Freitag, 17. Juni 2011

ROCK 'N ROLL MUSIC

 (Motörhead)

Kanns doch nicht lassen... noch schnell ein fixer Füller ;-): 

1. Wenn man Hack und Zwiebeln mischt, bekommt man Hunger .
2. Soll ich für 2 Tage Konzerturlaub wieder einen Bierschrank eröffnen, oder sollte ich es besser lassen?
3. Meine Füße sind ein unverzichtbares Fortbewegungsmittel .
4. Eine Fernbedienung hilft mir beim Abschalten.
5. Als ich hörte, daß die Foo Fighters in Berlin spielen werden, war mir klar: Da muß ich hin!
6. Liebe(r) Guido, ich möchte dir sagen., daß 4% gar nicht mal so schlimm sind, es wäre VIIIEEEL tragischer, wenn einen obendrein noch niemand leiden kann... oh... 'tschuldigung.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die alte Heimstätte an der Spree, morgen habe ich komplettes Ausrasten auf dem Foo Fighters Konzi geplant und Sonntag möchte ich dann relaxt zu MsPittili zurück kehren und Cupcakes schnabulieren!

Donnerstag, 16. Juni 2011

FOORLAUB

Mahlzeit werte Mitmenschen! Die letzten Tage fehlte mir ein wenig die Zeit (und auch die Inspiration) um zu blogen. So kam es dann auch, daß hier nix Grenzwertiges mehr in die virtuelle Welt gesetzt wurde. Ich kann euch aber heute beruhigt kund tun: Das wird auch die nächsten Tage so bleiben! Denn der Onkel fährt in den FOOrlaub! :-)

Bis Sonntag weile ich in der Hauptstadt um mir am 18.06.2011 das großartige Wuhlheide-Gastspiel der Foo Fighters zu gönnen, für welches ich mit tatkräftiger Unterstützung von MsPittili Karten für meine Schwester und mich einheimsen konnte. Klar, hier wird es dann wohl wieder den ordnungsgemäßen Bericht geben, aber bis dato ist hier erstmal Sendepause. Hach, was freue ich mich schon auf das infernalische "THESE ARE MY FAMOUS LAST WOOOOOOOOOOOOOORDS" des Herrn Grohl zum Einstieg... die Wuhlheide wird explodieren vermute ich. Dazu noch "White Limo" live, das wird ein Spaß! Ich werde euch berichten, so viel ist sicher.

Bis dahin verbleibe ich mit einem kleinen Videospecial, gerade eben im Kaufland zu Jena selbstpersönlich fabriziert, aus der Rubrik "ALLTAGSGUERILLIA".


ROCK 'N ROLL, MANN!!!

Montag, 13. Juni 2011

PICTURE IN A FRAME
































Ich weiß gar nicht, für wen es mich mehr freut... Dirk oder Jason Kidd. :-) Na dann mal: PROST DALLAS!

 (Quelle: http://www.berliner-kurier.de/image/view/2011/5/13/-/8551066/highRes/5756626/-/maxh/480/maxw/480/-/2yfi0530.jpg.jpg)

Sonntag, 12. Juni 2011

JESUS FRANKENSTEIN

(Rob Zombie)

Wie ihr durch meinen Post vom heutigen Morgen mitbekommen habt, bin ich heute und in den nächsten Wochen als Auftragstäter in photographischer Mission für die doppelte Lotte unterwegs.
Nachdem der heutige Beitrag online ging, trudelten aus Finnland vereinzelte Nachfragen zum Motiv ein. Ich beschloß das Ganze gegen Tagesende aufzulösen. Hier nun die versprochene Auflösung zum heutigen Bild, welche die beiden B-Movie-esquen Protagonisten (im Übrigen sind das Filzstifte) ins rechte Licht rückt. Das Thema zum im Hintergrund befindlichen Bildchen war im Übrigen KAMPF DER GIGANTEN.

Frankensteins Monster VS Dracula!!!!! 























