Freitag, 20. April 2012

I KNOW WHAT YOU NEED

(Motörhead)
Es gibt Tage, die gibt es jedes Jahr wieder. Der 24 Mai ist so ein Tag, oder der 17. August. Auch dem 12 Juli sagt man derartiges nach. Dann gibts noch ganz spezielle Tage, die auch jedes Jahr wieder kehren. Weihnachten zum Biespiel, Pfingsten, Ostern, Frauentag, Tag des Denkmals und Tag der Deutschen Einheit, Schniblotag und “1.Mai”. Einige davon sind sogar vom Datum her recht konstant (1.Mai zum Beispiel – der freie Tag der Arbeit, wie paradox Zwinkerndes Smiley). Andere richten sich nach dem Kalender, dem Mond oder nach irgendwelchen Mayaprophezeihungen. Aber eines haben sie gemeinsam: Man weiß schon Monate vorher, daß sie auf einen zukommen, schließlich kann man sie im Kalender in aller Ruhe nachschlagen.
Heute aber ist mal wieder einer der so genannten evenschen Spezialfeiertage. Einer dieses höchst spontan aufploppenden, einen unvorbereitet treffenden Jubeltage. Diesen hier gibt es zwar auch jedes Jahr zwischen März und Ende Mai, aber ich weiß nie, wann er denn nun genau über mich herein bricht. Es läuft meistens so ab, daß ich beim gezielten Surfen auf das “Omen” stoße, oder es getwittert, gemailt oder gewasweißichwast bekomme und plötzlich…. plötzlich geht die Sonne auf! Smiley mit geffnetem Mund Als ich eben nach der Arbeit heim kam und meine Bratwürstchen schnabulierte, schnappte ich mir nebenher mein neu erworbenes Schmuckstück und touchscreente mich durch meine Timeline, als ich das fand, worauf ich seit Wochen wartete:
juhuuuuuuu
Die Ankündigung der alljährlichen, spätherbstlichen Lemmy-Audienz! Nur traf es mich dann doch irgendwie aus heiterem Himmel, sodaß ich laut jubelnd den Link anklickte. Klar, ich wußte noch nicht, wohin sie genau kommen, aber ein Termin bei mir “umme Ecke” ist jedes Jahr gesetzt. Aber dieses Jahr haben sich die Herren was besonderes ausgedacht! Während sie in den letzten 4 Jahren eher moderne und schmuckstückhaft schicke Locations beschallten, geht es dieses Jahr zurück in die Halle, in welcher ich meine Motörhead-Live-Premiere feierte! Wie dieser extra heraus gekramte und importierte Konzertbericht von meinem Altblog beweist, fand diese ebenfalls am 30. November statt… na wenn das mal nix ist!  Thüringenhalle! Die Halle, die von allen, welche ich bislang mit den Herren teilte, mit Abstand am Besten zur Band passt. Die Rede ist von der Thüringenhalle in Erfurt! Am 30.11.2012 wird es soweit sein, der Opener steht mit Anthrax auch schon fest. Die Schwester wurde auch gleich informiert, daß sie schon mal das Bier kalt stellen kann. Ich freue mich gerade wie ein Schnitzel! Smiley Klar, die Karten kauft man jedes Jahr, aber 5 Jahre nach Konzert Nr. 1 wird die Live-Lawine mit dem Warzen-Frontmann das halbe Dutzend der persönlichen Lemmysichtungen voll machen – großartig! God save the Queen Motörhead!

(Quelle)

Mittwoch, 18. April 2012

REST CALM

(Nightwish)

Was ist eigentlich in den letzten Wochen in unseren Medien los? Also jetzt mal nicht direkt auf die üblichen dummdreisten Idiotensendungen im Unterschichtenfernsehen bezogen, in denen sich die geistig Armen ums güldene Arschgweih der Enthirnung kloppen, oder auf die Fake-Reality-Scheiße bezogen, die meist so alltäglichen Strickmustern wie diesem

