Sonntag, 25. August 2013

VUGELBEERBAAM

(erzgebirgisches Volkslied)

Es ist Sonntag, es ist Abend und im Twitter war es den ganzen Tag ruhig beim Onkel – was kommt also auf euch zu? Ein Ausflugsbericht! Heute sogar einer mit Special Guest. MsPittili und ich konnten nämlich die Kleine Schwester zum Mitwandern überreden. Da wir ohnehin im Erzgebirge weilten konnten wir auch gleich den niegelnagelneuen Wanderführer nebst ebensolcher Karte von MsPittili ausprobieren. Was soll ich sagen: Er funktioniert! Zwinkerndes Smiley 

Für Kenner der Materie sei noch angemerkt, daß wir von Lauterbach nach Lauterbach rundwanderten, mit einem Abgestochenen nach und ins Kalkwerk. Die Route war geschätzte 10 Kilometer lang und führte uns an Feld, Wald, Straße und allerhand Him- und Brombeeren vorbei.

1

Nachdem wir da erst einmal ordnungsgemäß abgeerntet hatten (natürlich alles deutlich oberhalb der anzunehmenden Maximalschißhöhe des Fuchses), steuerten wir über ein recht fotogenes Feld

2

dem finsteren, düsteren Walde entgegen.

31

Wir durchschritten den zunächst noch recht düsteren Baumgesellen und erreichten nach ein paar Kilometern das Kalkwerk in Kalkwerk. Man sollte viel mehr Orte nach ihrer Hauptfunktion benennen nebenbei, das ist logisch und macht es einfacher. Auch wenn wir das Museum nicht besuchten, so hatten wir dann doch unseren Spaß in dieser eigenartigen Mischung aus aktivem Kalkbergwerk und Museumsstück:

3

4

Als dies erledigt war, ging es wieder zurück in den Wald. Das Wetter hielt aus und der Untergrund wurde deutlich unwegbarer, was uns aber nicht wirklich stoppen konnte. Am Rand der Strecke gab es, sofern man die Augen offen hielt, allerhand zu entdecken

6

Als uns dann beim Herabkraxeln dieses Abhanges hier:

7

auch noch ein Reh über den Weg lief, war die Wanderung gänzlich als “voller Erfolg” abgehakt. Mal ganz abgesehen davon, daß es ohnehin ein schon fast zenhaft meditatives Erlebnis ist durch den Wald zu schreiten. Smiley *like*

8

Apropos “Vugelbeerbaam”: Im Startpunkt unserer heutigen Wanderung, in Lauterbach, wird neben dam “Lauterbacher Tropfen”, für den man berühmt ist, auch noch ein geradzu göttlicher “Vugelbeerschnaps” hergestellt. Sehr empfehlenswert. Zwinkerndes Smiley

Freitag, 23. August 2013

MIND YOUR MANNERS

(Pearl Jam)

Wie nicht anders zu erwarten folgt die Propaganda für das neue Video der Lieblingsband! Zwinkerndes Smiley Es ist ja immer so, daß nach der Albumankündigung die Wartezeit zum Erscheinen der neuen Scheibe ein wenig überbrückt werden muß. Erst kommt die erste Single, dann…. das Video dazu. Und genau an diesem Punkt sind wir heute.

Mal schauen, wie lange dä GÄÄÄMAAAA mät ihrärrr Bärrrtchenträgär-Attätüdäää das noch frei zugänglich macht. Ist natürlich ne bombige Platten-Promo, wenn diese Verbrecher das sofort wieder offline nehmen, wie dereinst auch den Promotrailer zum Album. Aber egal. Jedenfalls weiß das Video mal wieder durch die mittlerweile gewohnte Schlichtheit zu überzeugen. Nix Spektakuläres, aber irgendwie passend zur Band und zur Message des Songs. Pearl Jam sind diesbezüglich schon eine recht merkwürdige Band. Nachdem es Anfang der 90er wegen ihres sehr guten Videos zu “Jeremy”

in Amiland heftige Kontroversen gab (was erlauben die sich auch, diese langlotschen Bombenleger?!? Unterschwellige Kritik an Waffenbesitz in den USA? Frechheit!!) zog man sich erst einmal mehrere Jahre aus der optischen Medienpräsenz zurück. Man meldete sich dann mit dem meiner Meinung nach besten Musikvideo wo gibt (knapp vor “Halt dich fest” von Freundeskeis) zurück auf den Bildschirmen. Mit D.T.E.:

Und auch das wurde anfangs in den USA eher gespalten aufgenommen. Aber was will man auch erwarten von einem Land, daß Springsteens “Born in the USA” für Hurra-Patriotismus hält?!? Kritikfähigkeit mitunter mangelhaft.

Tja… und seit dem kommt halt nix Spektakuläres mehr nach, nur gute, auffallend unauffällige Videos mit der Musik als Fixpunkt. Finde ich persönlich super – that’s my band!! Smiley mit geöffnetem Mund

Mittwoch, 21. August 2013

LONGHAIR

(Monster Magnet)

Singende Schauspieler sind gesamtgesellschaftlich im Allgemeinen ungefähr so nützlich wie stabhochspringende Politiker. Hierzulande hängt das aber auch damit zusammen, daß wir jeden Honk, der seinen untalentierten Rüssel mal in die Kameras von GZSZ oder eines x-beliebigen Unterschichtenfernsehformates gehangen hat, gleich als “Schauspieler” bezeichnen. Diese Figuren denken dann nämlich, sie hätten “Talent”! Und zwar gleich so viel davon, daß sie neben ihren Oscar–reifen Eifersuchtstiraden im Vorabendprogramm gleich noch ein Triple-Platin-Pop-Album einspielen können. Arme Irre! Mal abgesehen von den exzessiv pubertierenden, also komplett unzurechnungsfähigen und musikalisch nicht im Ansatz ernst zu nehmenden Trendopfern, die sich diesen Scheiß dann auch wirklich kaufen, ist doch jedem bewußt, daß dieses Gejodel von einer beachtlichen Qualitätsresistenz geprägt ist.

JEDOCH: Es geht auch anders. Grundvoraussetzung ist erst einmal, daß man es mit einem guten, ernst zu nehmenden… ja, einem großartigen Schauspieler zu tun hat (und nicht mit so einer Impro-Wurst aus Soapistan). Ich bin eben zufällig auf ein Video gestoßen, das ich richtig großartig finde. Ich wußte zwar, daß der Herr singt und auch hin und wieder Auftritte gibt, aber daß er das SO gut macht, das war mir nicht bewußt. Darüber hinaus zeigt sich hier wieder ein mal, was der Bruce doch für ne unheimlich coole Sau ist:

Tja, BOMBE, oder?!? Zwinkerndes Smiley

PS: Beim Russel, da sollte man auch mal rein hören. Sehr schönes DUETT MIT PATTI SMITH HIER.

Montag, 19. August 2013

MEDICATION (ein Musiktipp der besonderen Sorte)

(Oliver Libaux feat. Katharine Whalen)

Heute gibt es mal wieder eine Seltenheit im Blog. Nicht, weil ich mich nur selten damit beschäftige (eher im Gegenteil), sondern weil ich mir mal vorgenommen habe, das Dingen hier nicht zum reinen Musikblog ausarten zu lassen. (Wenn sich freilich ein Sponsor finden würde, der mich fleißig mir neuen Alben versorgt, dann würde ich das liebend gern ändern. Zwinkerndes Smiley ) So gibt es eben nur die Highlights aus meiner Musikwelt häppchenweise verabreicht. Es geht mir um Alben, die ich als “unbedingt empfehlenswert” einstufe; um Scheiben, die es nicht unter “großarig mit Tendenzen zu legendär” machen. Alben, die ich mit sehr, sehr gutem Gewissen weiter empfehlen kann und deren Besitz jedwede Plattensammlung zieren würden.