Ich hoffe, damit sind alle Unklarheiten beseitigt. ;-)

++++Breaking News++++Breaking News++++

Der Onkel ist Gastfotograf bei der grandiosen, einzigartigen, bildgewaltigen DOPPELTEN LOTTE!! Ihr dürft sogar raten, welches Foto ich verbrochen habe ;-)!


In diesem Sinne: Schöne Pfingsten

Samstag, 11. Juni 2011

SCHLUß. AUS. HAUS. MAUS.

(Cucumber Men)

Ein offener Brief an Gurke und Menschheit.

Liebe Bundesbürgerer und Bundesbürgerinninnen,

ich mache mir so langsam Sorgen um unser Land. Hier stimmt was nicht! Was heißt eigentlich „hier“?!? Es sollte heißen: Mit EUCH stimmt was nicht, liebe Mitmenschen! Seit Wochen meidet ihr Gurken wie der Teufel das Weihwasser, geht schnell an ihnen vorbei, wenn ihr ihnen auf dem Wochenmarkt begegnet und hättet die wenigen, standhaften Gurkenkäufer an liebsten mit der Mistgabel in Richtung Scheiterhaufen getrieben… hat ja früher auch schon funktioniert sich so unliebsames Gesocks vom Hals zu schaffen, nicht wahr?! Dazu wurde das Ganze von der Presse noch kräftig mit den üblichen „Killer/Mörder/Todes/Höllen“ – Schlagzeilen fleißig angefeuert und die EU zu einer Subventionsorgie für Gurkenbauern gezwungen. Man berief sich auf Dutzende von Gutachten und (so genannten) Expertenmeinungen, die im Grunde alle etwas anderes aussagten, aber nie was definitiv Verlässliches. In jeder Gurke schlummerte potentiell der Teufel um euch mit Donner und Doria in den aus dem Arsch zu fahren.

Aber kaum, daß sich die Sache so halbwegs geklärt und offiziell Entwarnung gegeben wurde, siehts im Toom um die Ecke so aus:

Genau HIER vergammelte das Grünzeug die letzten Wochen. Jetzt siehts aus wie damals im Osten!
























Also wenn ich mir die Vorkommnisse der letzten Tage ansehe und dann dieses Bild kontrastiere… das halbe Land müsste zur Suchtberatung. Cucumber-Junkies, durch die Bank! Aber während ihr euch alle gerade auf euren Terrassen am grünen Knüppelfood überfresst, möchte ich der Gurke zu Rückkehr gratulieren. Schön daß du wieder da bist, liebes Tomatenergänzungsmittel für den sommerlichen Fetasalat. Aber grundsätzlich betrachtet wärs mir schon lieber, du wärst ne Wurst!

Also machts gut und holt euch keinen Tripper!

Euer Even

Freitag, 10. Juni 2011

YOU RUIN THE DAY


(Danko Jones)

1. Als ich klein war dachte ich, daß es Herrn Fuchs und Frau Elster wirklich gibt und daß sie eine rein platonische TV-Beziehung führen; das mit der unterschwellig angestauten sexuellen Spannung zwischen den beiden, die früher oder später in einer Orgie sodomschen Ausmaßes mit dem Uhu, Schnatterinchen und Frau Puppendoktor Pille eskalieren wird, wurde mir erst nach meinem ersten Tarantino-Film klar.

2. Nachdem ich jetzt eure Kindheitserinnerungen entweiht habe, empfehle ich euch den Besuch eines usbekischen Hinterhof - Pornokinos zur Ablenkung.

3. In meinem idealen chinesischen Glückskeks sollte stehen : "Na gut, abgesehen von Sanitäranlagen, medizinischer Versorgung, Bildung, Wein, der öffentlichen Ordnung, Bewässerung, Straßen, einem Frischwasser-System und dem Gesundheitswesen, was haben die Römer je für uns getan?"

4.  Im Kühlschrank ist es nachts wesentlich leiser als auf einem Esel in der Sonne.

5. Ich würde gern, so wurde mir neulich an der Jahrmarktsschießbude klar, treffen.

6. Am besten wird es sein, wir kochen heute den Salat .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Rob Zombies „Halloween“ im Directors Cut, morgen habe ich MsPittili zu Besuch – etwas früher als geplant und Sonntag möchte ich diesen glücklichen Umstand mit einer gemeinsamen Grillsession angemessen würdigen!