unterschichtenfernsehen

folgt und von untalentierten Laienschauspielern und Möchtegernnaddels lebt. Nee, ich meine eher den Teil, den man noch anschauen kann oder es zumindest mal konnte. Erst vor ein paar Wochen wurde bekannt, daß Sat.1 sich tatsächlich an die ehemalige graue Eminenz der bitterbösen Abendunterhaltung heran traut und “Dirty Harry” Schmidt kurzerhand absetzt. Heute wiederum muß man das Gleiche von Thomas Gottschalk lesen, nur ist es hier die ARD, die ihn zum 7. Juni sauber absägt. Vor einem Jahr wäre das bei beiden – beim Gottschalk noch viel weniger, denn beim guten Harald schlichen sich schon langsam Abnutzungserscheinungen ein – komplett undenkbar gewesen. Mit ihnen gehen zwei Leute, die mein Fernsehprogramm geprägt haben, seit ich Zappen kann. Unglaublich eigentlich! Harald Schmidt war immer der ultimative Bezugspunkt, welchen ich für grenzwertigen Humor hatte, ein Fixstern des finsteren Schabernacks. Von ihm lernte ich, wie man auf dem Drahtseil der politischen Unkorrektheit balanciert und dabei noch ne Menge Spaß hat. Unvergessen seine Polenwitze in den mittleren 90ern, oder die komplett auf Französisch absolvierte Sendung, welche sogar ich freiwillig schaute – und verstand (was die eigentliche Sensation ist). Oder seine Hitler-Parodien vor laufender Kamera, Dr. Udo Brömme, der Andrack, der “Letterman”, der “Liebling des Monats” oder die BSE-Schleife, die Sendung mit Dennis Rodman, welche der Schmidt im DDR-Trainingsanzug und mit reichlich Winkelementen abhielt, nur um den Herrn Rodman dann mit Sprüchen über Intimpiercings und Madonna zu bombardieren. LEGENDÄR!!! Dann, nach dem Wechsel zur ARD, gings zunächst auf dem gleichen, hohen Unfugsniveau weiter – ich sage nur “Nazometer”, wurde dann aber spätestens mit dem Pocher doch ein wenig flacher. Schmidts Problem war meiner Meinung nach auch, daß er von der Realität ein wenig überholt wurde. Heutzutage ist die Schockgrenze ebenso abgesackt wie der Genuß am Fremdschämen, wenn da ein Ü50er im Spandexanzug mit Handtuch im Schritt durchs Studio ömmelt und bissige Bemerkungen über die Sensationslust des TVs abfeuert. Sowas verstehen viele heute auch gar nicht mehr. Schmidt saß – ähnlich wie Thomas Gottschalk – schier unangreifbar auf einem der immer rarer werdenden TV-Throne und langweilte sich ob der eigenen Unangreifbarkeit. Gottschalks schnelles Umsatteln auf Daily-Talk war ähnlich überhastet wie Schmidts Rückbesinnung auf Sat.1 wie ich finde. Beide stiegen aus purer Unterbeschäftigung vom mühsam erarbeiteten Kultsockel herunter und scheiterten nun. Der eine noch viel schneller als der andere. Wer oder was bleibt also noch? Eigentlich nur Günther Jauch… und selbst der kratzt mit seinem Polittalk ja schon recht fleißig am eigenen Goldlack – wenngleich es mich wundern würde, wenn er ähnlich abschmiert. Aber sonst haben wir hier doch keine Institution mehr auf Sendung und das finde ich traurig.

Irgendwie wird im TV alles und vor allem jeder immer austauschbarer. Wer “Wetten dass…???” moderiert ist eben nicht egal, da muß der Tommy stehen und basta! Schmidt Show kann eh nur der Harald. Ob da nun aber der Kerner, der Lanz oder am Ende der Plaume (btw: furchtbarer Typ) mit Alfons Schubeck um die Wette kocht, das ist doch streng genommen wurscht. Ich fürchte, uns gehen die Originale aus; die großen, grauen Eminenzen, an denen man sich auch mal reiben konnte, die aber Charisma und Charakter hatten und alleine eine mittelmäßige Sendung reißen konnten; wenn ein Konzept total vergeigte, dann machten sie es zu ihrem Running-Gag wie Harald Schmidt seine komische Dampfersendung mit den ganzen Schlagerheinis. So macht man sich auf dem Bildschirm “unsterblich”… zumindest so lange, bis man dann doch abgesetzt wird. Das ist jetzt passiert; und was bleibt übrig???? “Betrugsfälle” und “DSDS”! Na VIELEN DANK!

