das wiederum ist ein Highlight. Sieht selbiger von unten nämlich noch so aus:

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Kann man, wenn man sich bis nach oben hoch gekämpft hat, zunächst ein Mal den Beweis erblicken, daß es sich trotz aller Leitern, Restaurierungen und Rundwege in und um die Burg bei selbiger und eine Ruine im besten Sinne handelt:

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Noch ne Ecke spektakulärer ist dann aber der Rundumblick (Achtung, recht große Datei)…

Panoramaburgbayern

Wahnsinn! Smiley mit geöffnetem Mund

Samstag, 29. Oktober 2011

TALES FROM THE FOREST OF GNOMES

(Wolfmother)

Guten Morgen! Ober besser: "Mahlzeit" mittlerweile! Heute ist es aber nun wirklich kein Wunder, daß ich durcheinander komme, schließlich bin ich bereits seit nullsechshundert auf den Beinen. Nachdem ich den gestrigen Abend mehr oder weniger verschlafen habe (wie bereits den Nachmittag) erwachte ich heute zu meiner regulären Weckzeit unter der Woche. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, daß ich unter Zuhilfenahme meines Shuttles die fernen Gestade des so genannten "Erzgebirges" auf- bzw. heimgesucht habe für dieses Wochenende. Sechs Uhr Aufstehen war dabei natürlich nicht eingeplant.
Nun gut, es ist Sonnabend, aber wo ich schon mal wach war... . Ich schaltete NTV an und quälte mich zu irgend einer Doku aus dem Bett. Eine Dusche später saß ich mit frischen Semmeln am Frühstückstisch und schmierte irische Butter auf die krossen Teiglinge. Anschließend packte ich mir den Autoschlüssel und für Igor die neuen Winterschuhe ein und düste los. Auf dem Weg zum Reifendienst durchfuhr ich - man hat ja kaum ne Wahl - die frühmorgentliche Gebirgslandschaft. Nachdem der Igor neu beschuht war, lenkte ich ihn gleich mal auf einen am Heimweg befindlichen Parkplatz und erkraxelte spontan die Burgruine. Das letzte Mal war ich mit 5 Jahren dort und da sich damals keiner so wirklich um den Erhalt der Ruine kümmerte, schwebte ich bestimmt in ungleich größerer Absturzgefahr als heute. Es war eine gute Entscheidung diesen Zwischenstopp einzulegen, wie die folgenden Bilder euch kurz zeigen sollen:
Guddn' Morschn Arzgebirsch!
Die Trutzburg der Raubritter in Niederlauterlumpenstein
Das Licht am Ende des Himmels
The Path
Die unrunde Halbruine in der Morgensonne
Illuminiertes Naturmandala
Yellow
Gipfelstürmer oder Burgherr??