Donnerstag, 9. Juni 2011

SPEAKING IN TONGUES


(Eagles of Death Metal)

N’Amd! Also manchmal scheitere ich ja an den einfachsten Dingen. Das ist dann nicht immer tragisch, aber dafür fast immer nicht nachvollziehbar. Heute war das anders, denn ich stolperte nicht über meine eigene Unfähigkeit, sondern viel mehr über das uralte Paradoxon der weiblichen Kommunikationsstrukturen. Vorhin war ne Freundin zum Abendessen zu Besuch. Da sie direkt von Arbeit kam, (Achtung, hippes Trendwort: ) simste ich ihr folgende einfache Frage:

„Wie  machen wir es mit Essen? Soll ich was holen, oder bringst du was mit? Grüße“.

Für mich eine nachvollziehbare Frage, denn ich hatte Hunger und antizipierte, daß es ihr nach dem vollbrachten Tagwerk ähnlich gehen musste. Ich erwartete entsprechend eine knappe Antwort, welche mir die Organisationsstrukturen des Abendmahls offeriert. Als Antwort kam dann

„Wäre schön, wenn du was holst. Gemüse? Und Fischstäbchen“.

So Männer! Nun mal Hand aufs Herz: Was hättet ihr gekauft? Ich verstehe ja mittlerweile, warum man hinter „Gemüse“ ein Fragezeichen setzt, aber als Menüvorschlag ist es schon etwas … wie soll ich sagen… etwas allumfassend. Da stand ich nun, ich armer Tor und war so klug als wie zuvor! Ich beschloß das ein dieser Situation einzig Nachvollziehbare zu tun: Ich lud mir auf Amazon.de das Live – Album von Rob Zombie herunter, drehte „Dragula“ voll auf und twitterte mein Problem. Eigentlich hätte das auch geholfen, wenn  ich auf MsPittilis großzügiges Hilfsangebot auch geantwortet hätte, aber ich vergaß schlicht, den Tweet abzusetzen, sodaß das „Danke, ich frag sie lieber noch mal!“ grad eben immer noch in dieser komischen Box stand als ich den Rechner gesättigt wieder reaktivierte. Aber wie gesagt, ich fragte einfach zurück:

„Was genau meinst du mit „Gemüse“?“

Am Ende wurde es eine Tiefkühlgemüsemischung und Fischstäbchen (dazu frisches Brötchen und meine gottgleiche Kräuterbutter). Aber das ist auch nicht der Punkt! Der Punkt ist viel mehr, daß ein wenig mehr Präzision in dem Moment nett gewesen wäre. Auch wenn ich kein Veganer bin, so ist mir dennoch bewusst, daß es auf dieser Welt ca. 4 verschiedene Gemüsesorten gibt, die Trefferwahrscheinlichkeit lag also bei lediglich 25%. Mein erster Impuls war „Na gut, dann holst du halt das Erste, was du selber mit „Gemüse“ assoziierst… du holst Tomaten.“ Tja, wäre falsch gewesen. Gurken gehen ja momentan ohnehin schon mal so was von gar nicht (das wäre dann das 5. Gemüse gewesen, welches ich aus Gesundheitsgründen bereits von der Gesamtzahl der verfügbaren Gemüsen (*lol*, geiler Neologismus*) subtrahiert habe). Kartoffeln hielt ich für unwahrscheinlich und Rosenkohl, der Hitler unter den Gemüsen, wäre meinerseits auf eine mentale Maginot-Linie geprallt.
Ich weiß nicht, Männer sind da irgendwie anders veranlagt, wahrscheinlich weil sie irgendwann auch wirklich was essen wollen, das ihnen schmeckt. Laßt mich mal dieselbe Situation in einem fiktiven SMS-Dialog zwischen dem GVH und mir darstellen. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, daß der so ähnlich schon ein halbes Dutzend Mal statt gefunden hat. Ausgangssituation ist also ein abendlicher Besuch des GVH in meiner bescheidenen Hütte. Die schottische Raritätensammlung steht bereit und der Magen knurrt.