Montag, 16. April 2012

DRAMAQUEEN

(Selig)
10 Dinge, die wir aus us-amerikanischen Teenagerkomödien á la “American Pie 48” lernen können:
1.) Amerikas Teenager sind entweder bekloppt oder nackt… meistens aber beides.
2.) Die einzige Begrenzung, welche die Dummheit auf der Leinwand erfährt, ist jene der “konsumentenfreundlichen” 90 Minuten Spielzeit… in denen ist aber nun wirklich alles möglich.
3.) Es gibt immer einen dicken Nerd, der einem irgendwie leid tut, am Ende aber auch nicht besser ist als sein nasenbeinoperiertes Idioten-Umfeld.
4.) Die, die von den neureichen Eltern einen Porsche zum 16. Geburtstag bekommen, behalten den meistens nicht lange.
5.) Football spielt nur das intellektuelle Prekariat – es merkt nur keiner.
6.) Auch wenn die da immer wieder von “Bier” reden, trinken sie am Ende doch nur diese verdünnte, charakterlose US-Plörre… “Übersee-Kölsch”.
7.) Cheerleader werden entweder ungewollt schwanger oder überraschend und unheimlich dramatisch vom Quarterback sitzen gelassen… schwanger versteht sich. (Hier kommt dann meistens der Typ aus Punkt 3 ins Spiel.)
8.) Es gibt haufenweise “Gags” auf dieser Welt, die noch unterirdischer sind als der geheime Regierungsbunker in “Independence Day”; was aber keinen daran hindert, sie permanent zu bringen.
9.) Irgendwie geht’s die ganze Zeit nur ums knattern… .
10.) Wenn man Freddy Kruger wirklich braucht, ist er nicht da…


die Sau!

Sonntag, 15. April 2012

HILF DIR SELBST

(Bela B.)

Da es schon spät ist, möchte ich euch heute nur kurz mit einem real existierenden Chantallismus verzücken. Auf unserem gestrigen Kurzausflug stand folgende Kutsche am Wegesrand und tat die Namen der zeitweise darin befindlichen Blagen kund:

Chantallismus

“Charleen – Tiffany” und “Alyssa Jean”, was im Real Life vermutlich regelmäßig in “Tscharliehn – Diffänie” und “Alüssa – Tschiehn” ausarten dürfte. Gerode hior in Saggsn mächt mer schon uffpassen, wie mor seine Wänstor nennen tun tut. Zwinkerndes Smiley

In diesem Sinne: Gute Nacht!

Samstag, 14. April 2012

CLASSICO

(Tenacious D)
Kennt ihr das eigentlich auch, wenn ihr einen Ausflug macht, der eigentlich den Namen nicht verdient hat, weil es praktisch vor der Haustür liegt… das Ziel? Und dann entdeckt ihr, daß ihr da seit geraumer Zeit etwas sehr schickes oder spannendes erfolgreich ignoriert hat. Nachdem wir heute früh von der “der gelben Sau” geweckt wurden, kam MsPittili recht schnell mit der Idee einer temporär limitierten Spontanexpedition umme Ecke. Wir suchten uns der Einfachheit und der dann doch recht unvorhersehbar wechselnden Wetterbedingungen wegen die “Burg Rabenstein” aus. Joa, so grob wußte ich ja, wie man da hin kommt und alles, was sich “Burg” schimpft ist per se schon mal ne Reise wert (btw: Hügel- und Hünengräber ebenso)! HIER mal noch die Verlinkung zu meiner letzten, herbstlichen Außenmission im Mittelalter. Wir sattelten den Igor und nahmen eine mehrminütige – es waren fast 10 (!!!!) – Anreise in Kauf um ein wenig um diese dann doch recht anschauliche Burg zu schlendern:
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Die Sonne verschwand zwar hin und wieder hinter der einen oder anderen Stratocumulus oder gar kleinem Cumulunimbus, welche vorbei huschten, aber alles in allem bliebs doch sonnig… und wir sahen ja sowieso mal wieder außerordentlich gut aus:
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Sehr gelungen fand ich die Idee mit der in den Fels gehauenen Bank:
3
Ich mag dieses alte Gemäuer, welche irgendwann in grauer Vorzeit ein paar Heckenritter zum Selbstschutz oder im Auftrag des obersten Lehnsherren aufgetürmt haben.
4Und da MsPittili dabei war, kraxelten wir irgendwann auch den Felssockel empor und erhaschten auch das eine oder andere Foto mit kleidsamem Mauerwerk im Hintergrund
5Hier nochmal die gesamte Trutzburg… nunja, das “Trutzbürgchen”:
6Damals war es sicherlich eher eine der niedlicheren Burgen; heute könnte man sich während einer Zombieapokalypse aber seiner Haut in diesem Ding – Waffen und Vorräte voraus gesetzt – wohl recht effektiv erwehren. Auch wenn die GEZ vor der Tür steht, sollte man halbwegs sicher sein (schade, daß das mit dem Kessel voll siedenden Öl heutzutage finanziell nur noch schwer umsetzbar ist Zwinkerndes Smiley). Man könnte sich bequem verschanzen, egal wer oder was geifernd, vor sich hin verwesend oder mit Anmeldeformularen bewaffnet auf einen zustürmt. Gleichgültig ob Zombie oder Geldeintreiber der Schunkelsenderdemagogen – sie würden gegen das steinerne Bollwerk branden – und sie würden an ihm zerschellen.
Der Haken an der Sache ist bloß, daß ich das Ding erst noch erobern muß, wenn ich mich in derartiger Sicherheit wiegen will. Momentan gehört es noch jemand anderem. Wem genau, das weiß ich nicht; aber ich wette, der Typ sitzt oben im Turm und grinst sich eins. Da ich das partout nicht akzeptieren kann macgyverte ich mit Panzertape und Schweizer Messer mal fix was zusammen
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und beschloß umgehend mit der Belagerung zu beginnen…
6b