Oft ist es ja schon im Vorfeld berechenbar, daß ein Album voll bombig wird. Einerseits, weil es Künstler gibt, die einfach nicht anders können als konstant tolle Alben heraus zu hauen. Paradebeispiel hierfür sind die Queens of the Stone Age. Selbst wenn man sie nicht mag (theoretisch ja möglich), kann man ihnen ganz bestimmt nicht vorwerfen, daß sie langweilige und eindimensionale Musik machen. Jedenfalls erwartet man schon bei der Verkündung des Releases eines neuen Albums, daß da was Großes kommt. Und das kommt dann auch meistens, wie “… Like Clockwork” jüngst bewies. Aber das ist ja nun Gott sei Dank nicht immer so, wäre ja auch langweilig. Natürlich hat man sich ein paar Lieblinge angeeignet in 30 Lebensjahren, die man mehr oder weniger begeistert verfolgt. Man hat auch sein Netzwerk gefunden, aus dem man schön Informationen ziehen kann. Das geht bei Fanforen los und führt dann über die bevorzugte Musikzeitschrift (“VIVA LA VISIONS!”) bis hin zur Lieblingsbrücke der Stadt, an deren Wände immer nur die coolen Konzertposter geklebt werden. Solche Plätze gibt es, glaubt mir. Jedenfalls ist es aber der andere Extremfall um den es heute geht. Es geht auch um die Queens of the Stone Age, zumindest irgendwie; irgendwie nämlich auch wieder nicht. Vor ein paar Wochen surfte ich am Abend gediegen durchs Netz und stieß dabei eher zufällig auf ein recht interessantes Projekt. Es las sich schon wieder so seltsam, was da stand, daß ich förmlich unbedingt mal rein hören musste. Ich tat das, MsPittili tat das auch und ich begab mich im Internet auf die Suche nach dem Machwerk. Das war gar nicht so einfach, zumal ich bei Musik schon eher “old school” bin – also eine physische CD, ein gescheites Coverartwork und ein Booklet zu schätzen weiß. Hinzu kam noch, daß jener Oliver Libaux, der für das Album verantwortlich zeichnet, hierzulande eher unbekannt ist. Man bekam nur den MP3-Download bei amazon angeboten, die CD an sich durfte man sich für über 30 Tacken importieren lassen… fand ich jetzt eher so medium. Als ich bei amazon.fr (jaja, meine Kenntnisse der “verbotenen Sprache” erlauben es mir dieses Menetekel des frankophilen Konsums zu bedienen) endlich zu einem vernünftigen Preis (17€ inkl. Versand) fündig wurde, fackelte ich nicht lange und bestellte mir das gute Stück. Heute kam es schließlich an und läuft gerade stramm in Dauerschleife hier. Die Rede ist vom Projekt “Uncovered Queens of the Stone Age” von Oliver Libaux. So sieht es dann aus, das gute Stück:

QOTSA uncovered

Die Kaffeemaschine gibts leider nicht dazu, aber ich war eben zu faul aufzustehen und eine “schöne Location” zu finden… eine für mich wichtige Location tuts auch. Zwinkerndes Smiley Was ist das nun, dieses “Uncovered”? Nun, gemäß Klappentext hat Herr Libaux, selbst großer QOTSA Fan, im Mai 2011 Quotsa Mastermind und de-facto-Alleinherrscher Josh Homme um Erlaubnis gebeten, “seine” Songs ein wenig zu einem “quite unusual tribute album” um zu arrangieren. Wer Josh und seine musikalischen Vorlieben, seine Experimentierfreudigkeit, seine schon fast obsessive Suche nach neuen Einflüssen für die Musik der Queens und auch seine Ursprünge näher kennt (-> ich sag nur Polka), den verwundert die Antwort eher weniger (“Fantastic! Go for it and let me hear the album when you’re done”). Herr Libaux legte also los und ließ seine Kontakte spielen. Scheinbar hat er mit seinem Projekt “Nouvelle Vague” in der Szene derart aufhorchen lassen, daß er elf erstklassige Sängerinnen für sich und sein Projekt gewinnen konnte. Das Prinzip der Platte ist eigentlich simpel, andererseits aber auch verflixt kompliziert. Platt gesagt werden da 12 QOTSA-Songs gecovert. Allerdings wird das der Sache dann doch nicht so richtig gerecht. “Gecovert” ist eigentlich zu engstirnig ausgedrückt. Es ist eher so, als ob man ein PS-strotzendes Musclecar fein säuberlich in seine Einzelteile zerlegt und sich daraus den mit Abstand coolsten Krankenfahrstuhl unter der Sonne bastelt. Dann setzt man in dem Ding noch, sagen wir mal Emiliana Torrini, hinters Steuer und cruist breit grinsend durch eine eigentlich postapokalytische Welt. Etwas zu bildhaft? Na egal… hört rein und ihr werdet mich verstehen. Jedenfalls kam dabei ein Album der eher leisen Töne heraus, das einen enorm fesselt und das mal so richtig Spaß macht! Man lernt einige seiner Lieblingssongs mal wieder ganz neu kennen. Neben Libaux an sich hat sicherlich auch das grandiose Songwriting der Queens dazu beigetragen, daß man die im Original mitunter bedrohlich vor sich hin rumpelnden Dröhnmonster vom Schlage eines “3s and 7s” oder eines “Medication” hier plötzlich erstaunlich zerbrechlich erleben kann. Die Songs sind zwar wiedererkennbar, oftmals aber erst nach dem 3. oder 4. Durchlauf. Dabei ist eine gewisse Steigerung erkennbar. Der Einstieg mit “River in the Road” ist noch verhältnismäßig nahe am Original, beim bereits erwähnten “3s and 7s” braucht man schon ne Weile, bis man den Ursprung erkennt.

Dank der GEMA (möge sie alle der Tripper holen, diese Crétins), kann ich euch mal wieder keine Kostprobe aus youtube verlinken. Daher empfehle ich notgedrungen, sich bei Amazon mal die Hörproben anzutun. Mittlerweile gibts die Scheibe auch schon hierzulande für nen vernünftigen Preis. Anspieltipps kann ich nicht geben, weil ich einfach jedes Lied auf seine Weise faszinierend finde. Vielleicht legt sich das ja in den nächsten Tagen noch und es kristallisiert sich ein Favorit raus. Jedenfalls sei euch daher einstweilen der Song ans Herz gelegt, an welchem sich die großartige und hierzulande Gott sei Dank wieder aus dem Fokus gerückte Emiliana Torrini beteiligt hat. Nebenbei war es anno 2005 auch der Opener meiens ersten QOTSA-Konzertes und ist überhaupt ne richtig dufte Nummer. Was Islands beste Singer- Songwriterin (jetzt komme mir niemand mit Björk, die hat einfach nur einen an der Waffel, die Frau) aus dem Song hier macht…

ist schon ein Faszinosum an sich! Ich glaube, nein, ich bin mir sicher, daß Josh Homme seine Zustimmung zu dem Album nicht wirklich bereut hat.

So long… .

Sonntag, 18. August 2013

SUNDAY MORNING COMING DOWN

(Johnny Cash)

Die bloggende MsPittili hat sich nun von jeglichem Anbietergedönse emanzipiert und ist ihrerseits in eine neue Domain gezogen. Damit da auch die angemessene Völkerwanderung der Mitleser GENAU HIER HIN einsetzt, werde ich mir mal ihr erstes Blogstöckchen krallen. Es geht um “7 Dinge”. Damit man nicht einfach sagt “Balin, Bombur, Fili, Kili, Dwalin, Gloin und Thorin” , hat sie das noch auf “am Sonntag” präzisiert. Es geht um typische Sachen, die einen Sonntag so ausmachen für einen ganz persönlich. Wohlan:

1. Ins Bett gehen. Denn Sonnabends gehe ich meist nicht schlafen.

2. Expertenfrühstück. Das führe ich nur der Vollständigkeit halber auf. Es ist mittlerweile nicht mehr wirklich Usus, aus Gründen. Bis 2011 hingegen war das gesetzt, daher kommt das doch noch mit in die Liste. Nach dem Auftehen wurde das DSF angeschaltet und die Zusammenfassung des Bundesligaspieltages angeschaut. Das hatte den positiven Nebeneffekt, daß man Herrn Steinbrecher und die anderen Irren, die man im Aktuellen Sportstudio so auf uns los läßt, am Vorabend gepflegt umgehen konnte. Das Elend will doch keiner sehen! Besonders “Steini”, der Meister der Lockenglättung und eloquenzferner Nervzapfen in Personalunion, ist doch bei nüchterner Betrachtung eine Zumutung für die GEZ-Zahlende Zuschauerschaft. Anders verhielt es sich da doch mit dem “Doppelpass”! Eine Runde von bereits um 11 Uhr morgens an der Fahrtüchtigkeitsschwelle entlangprostenden Fußballsachverständigen sitzt in einer Hotelhalle im Halbkreis und nimmt das fußballerische Tagesgeschäfft auseinander. Dabei galt unterschwellig das ewige Mantra “Udo hat IMMER Recht! I-M-M-E-R!!” Wer sich daran nicht hielt, der wurde mit Schimpf und Schande aus der Runde gejagt und mußte fortan für die BILD als Korrespondent exklusiv von der C-Jugend von Schalke 04 berichten. Ja, das war schön. Zwei Stunden Fussitalk ohne Substanz, dafür aber mit allerlei grenzwertigem Herrenwitz, politisch semikorrekter Alkoholverherrlichung und ein wenig Fußball irgendwo dazwischen. Dazu dann gepflegter Kahvi und dampfend frische Brötchen, die man mit irischer Butter und frischem Hackepeter vom Richter-Fleischer belegte. Ja, das waren noch schöne, fast goldene, Zeiten. Und jetzt ist Udo weg… da guckt Mann ja freiwillig Sportstudio. Trauriges Smiley

3. Kein Mittagessen! Klar, wer bis 13 Uhr frühstückt… . Aber selbst seitdem das nciht mehr so ist, hat sich das klassische Sonntagsessen nicht wieder in meinem Leben etabliert. Manchmal fände ich es schön, ein paar Klöße, Rotkraut und zwei gute Kellen Hirschgulasch Punkt 12 Uhr auf dem Teller zu haben… dann fahre ich übers WE einfach zu Muttern.

4. Ausflug machen. Nicht immer, aber durchaus sehr gern. Ich kann das jedem nur raten. Wenn man ein paar Jahre in einer Gegend wohnt, dann meint man, man habe alles gesehen was es da zu sehen gibt. Pustekuchen! Es gibt immer was Neues zu entdecken, man muss halt nur erst einmal hin fahren. Seit die MsPittili und ich das machen, haben wir schon so einige schicke Ecken entdeckt im hiesigen Freistaat. Von Drachenhöhlen über Waldgeisterwanderwege, Planetenwanderungen, Felsformationen… na, ihr könnt es hier ja nachlesen. Wen jemand einen Tipp für ein Kaffee im stile der 70er-Jahre-FDGB-Ferienheime nebst entsprechendem Angebot und Unkenntnis grundlegender Kaffeevariationen sucht, selbst da hätten wir nen Geheimtipp.

5. Karl May / Sandalen- / Gangster- / Piratenfilme. Da bleibe ich immer hängen, wenn die au irgend einem der dritten oder fünfeinhalbten Programme laufen. Bier - Preis und Lex Barker sind ja ohnehin Kult und ich kann die Filme immer und immer wieder schauen. Auch einen frühfarbfilmischen Gladiatorenschinken oder ein Piratenepos wird vom Sofa aus selten abgeschaltet. Und wenn die Olsenbande kommt… mächtig-gewaltig, Egon! Mächtig-gewaltig!!!”