GVH: „Döner?“
Ich: „Döner!“

Und wisst ihr was: Das klappt! Das funktioniert wunderbar, denn am Ende hat jeder von uns eines dieser pseudoosmanischen Kunstwerke in der Hand und wird satt. Vor allem musste man sich vorher nicht den Kopf darüber zerbrechen, welche Unterart gemeint sein könnte. „Gemüse“, das ist keine Antwort, das ist ein Rätsel. Das nächste mal, wenn ich via SMS nach dem Abendessen gefragt werde, dann revanchiere ich mich und antworte „Wurst“! Damit kann man auch nie was falsch machen!

In diesem Sinne: Guten Appetit!

Mittwoch, 8. Juni 2011

DEMONOID PHENOMENON

(Rob Zombie)

Kennt ihr die auch, die so genannten „Prominentenspecials“? Gerade läuft wieder so eines auf dem ZDF. „Rette die Million“ hat heute zum Populärrätseln geraten und eben mühen sich Karl Dall und seine Schwester an der ersten, relativ pampligen Aufwärmfrage ab. Im Laufe der Sendung werden sicherlich noch andere Bildschirmgrößen folgen… ich sehe da doch schon den Horst Lichter im Publikum spitzbübisch feixen. Ähnlich wie beim Gottvater der Prominentenspecials, nämlich Jauchs „Wer wird Millionär“, kann ich nicht mal sagen, daß ich die Sendung dumm finde. Auch wenns im ZDF stattfindet, ist das für mich ein ganz ein tolles Konzept. Einfach, ohne viel Regelwirrwarr und ideal zum Miträtseln. Aber, liebe Programmchefs, muß es denn immer wieder diese Pseudoaufwertung mit irgendwelchen B und C Promis sein? Karl Dall und Horst Lichter lasse ich aus Unterhaltungsgründen ja noch mal gelten, aber Steffen Halaschka??? Was war denn das bitte, Herr Jauch?! Starthilfe für den langweilig – drögen Stern-TV Nachfolger? Als ob sie das nötig hätten. Bloß gut, daß Barbara Schöneberger bei Ihnen die volle Mille abgeräumt hat, sonst hätte der Halaschka wieder die Prügel für die hungernden Kinder in Afrika bezogen… wie bei Stern TV auch für die sinkenden Quoten. Halaschka hatte eh keine Wahl, nachdem die Einladung vom Günni kam, musste er schließlich auf den heißen Stuhl während sich die A-Prominenz vermehrt aus fadenscheinigen Gründen entschuldigen lässt. Die wollen sich halt nicht zum Obst machen, wäre ja zu dumm, wenn man an nächsten Tag in der BILD ebenso dasteht. So bleiben freilich nur drei Kategorien der „Promis“: Erstens die Mediennutten, die für Einschaltquote alles machen würden; Zweitens das so genannte „Herdenvieh“, welches außerhalb der Specials kaum auffällt und drittens die großen, souveränen Eminenzen der Unterhaltungswelt, die sich charmant durch die Fragen palavern und am Ende entweder den Jackpott knacken oder ihr Scheitern glaubhaft mit der eigenen Großartigkeit begründen ohne dabei auch nur im geringsten einen Imageschaden zu erleiden. Harald Schmidt ist so einer, der könnte beim Jauch nach der ersten Frage gelangweilt gähnen und das Studio verlassen… niemand würde auch nur im Geringsten daran zweifeln, daß er theoretisch die Mio ohne Joker eingestrichen hätte, wenn es ihm nicht zu dämlich geworden wäre vier Froscharten nach der Anzahl der Umlaute in ihrer lateinischen Originalklassifizierung zu sortieren.