Jetzt wird der Penner ausgehungert! Zwinkerndes Smiley

Freitag, 13. April 2012

AMAZING DISCOVERIES

(Fettes Brot)

Schönes Wochenende an die Außenwelt aus dem Auge des Sturms. Ich bin auf meiner eher ziellosen Suche nach Inspiration und guten Ideen gerade auf einen wahren Quell an Blogstöckchen gestoßen. Smiley Mal sehen, welche ich mir dann mal vorknöpfen werde. Da der Freitagsfüller irgendwie seinen Reiz verloren hat und ich die Blogfaulheit der letzten Tage aber auch zwanghaft zu bekämpfen suche, müßt ihr wohl wieder mal eines dieser sinnbefreiten Frage-Antwort-Spiele über euch ergehen lassen. Damit es aber nicht gar so schlimm wird, fangen wir mal mit Musik an! Wer sich die Mühe machen will, der kann das Ding einfach auflesen – wie immer. Es ist mal wieder erstaunlich, was man dabei so alles (wieder-) entdeckt:

1. Ein Lied aus deiner frühesten Kindheit

Also das wird schwer. Läßt man die Geschichtenlieder einmal außen vor, gibts da eigentlich nur eines, was da kommen kann. Ich nehme mal den ersten “Song”, an den ich mich als außerordentlich “superkalifragilistigexpialigetisch” in seiner Faszinationswirkung auf mich erinnern kann:

Jaja, ich weiß… wenn man das seit man 5 Jahre ist dauernd hört, erklärt das im Nachhinein so einiges! Zwinkerndes Smiley

2. Ein Lied, das dich an einen Urlaub erinnert

Wir schreiben das Jahr 1996. Es ist Sommer, der Onkel ist noch ein halbstarkes Önkelchen und macht im Sommer Blödsinn an der Adria. Stellt euch einen Sandstrand vor, an welchem folgendes existiert: ein Beachsoccerplatz, ein Basketballplatz (Steinboden, aber mitten am Strand), mehrere Strandtennisplätze und vier Beachvolleyballplätze. Darauf ließ man uns los und wir verbrachten die gaaaaaanze Zeit dort und zockten und sprangen zwischendurch mal in die Fluten. Das Problem war nur, daß der Strandüberwachungsluigi dachte, er tut uns was gutes, wenn er nebenher über die Lautsprecheranlage sein eigenes “Mixtape” laufen läßt… “Mix” ist ein Euphemismus. Wir mußten folgenden Song mehrfach ertragen, beim Mitzählen kamen wir an einem Tag (und der ging in unserem Alter von 11 bis 6 (dann baute der ab und wir mußten dringend Wein kaufen… Zwinkerndes Smiley ) auf unglaubliche 16 Beschallungen. Hier ist eines meiner größten Alptraumlieder, das aber immer mit diesem Urlaub verschweiß sein wird… schrecklich:

3. Ein Lied, von dem du in der Öffentlichkeit nicht so gerne zugeben möchtest, dass du es eigentlich ganz gerne magst

Da bin ich ziemlich straight…wenn ich nen Song mag, dann ist der mir auch nicht peinlich. Wir hatten hier schon mal ein Stöckchen, da habe ich unter “Song, von dem die wenigsten denken würden, daß du ihn magst” folgendes gepostet (hier mal eine andere Version… aber nicht minder toll):

Aber so wirklich “peinlich” ist mir kein Lied… wie auch, wenn man in seinem Leben schon 9 J.B.O. Konzerte hingelegt hat! Zwinkerndes Smiley

4. Ein Lied, das du in deinem Leben vermutlich am häufigsten gehört hast

Oje, das ist schwer. Ich glaube aber, daß da mein last.fm-Account nicht lügen wird. Denn seit fast 2 Jahrzehnten ist das hier eines meiner absoluten Lieblingsstücke. Obwohl die Quali des Videos eher mittelprächtig ist, hier mal bewußt ein Mitschnitt aus dem Jahre 1991… da war noch ordentlich rebellische Power im Spiel:

5. Ein Lied, das eine deiner liebsten Bands repräsentiert

So, dann nochmal Pearl Jam. Hier mal ein wahres Schmuckstück von einem Song. “Release” jage ich seit jeher hinterher, was die Live-Konzerte angeht… dieses Jahr habe ich 3 weitere Chancen, daß die Herren mal endlich so ins Konzert einsteigen:

6. Ein Lied, in dem du dich selbst wiederfindest

Also momentan muß ich sagen, daß ich folgendes Ballädchen schon von der Grundeinstellung her so richtig löblich finde:

7. Ein Lied, das dich an eine spezielle Begebenheit erinnert

Das hier:

daran:

rotterdam06

8. Ein Lied, bei dem du am besten entspannen kannst

Zum Entspannen gibts in meinem CD – Schrank nix Passenderes als Sígur Rós! Smiley Hier mal ein Beispiel… und das ist schon eines der schnelleren Sorte… reinstes “Speed Metal” für deren Verhältnisse: Sehr schwere Frage… und zwar, weil das so viele Lieder tun. Ich würde her mal wieder mit Pearl Jam kommen.

9. Ein Lied, das für eine richtig gute Zeit in deinem Leben steht

*lol* Das ist einfach… da nehme ich die inoffizielle Hymne meines Auslandssemesters in Finnland. Hier mal ne Version aus meiner damaligen Hematstadt (die Halle, in der das stattfand war zu meiner Zeit noch in Bau… nur ein leeres Holzskelett). Alle in Deckung, hier kommt

Pohjois-Karjala:

10. Ein Lied, das momentan ein Lieblingssong ist

“Momentan einer meiner Lieblingssongs”… na ihr seid lustig. das ändert sich doch laufend. Wenn man die Bestückungen meines MP3-Players der vergangenen Woche zu Grunde legt, dann blieb ich wohl am Häufigsten bei folgender Nummer hängen:

11. Ein Lied, das du deiner besten Freundin widmen würdest

Tja, da passt wohl am Besten:

12. Ein Lied, bei dem du das Gefühl hast, dass es außer dir niemand gerne hört

Also da ich bislang nur einen Menschen getroffen habe (2003 für 10 Minuten in einem Bus), der die “St. Anger” von Metallica ebenfalls als gutes Album bezeichnet hat, bin ich mir sicher, daß ich den Faible für folgenden Song ziemlich exklusiv habe:

13. Ein Lied, das du vor allem aufgrund seiner Lyrics magst

Kurz und Schmerzlos:

14. Ein Lied, bei dem du dich bestens abreagieren kannst

Zum Abreagieren brauche ich die härteren Sachen. Neben Slayer lege ich besonders gerne die Machwerke der Herren um Max Calavera ein. Hier mal ein Beispiel:

15. Ein Lied, das auf deiner Beerdigung gespielt werden sollte

Das ist aber eine sehr deprimierende Frage. Man kann entweder was richtig Peppiges wählen, oder man drückt nochmal extra auf die Tränendrüse. Ich finde ja, ein schneeweißer Sarg hätte was, wenn man dazu folgenden Song abspielt:

Zwinkerndes Smiley Für die eher leiseren Töne würde ich folgendes vorschlagen:

16. Ein Lied, das du zu den besten aller Zeiten rechnen würdest

Da gibts zu viele um hier einen Favoriten zu küren. Darum einmal zwei Beispiele. Zunächst mal ne Nummer, die sowohl in den frühen Phasen der Band als auch in der derzeitigen “Verfassung” der Rolling Stones einfach nur genial zündet:

Und als zweites noch den Klassiker, der mir in den letzten Monaten am meisten Freude gemacht hat:

Donnerstag, 12. April 2012

TEDDY BEAR

(Elvis Presley)

Ich habe soeben Nachrichten geschaut und – was soll sich sagen: Wir haben wieder einen Bär! Also jetzt nicht wir direkt, sondern die Schweizer. Da die Schweizer aber irgendwie komisch sind und noch schlimmer sprechen als die Bayern, haben sie ihn nicht verdient finde ich… es ist unser Bär, basta! Also im Geiste wenigstens. Solange er nur die Bienenvölker der Eidgenossen meuchelt, ist das ja auch recht angenehm. Namentlich kommt das pelzige Vieh aber ein wenig uninspiriert daher; “M13”, das klingt wie ein Impfstoff, nicht wie ein furch erregendes Tatzenmonster, da muß man noch ein wenig nachlegen, liebe Schweizer.