6. Tatort. Vor Jahren noch unvorstellbar, da fand ich CSI noch bahnbrechend und dieses Realogeschwurbel der öffentlich-restlichen Anstalten langweilig. Im Gegensatz zum klassischen Kriminalfilm wird man der High-Tech-Effektorgie aus Hollywood aber bald überdrüssig. Außerdem passt so ein Tatort viel besser zum sonntäglichen Wochenend-Chill-Out als eine Ballerorgie á la Lt. Horacio Caine.

7. Whisky. Bei oder nach dem Tatort wird zum Regal geschlendert und der passende Wochenendabrundungstropfen auserkoren. Am Sonntag Abend darfs dann auch gerne mal der gute 18jährige Laphroaig oder die spektakulär vielschichtige Portweinfaßreifung von Glenmorangie – der Quinta Ruban – sein. Whisky, ein veganes Lebens- und Genußmittel! Lecker! Smiley

Samstag, 17. August 2013

IRONIC / LIFES’S A BITCH

(Alanis Morrisette / Motörhead)

lab

“I don't know what you see,
I don't know the score,
But if you don't like blood,
You better close the door

(…)

Just remember Life's a Bitch”

(Life’s a Bitch; Motörhead)

Freitag, 16. August 2013

ESTA NOCHE

(The Twilight Singers)

Heute nur mal wieder fix ein Fundstück von der Festplatte gekramert. Smiley Schönes Wochenende allerseits.

twilight

BTW: Twilight Singers – ganz klare musikalische Reinhörempfehlung! Habe sie viel zu lange nicht mehr gehört fällt mir gerade auf. Zwinkerndes Smiley

Mittwoch, 14. August 2013

ANYTHING GOES

(AC/DC)

Schon lustig, was man den Leuten bisweilen so alles andrehen kann Zwinkerndes Smiley :

norway

Montag, 12. August 2013

FEEL GOOD HIT OF THE SUMMER

(QOTSA)

Daß dieser Tag nochmal kommen würde, das habe ich nie für möglich gehalten! Aber nun ist es scheinbar nicht nur so weit, daß Flüße bergauf fließen und Regen nach oben fällt… nein, jetzt können auch noch Schweine fliegen. Anders läßt es sich schlicht nicht erklären, daß ich heute einen positiven Post über ein Wahlplakat der CDU verfasse. (Im Falle der FDP müßen die fliegende Schweine noch mit brennenden Kettensägen jonglieren, während sie mit den Hinterbeinen Beethovens 9. auf einem Blasinstrument aus Uran 235 zupfen…  eher wird diese neoliberale Spinnerbande hier nicht positiv erwähnt. Nur zum Vergleich: Das ist ungefähr gleich wahrscheinlich, wie daß sie sie die 5%-Hürde meistern Zwinkerndes Smiley).

Na jedenfalls habe ich am Wochenende die MsPittili aus dem schönen Karlsruhe abgeholt. Im Gegensatz zu Three-O-City, wo ich bisher nur Wahlplakate der Piraten ausmachen konnte, hat man im raum Karlsruhe schon fast parteiübergreifend die Spitzenkandidaten an den innerstädtischen Laternenmasten aufgehängt. Wer noch keinen Spitzenkandidaten hat, oder ihn noch nicht herzeigen möchte, der hat zumindest irgend eine knackige Propagandabotschaft auf ein Pappschild pinseln lassen und das wiederum am Laternenpfahl platziert – ist ja auch gleich viel humaner. Jedenfalls hat man da in BaWü schon einen gediegenen Überblick über die Politlandschaft in diesem Lande. In anderthalb Monaten dann muss man sich ja für einen dieser Vereine entscheiden, da kann ein wenig Informationsbeschaffung im Vorfeld nicht schaden. Wieder einmal muß man übrigens den Grünen zur Kampagne gratulieren bisher.