Ein Problem bleibt freilich noch: Wie kann man den potentiell schwer reichen TV-Göttern denn noch mehr Kohle ins Popöchen juchteln ohne ein schlechtes Gewissen zu haben? Die Antwort heißt „Charity“. Nicht der Bildschirmbruno gewinnt die Knete, sondern er erwirtschaftet die Penunzen stellvertretend für eine Not leidende Minderheit, die ihm möglichst nah am Herzen liegt, wie er nicht müde wird zu beteuern. Die Idee ist clever, die Ausführung manchmal nervig. Was bei dem Gequizze noch halbwegs erträglich ist, kulminiert spätestens beim „Perfekten Promi Dinner“ und „IBESHMHR“ in einem Urknall der Überflüssigkeit und Belanglosigkeit. Ich will gar nicht wissen, wie diese abgewrackten Mimen und Showmaster aus den frühen 70ern jetzt in ihrer Plattenbauwohnung für ihre Gäste Kartoffelbrei einrühren und zwanghaft versuchen den alten Glamour aufrecht zu erhalten. Oder wie die so genannten „Stars“ am Känguruhoden nuckeln um Sterne zu erwerben. Nein, das geht zu weit. Das kann man sich auch gleich sparen finde ich.
Mir als Programmverantwortlichen wäre es ohnehin viel zu riskant ein eigentlich gutes, unterhaltsames und bislang exzellent funktionierendes Sendekonzept durch Gastauftritte von Willi Herren oder Jürgen Drews zu ruinieren. Leider sieht das nicht jeder so.

Na egal, der Karl hat mit seiner Schwelle die Millionen schon ansehnlich dezimiert. Ich werde dann mal weiter mitraten gehen und mir einen „Isle of Jura Superstition“ dazu genehmigen. Vielleicht erfüllt sich ja noch mein geheimer TV-Traum und die guten, alten „Celebrity – Death – Matches“ werden endlich als Realformat entdeckt. Ich hätte da schon ein paar Kandidaten für die erste Sendung im Sinn… !

PS: Karlchen hats gerade verrissen... Totalschaden! 

Dienstag, 7. Juni 2011

KLEINE NACHTMUSIK

So, da niemand hier die Lösung weis, nenne ich das mysteriöse Gewächs auf meinem Balkon einfach einen "Lemmy"! Damit verbleibe ich mit folgendem Schlafliedchen... ihr werdet überrascht sein. Gute Nacht! ;-)

GREEN GREEN GRASS OF HOME

(Grateful Dead)

Mahlzeit, liebe Nonnen und Nönneriche! Ich bin gekommen um mich zu freuen! Jedes Mal, wenn ich meinen Balkon betrete, möchte ich derzeit vor selbigem niederknien. Da dies aber im 2. Stock gewisse Risioken birgt, möchte ich das jetzt hier quasi symbolisch tun. Ich mag meinen Balkon... von früh bis spät auf der Sonnenseite des Lebens gelegen, ermöglicht er mir auch nachFeierabend noch einen gediegenen Chillout im Liegestuhl. Was aber noch viel schmackhafter ist: Nahezu alles, was ich dort in einen Pflanzkübel verfrachte wächst und gedeiht mit gnadenloser Penetranz; sofern ich nicht vergesse es zu gießen versteht sich *hüstel*. Was lag da näher, als sich ein paar Kräuter auf das exterritoriale Semizimmer zu pflanzen, welche man dann zum Verfeinern seiner Speisen heran ziehen kann, sollte es denn notwendig sein. Da ich aber kulinarisch auch etwas ungeduldig bin, legte ich mir neben dem klassischen Saatgut noch einen Pflanzkübel mit Kräutertöpfen an. Viel cersprach ich mir davon nicht, denn im Normalfall gehen die Dinger bei mir immer grausam vor die Hunde. Doch die vier "auserwählten" Gezüchte wuchern mittlerweile trotz beständigem Abernten munter der Sonne entgegen. Wenn ich alleine an die Kräuterbutter denke, die ich vor 14 Tagen daraus gezaubert habe.... herrlich! Und ich war ganz bestimmt nicht sparsam mit dem Grünzeug, ganz im Gegenteil. Aber schon 2 Tage danach hatte sich das Gewächs erholt. Wenn ich dran denke, daß das mal alles solche mickrigen Kräutertöpfe waren... unglaublich. Hier mal ne kleine Impression:

Sie sehen einen Basilikumbaum, einen düsteren Rosmarinwald, Zitronenthymianfelder und... ja, was eigentlich? Kann mir DAS hier mal bitte jemand geschwind bestimmen:


Ich war der festen Meinung, mir da Waldmeister gekauft zu haben, allerdings wurden daran in den letzten Tagen berechtigte Zweifel von kompetenter Seite laut #MsPittili. Es riecht auch nicht wirklich wie die grüne Limo aus meiner Kindheit. Also, falls einer mal eben zufällig sein Herbarium zur Hand hat und mir helfen kann: Was zum Henker ist das?!? Und: Kann ich den Baumarkt ob des Schwindels auf eine Milliardenabfindung verklagen?

Montag, 6. Juni 2011

SKIN MEAT BLOOD BONES

 (Isaac Marion)

Moinsen. Ich bin im Internet über einen (bereits ausgefüllten) Fragebogen für Veganer gestolpert. War wohl für irgend eine Seminararbeit gedacht und ging durchs Netz. Da sich das Konzept Fragebogen letztens so gut in mein Blogkonzept integriert hat (*höhöhö*), dachte ich: "Dit machst'de jetze mal, Keule!" Von mir aus begreift es auch als Blogstöckchen und tragt es in die Welt. ;-)

Viel Spaß!

1.Was sind die Gründe für Ihre vegane Ernährung?
Ich bin Kreationist, denn anders kann sich eine derart evolutionsfeindliche Grundhaltung der eigenen Nahrung gegenüber nicht erklären.

2.Ernähren Sie sich roh vegan?
Natürlich! Besonders mag ich Veganer-Sushi. Dieser knusprige Reis, der sich knirschend um ein Gurkenhäppchen schmiegt und mit einem frisch aus dem Tümpel gefischten Algenblatt ummantelt… traumhaft. Mit jedem Biß wird meine Haut fahler und meine Verachtung für Fleischfresser größer. Während diese Monster sich herrlich medium gebratenes, mit feinster, selbst gemachter Kräuterbutter überzogenes argentinisches Hüftsteak genehmigen, kaue ich aus enger Verbundenheit mit dem Rindvieh doch lieber Grünschnitt.

3.Wie hat Ihr gesellschaftliches Umfeld darauf reagiert?

Es ist verschwunden.

4.Empfehlen Sie Freunden/Verwandten sich auch vegan zu ernähren?

Natürlich! Unermüdlich prangere ich an und mache auf Missstände aufmerksam. Ich versuche diese Wurstfetischisten mit gummiartiger Sojapampe mit Bärlauch zu locken; auch versuche ich mit drolligen Spanfer… Tierbabies auf meinen T-Shirts passiv zu agitieren. Sollte das nicht klappen, mache ich bei jedem Grillfest meiner verkommenen Sippschaft bei jedem ihrer Bissen leise „muuuhhhhhh“!

5.Wir haben von Läden, die ausschließlich vegane Produkte verkaufen, gehört. Allerdings gibt es so eine Möglichkeit nur in Großstädten (soweit wir wissen).
Ja, das ist ein Problem *anpranger, anpranger, anpranger*! Wie kann sich dieses Geschäftsmodell denn nur nicht rentieren, ich verstehe das nicht! Aber ich habe die Antwort: DIE FREISCHFRESSER SIND SCHULD, denn solche Läden werden aus unerfindlichen Gründen von Leuten ohne Skorbut und Anämie gemieden wie sonst nur das Weihwasser vom Teufel!

6.Ist es schwer, ein Veganer zu sein?
Nein, gar nicht! Veganer sein ist toll, das Gefühl der moralischen Überlegenheit macht all die körperlichen und geistigen Mangelerscheinungen locker wieder wett!

7.Bringt die vegane Lebenseinstellung irgendwelche gesundheitlichen Probleme mit sich?
Guckt mich doch an: Kraftstrotzende 45 Kilo Muskelmasse auf stattliche einssechsundneunzig verteilt, dazu dieser noble blaßgraue Teint und die filzigen grauen Strähnen im Damenbart… ich bin das blühende Leben!