Wir haben ja in “unserem WM Jahr” 2006 ein wenig mehr Einfallsreichtum bewiesen. “Unser”  Bär von damals – der “Erstbär” sozusagen – bekam das Label “Bruno” verpasst und wurde über Nacht zum Medienstar. Ja, vor der WM hatte das Tierchen so viel Publicity und öffentliche Beachtung quasi geschenkt bekommen (und das sogar ohne peinliche Nacktauftritte und strohdoofe Bunte-Interviews), daß so Medienmatratzen wie der Naddel vor lauter Neid reihenweise das Silikon sauer wurde. Viel mußte er freilich nicht tun, der Bruno, nur ein wenig durch die bajuwarischen Wälder latschen und hier und da mal ein Schäfchen kalt machen. Es war damals so ein bisschen wie mit Kaufhauserpresser Dagobert (für die Älteren unter uns… die sich noch erinnern können): So richtig knorke fand man das zwar nicht, was das Vieh machte, aber wie er die Staatsmacht und den Jägersmann dann doch über Wochen narrte, das fand man dann doch ganz witzig als so genannte “breite Öffentlichkeit”. Das ist scheinbar so mit Außenseitern, die mag man halt so lange wie sie chancenlos sind. Frauen finden bei Weltmeisterschaften auch immer diese karibischen Kaschpertruppen toll, die sich bis in die Endrunde durchbestochen haben. Als dann aber mehr und mehr bayrische Nutztiere dem irren Killerbrummi mit den Pranken des Todes zum Opfer fielen, da sagte sich der Zerberus (damals noch in Amt und Würden) sinngemäß

“Das … ähhh… kanns doch nicht sein meine… ähhhh …Damäääähn und Häääährren, daß vom Münchner Hauptbahnhof ja praktisch … ähhh…  man einsteigt und quasi schon in der ääääh Innenstadt losfliegt und ähhh die Reise beginnt… im TRANSRAPID meine Damääähn und Häääähhhhrren…ist ähhh, ein Problembär!”

…und sprach somit praktisch das Todesurteil für “Uns Bruno”. Nachdem der braun behaarte Geselle dann noch ein paar Mal seine Häscher foppen konnte und eine Hand voll unscharfer Handyfotos kursierten, brachte ein tapfrer Recke schließlich seine dunkelschwarze Büchse beherzt in Anschlag, nahm ihn sauber aufs Korn und rußte das Viech rigoros um! Tschö mit “ö” Bruno!

Ja, so wars damals. Und heute? Heute, in der Schweiz? M13 sollte aufpassen, sonst zieht man ihm auch bald das Fell über die Ohren. Der Eidgenosse an sich ist ja ohnehin schon bewaffnet und falls einer der ortsansässigen Imker seine Majas demnächst in Todesgefahr wähnt, könnte er den europiden Zweitbären ähnlich gnadenlos über den Haufen schießen! Nach Deutschland auswandern und um Bärenasyl betteln scheint angesichts seines Kumpels auch eine eher schlechte Idee zu sein – derlei Kamikazeaktionen sind von Braunbären bislang auch noch nicht überliefert. Und das alles, obwohl der noch nicht mal einen vernünftigen Namen hat – dann kann er auch den ewigen Gazettenruhm vergessen. Armes Tier. Ich würde ja dafür plädieren, daß man dem Todgeweihten wenigstens vorher noch einen schnittigen Titel verpasst, bevor man sein Hirn auf großkalibrige Weise über dem Waldboden verteilt. Bedenkt man, daß er derzeit nur Bienenvölker überfällt und auf Honig steht, fände ich “Willy” angemessen… obwohl “Bruno” mit seiner Vorliebe für Ziegen dann auch eigentlich eher ein “Peter” war.

Sonntag, 8. April 2012

CHOICES

(The Hoosiers)

A-A-B-D-A-A-A
Und ihr so?!?
PS: Ich möchte mal erwähnen, daß ich bei der Frage nach dem Teammate am liebsten den hier genommen hätte:

(Quelle)
der nervt wenigstens nicht und wenn er gebissen wird, hat man nicht das Problem, einen engen Freund umlegen zu müssen. Zwinkerndes Smiley

Donnerstag, 5. April 2012

(F)ROHE OSTERN

Frohe Ostern, liebe Leserschaft! Smiley mit geöffnetem Mund Nachdem ich im letzten Jahr so eine Art Tradition begründet habe was das möglichst zombiehafte verbildlichen des Osterfestes angeht, möchte ich auch dieses Jahr nicht hintan stehen. Ich wünsche euch also allen ein paar chillige, erholsame und auch nahrhafte freie Tage. Soll das Festmahl üppig, die Schlafphasen lang und dieser Genosse hier:

Zombieosterhase

(Quelle)

möglichst fleißig sein.

Für alle, die nicht an den Osterhasen glauben, bzw. dies nicht mehr tun, sei hier nochmal die lyrische Beweisführung seiner Bissigkeit angeführt. Gut, der Khan hat gewonnen, aber ich finde, daß der Eierbringer sich gar nicht schlecht geschlagen hat:

PS: Für alle, denen das Geviehcht da oben gefällt, kann ich die Webseite http://www.mealymonsterland.com/ nur wärmstens empfehlen! Smiley

Mittwoch, 4. April 2012

THAT CROWN DON’T MAKE YOU A PRICE

(Murder by Death)

Habt ihr letztens mal eine Frau gesehen? So richtig in freier Wildbahn und vielleicht sogar noch berufstätig, obwohl sie auf dem Rücksitz den Kindersitz spazieren fuhr? Glück gehabt. Geht es nach den erzkonservativen Weltfremdlingen aus der Union wird sich das bald ändern. Die Sau wurde zwar schon mal durchs Dorf getrieben, momentan wird die Diskussion aber wieder aufgekocht und es scheint, als ob man ernsthaft über diesen vollkommen beschränkten Reisezuschuß in die emanzipatorische Vergangenheit nachdenkt. Daß solcherlei Stumpfsinn im dunkelschwarzen Bayern Anklang findet, verwundert ja nicht, aber wir müssen nun ja nicht jeden Scheiß mitmachen, der aus der Zone der politischen Unzurechnungsfähigkeit über die Landes… oh, sorry “Freistaats”grenze zu uns durchosmotisiert. Das Konzept ist so beknackt, daß es von der FDP stammen könnte. Frauen sollen ihre Blagen in Eigenregie erziehen und ganztagsbekaschpern und werden dafür mit einer staatlichen Prämie bedacht, wenn sie keinen Kita-Platz beanspruchen. Super Idee! Das Praktische daran ist, daß das billiger und bequemer ist, als Betreuungsplätze zu schaffen, auf die ab 2013 ja ein Rechtsanspruch bestehen soll. Für die Kinder geht der Schuß aber nach hinten los. (Früh)kindliche Entwicklung sollte im Idealfall – das wird einem jeder Entwicklungspsychologe sagen – unter Gleichaltrigen statt finden. Wenn die Wänster ihre ersten 3-6 Lebensjahre immer nur von einer beschürzten Hausmuddi verhätschelt werden und man sie dann notgedrungen auf die Schule losläßt… na gute Nacht. Das werden weinerliche, verpampelte Muttersöhnchen, denen die bösen, kita-gestählten Klassenrüpel täglich ungeschoren das Pausenbrot mopsen. Deppenkinder eben, Deppenkinder, die keiner haben will… außer Mutti! Und das in einer Gesellschaft, die feste “Bildung, Bildung!” brüllt und Individualisierung und mentale Flexibilität verlangt. Wer da gleich mit einem derartigen Klumpfuß ins Rennen geht, der macht bestenfalls das Rütli-Abitur; wenigstens wird er aber erhebliche Probleme haben eine vernünftige Sozialkompetenz aufzubauen.

Auch sehe ich das für die Mütter durchaus kritisch. Das geht schon mal damit los, daß dieses längst überholte “Berufsbild” der Hausfrau wieder gepusht wird. Wer sich das leisten kann, weil Papa die dicke Kohle heim schleppt und Frau selbst mit ihre Rolle als familieninterne Küchenhilfskraft und Reinigungshilfe “with benefits” zufrieden ist… der soll das tun; der soll diesen Blödsinn dann aber auch selber finanzieren. Aber normal ist das nicht, schon gar nicht, wenn das Haushaltseinkommen, na, sagen wir mal euphemistisch “eine suboptimale Größenordnung” hat. Nach 3 oder gar mehr Jahren staatlich gesponserter Aufzuchtpause für den kleinen Kävyn-Jöhremyah (daß sich diese Schreibweise durchsetzt ist nur eine Frage der Zeit), hat man aktiv seine Berufserfahrung vernichtet und fängt quasi wieder bei Null an. Nebenher wird durch derlei finanzielle Reize für die staatliche/kommunale Entlastung was Kinderbetreuungsangebote angeht auch ein riesiges Potential an Fachkräften und Qualifikationen gefährdet, welche wir gut brauchen können. Jetzt nicht falsch verstehen, Erziehungszeit ist wichtig, aber irgendwann ist es auch mal gut und man muß den Sproß auch auf Gleichaltrige los lassen, wenn er sich entwickeln soll. Bloß weil es in irgend einem selbst ernannten Gottes(frei)staat einem Ü50jährigen “Expertengremium” mit Gamsbarthut und Jesuskreuz über dem Trachtenbett mal einfällt, daß man die Maderln so auf recht charmante Weise wieder in die heimische Küche holen und vor allem da halten könnte, anstatt sich z.B. von ihnen regieren zu lassen, muß das noch lange keine gute Idee sein. Ich möchte mal wissen, wo geschrieben steht, daß erwerbstätige Eltern schlecht sind für ihre Kinder. Die tun ja gerade so, als wären Mütter mit Jobs so eine Art keifende, liebloses Höllenbrut, die den Nachwuchs in die Kita abschiebt um Ich-bezogen Karriere zu machen und ihre Ruhe zu haben vor dem kreischenden Balg. Da lobt man sich doch die verantwortungsbewußten Heimchen am Herd, die Junior ganztags den Arsch hinterher tragen und nebenher RTL laufen haben und sich die "People-News” der Unterschichten Peer-Group 24/7 ins mentale Gebälk ballern. Die muß man natürlich für ihren hochgradig nützlichen Beitrag zum gesellschaftlichen Gemeinwohl prämieren, und nicht diese Rabenmütter, die neben Kind und Erziehung sich noch beruflich einbringen und sich vielleicht auch noch erdreisten Hobbies zu haben. Denen kann man doch die Kita-Beiträge oder Mittagsessenspreise für den Junior erhöhen, um sie für ihr Verantwortungsbewußtsein auch mal angemessen abzustrafen. Früher, da hätte man solches Ketzertum noch dem Feuer übergeben, südlich der Isar. Geht aber mittlerweile nicht mehr, also denkt man sich neue Schikanen aus. Irgendwie muß man ja schließlich das Geld, was man den Glucken in den Rachen wirft ja auch wieder rein bekommen – warum dann nicht auf diese Weise?!