8.Hat eine vegane Ernährung Nachteile?

Für mich nicht, aber für die Fleischfresser, für die mein bloßer Anblick eine schreiende Anklage gegen ihre bestialische Störung sein muss, für die ist es sicherlich ne ganz harte Nummer!

9.Ist Ihre Leistungsfähigkeit eingeschränkt?
Natürlich nicht! Obwohl… beim letzten Besuch beim Großonkel fiel mir beim Sauschlachten das Bolzenschußgerät dann doch mehrfach aus der Hand. Aber schon nach 2 Litern Sojamilch gings wieder.

10.Wie denken Sie über Haustierhaltung?
Haustiere kommen mir nicht wieder ins Haus! Ich habs versucht, glaubt mir. Viel zu groß wäre die Versuchung dem unterdrückten Häschen oder dem geknechteten Nymphensittich die Freiheit wieder zu schenken. Das wird auf Dauer ganz schön teuer und vom Anblick des durch einen Viehtransporter umgehend zu Straßenpizza verarbeiteten „Schnurpsi“ (mein letzes Opossum) habe ich mich immer noch nicht ganz erholt… na gut, vielleicht war die A4 auch nicht wirklich der artgerechte Lebensraum zum Auswildern…!

11.Welche Dinge (außer Lebensmittel) meiden Sie außerdem?
Fleischer, Lederjacken, Lederschuhe, Propellermützen und Gamsbarthüte.

12.Wie ist Ihre Meinung über Vegetarier?
Die kennt ihr ja, aber hier ist mir tatsächlich nix dämlicheres eingefallen als die Originalantwort:

„Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich denke, dass viele Vegetarier jedoch nicht weit genug denken und sich nicht wirklich über die Konsequenzen ihres Milch/Ei-Konsums im Klaren sind.“

Konsequenzen von Milchkonsum… „Wie Du trinkst Deinen Milchkaffee nicht!? Und auf der Weise verhungern die Kälber!“ *lol*

13.Ein wichtiger Punkt in unserer Seminarfacharbeit ist das Thema Veganismus in der Schwangerschaft.
Wie denken Sie darüber?

Jetzt mal ganz im Ernst: Diesen Spinnern, die Ihre Säuglinge mit Sojamilch abfüllen, nur weil sie selber derart einen an der Klatsche haben und meinen, Milch sei überbewertet, denen gehört das Sorgerecht entzogen. So etwas Unverantwortliches kann man nicht mehr unter „alternativer Lebensstil“ laufen lassen, das ist einfach nur dämlich!

Sonntag, 5. Juni 2011

WHY DOES IT ALWAYS RAIN ON ME

(Travis)

Guten Abend! Ich hoffe, ihr habt alle fleißig Hellsongs geguckt, ich hatte dann nämlich kieine Zeit mehr für sowas. Kurzfristig wurde ich nämlich zum Fahrdienst heran gezogen um meine Schwester ins ferne Thüringen zu bringen, nachdem ihr PKW sich dampfend in den Urlaub verabschiedete. Aber so bot sich mir die Chance, mal auf der LKW - armen (frei ist übertrieben) Autobahn mein Gefährt ein wenig auszuführen. Geschmeidige 200 fuhr ich dann auch auf der Hinfahrt... da war noch alles trocken. Der Rückweg wurde ein wenig nasser. Aber das ist eigentlich nicht das, wofür ich nochmal her gekommen bin um es zu sagen. Ich bin gekommen um DANKE zu sagen. DANKE, U2!!! Man kann ja vom Herrn Ego-Rocker und den Seinen halten, was man will, aber um durch ein Dauergewitter zu fahren und dabei das Auto passivwaschen zu lassen, ist U2 ideal. Das hat trotz all dem Regen, den limitierten Sichtverhältnissen und der um einen herum beständig einschlagenden Blitze einfach mal Spaß gemacht mit deren Musi durch die Endzeitwitterung zu juchteln.

Hier mal ne drei Minuten - Impression. Zeit zum Filmen fand ich aber erst nach der krassesten Phase, vorher mußte ich die Fahrt genießen, mitsingen und vor allem: LENKEN!


BTW: Irgend welche Musikempfehlungen eurerseits für den nächsten Platzregen?!?

HEAVEN CAN WAIT

(Hellsongs)

Schön wars, dieses verlängerte Wochenende! :-) Bloß gut, daß es noch nicht vorbei ist. Ich bin beim standardmäßigen Rumsurfen gerade wieder auf einen meiner Lieblingslinks gestoßen: Die Mediathek vom Rockpalast. Da kann (und sollte) man sich mal die Zeit nehmen um ab und an ein wenig zu stöbern, es lohnt sich auf jeden Fall. Man findet Brant Bjork, Monster Magnet oder Placebo... sowie das eine oder andere Schmankerl aus (leider) längst vergangenen Tagen. Dazu gehört auch mein heutiger, kleiner Musiktipp. Ich hatte ja noch das Glück, die "Hellsongs" vor einem Jahr in der Moritzbastei live zu erleben. Ein großartiges Erlebnis, eines der entspanntesten, friedlichsten Konzerte auf denen ich je war mit der wohl relaxtesten und sympathischsten Band, die je auf einer Bühne vor mir stand. Die dann doch sehr kleine aber feine Location hat auch ihren Teil dazu beigetragen den Konzertabend aufzuwerten; generell war deren Konzept aber auch erfrischend anders. Einfach mal die großen Metal-Hymnen covern und massiv entschleunigen - und das gefällt dann nicht nur den in Leipzig durchaus anwesenden Waldorfschullehrerinnen, sondern auch dem Metalhead an sich.

Hier mein Bericht vom letzten Jahr.

Naja, jedenfalls orderte ich dann für den Dezember vergangenen Jahres freudig weitere Karten für das Winterkonzert der Dudes in Jena, was dann aber leider abgesagt werden mußte nachdem die Sängerin plötzlich erkrankte. Das war dann quasi der Anfang vom Ende der Band, welches im Februar 2011 offiziell besiegelt wurde. Nach zwei letzten Gigs in ihrer Heimat löste man sich auf. Ich bin richtig froh, daß ich sie noch live erleben durfte... die Hellsongs. Euch kann ich aber allen nur ans Herz legen folgenden Link einmal anzutesten und euch ein paar Minuten Hellsongs zur sonntäglichen Entspannung zu gönnen:

Rockpalast HELLSONGS 2010

Da das großartig gecoverte "Paranoid" leider fehlt, würde icheuch als Anspieltipp "Run to the Hills" und Metallicas "Blackened" ans Herz legen.

Freitag, 3. Juni 2011

O.K. COMPUTER

(Radiohead)

Wir haben Brückentag und in mir kommt mal wieder der Nerd raus! Ich kann nix dageben tun.. heute gibts 'nen Nerdtagsfüller:

1. Der Sommer 1001110100110 - muharrrharrrr.

2. www.cheatempirekillinggodsplace.com  ist zur Zeit mein Lieblingsplatz (und Xena).

3. Wichtig ist zu allererst 110111010100010111110100111101110 in die Hackmask zu switchen während man den Mainframe reversreziprok überschreibt um die Cheater zu fraggen - aber ohne das Gamepad zu rekalibrieren - JANZ WICHTICH!

4.  130.094.255.194 ist meine Zweitadresse - verglichen mit dem Real Life liege ich mit dieser gesellschaftlich aber sowas von in der Mitte... !

5.  Ich fordere Junk Food mit USB Schnittstelle!!!

6. Er erinnert mich an den Badetag unserer Nerd-WG, darum mag ich den Freitagsfüller.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine epische WOW - Schlacht gegen einen Strafgefangenenclan aus China - die großmächtigen "Beijing - Amnesty - Army", morgen habe ich eventuell mal wieder eine Zimmerlüftung geplant und Sonntag möchte ich die letzten vier Paletten Red Bull auch noch vernichtet haben!

Und HIER findet Ihr den Ursprung aller Füller!