Das Schlimme ist nur, daß die Mittel, die für diesen Schwachsinn ausgegeben werden sollen, den Kitas fehlen. Da wären sie sinnvoller angelegt als in diesem Blödsinnsprojekt. Kann mir mal einer erklären, was an dieser Herdprämie sinnvoller ist als ein dichtes, gut ausgestattetes Kita-Netz? Niemand? Na dann ist ja gut. “Herdprämie”, das ist schon ein recht guter Name für diesen Kokolores, aber um ihn anständig zu diskreditieren, sollte man noch heftigere Schlagworte finden. Irgend einen Slogan, der die Nutzlosigkeit und Widersinnigkeit der ganzen Sache ebenso auf den Punkt bringt wie die Verachtung, die jeder aufgeklärte, moderne Mensch dieser “Prämie” zollen sollte. Wie wäre es denn mit

“AbmahnanwaltsfinanzamtspolitessenhedgefondbankervogelgrippenkettensägenmassakerFDP – Zuschuß”?!

Sonntag, 1. April 2012

NANANANANANA-NANANANA-NANANANA… BATMAN

(OST)

So, heute war ein schöner Tag! Die meiste Zeit rum gelegen und geschlafen bzw. gelesen, dann ein kleiner Ausflug in die sonnig kalte Innenstadt bei dem ein BBQ-Burger mit extra Bacon raussprang. Joa, und dann noch ein wenig am Rechner rumgedampert. Dabei entdeckte ich natürlich auch den verlinkten Videobeitrag meiner kleinen Schwester (HIER in den Kommentaren). Dieser erinnerte mich dann sogleich an eine andere, nicht minder sensationelle Neuigkeit, welche ich vorhin las und die mich nicht minder in Erstaunen versetzte, als sie es mit dem einen oder anderen von euch tun wird.

HIER ISSE, DIE GUTE.

Also ich muß sagen, daß ich nicht so richtig weiß, was ich davon halten soll. Einerseits “Joker jippie”, andererseits glaube ich noch nicht so ganz daran, daß dieser Technikschnickschnack das so herrlich fies rüber bringen kann wie Herr Ledger oder ein anderer fleischlich manifestierter Schauspieler. Aber da lasse ich mich gern eines anderen belehren. Diejenigen, die das als “pietätlos” bezeichnen, wegen Heath Ledger, die sollen das ruhig weiter tun, mir ist dieser Punkt relativ egal. Es geht hier um eine Rolle in einem Film und nicht um Grabschändung… also bitte! Ich glaube, ich lasse mich einfach überraschen was dabei heraus kommt, mehr wird mir auch nicht übrig bleiben. Aber generell freue ich mich eh schon tierisch auf das Filmchen. Smiley Damit es hier nicht zu ernst wird, hier nochmal ein kleines Bildchen zur Auflockerung. An alle, die die Serie noch kennen: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!! Smiley mit geöffnetem Mund Der Rest hat 1. was verpasst und 2. keine Ahnung davon, daß die Dialoge damals wirklich so aussahen Zwinkerndes Smiley.

Riddle

(Quelle)

Oh… gleich mal noch eins nachlegen:

fail

(Quelle dieses MONSTER-Fails)