grüne

grüne2

Gut, sie sagen jetzt nicht unbedingt, was sie vor haben, aber die Konkurrenz im Großformat durch den Kakao zu ziehen, das hat auch erst mal was. Außerdem muß man ja nicht von Anfang an potentielle Wähler mit den Gesichtern der eigenen Parteispitze erschrecken. Ich hoffe mal, die bringen im nächsten Monat noch ein wenig mehr Message rein. Den Vogel abgeschossen hat aber die CDU wie ich finde. Man muß sich das mal vorstellen: Wir haben eine Bundestagswahl vor der Tür. Eine Wahl, die über die politische Ausrichtung des ganzen Landes binnen der nächsten vier Jahre entscheidet. Man erwartet, daß sich alle Parteien mal fünf Minuten Zeit nehmen und ihre Wahlkampagnen durchdenken. Man erwartet zwar nicht, daß diese dann sonderlich originell oder aussagekräftig sind, aber ein paar gewohnt abgedroschene, inhaltsleere Schlagworte, die man uns auf den Plakaten um die Ohren schmeißt, das erwartet man dann schon. “Familien stärken”, “Mehr Arbeitsplätze” “Für mehr soziale Sicherheit”, “Für einen starken Euro”, “Mehr Moppelkotze in Fleischersatz”… so etwas eben. Für “Wir sind besser als die anderen, weil wir ein Konzept haben daß folgendes besagt: … “ reicht es ja meistens eh nicht. Aber man erwartet schon eine grundsätzliche Kampfansage an die Konkurrenz. Normalerweise hält sich der parteipolitische Wahlkampfstratege ja auch daran; es gilt ja, sich mit dem großen, politischen Gegenspieler auseinander zu setzen. Was den Wahlsieg angeht, da war das früher im ne ganz große Schlacht ums Wählerherz. Da prügelten CDU und SPD argumentativ und optisch auf ihren Plakaten aufeinander ein. Das waren noch Zeiten! Momentan aber, da die Kanzlerin in der Öffentlichkeit nicht wirklich den Eindruck vermittelt sich Sorgen um die Wiederwahl zu machen, da scheint man bei der CDU eher eine Strategie der Ignoranz zu verfolgen. Warum soll man gegen einen Gegner in den Wahlkampf ziehen, den man als solchen nicht wirklich ernst zu nehmen scheint? Die Kanzlerin hat gefühlt im letzten Jahrzehnt zuletzt den Namen “Steinbrück” öffentlich erwähnt und verweigert seit seiner Nominierung als Spitzenkandidat jegliche Auseinandersetzung mit ihm. Da passt dann dieses, in Karlsruhe mehrfach plakatiertes Wahlplakat nur zu gut ins Bild:

cduu

Was soll man sich auch mit Wahlkampagnen abplagen, wenn man gefühlte 67% Vorsprung hat? Warum dem Bürger all den Ungemach eines Wahlkampfes aufnötigen, wenn es draußen doch sooooo schönes Wetter gibt? Ich mußte schmunzeln, als ich das sah. Nicht etwa, weil mir ich die Union so super finde, nein. Dieses Plakat trifft viel mehr meinen Humor. Es ist derartig dreist, auf die Tour den Wahlkampf zu eröffnen, daß es schon fast wieder erfrischend ist. Das traut man dieser konservativen, frühergrauten Langweilerbande halt nicht zu, so viel Kreativität und Witz. Außerdem fällt mir seitens der SPD, die scheinbar ziemlich überrumpelt wurde von dem Ding, keine auch nur annähernd passende Antwort ein, mit der sie auf dieses rotzfreche Plakat reagieren und dabei noch punkten könnte.

Well played, Mutti… well played! Zwinkerndes Smiley

Mittwoch, 7. August 2013

YOU’RE A WOMAN, I’M A MACHINE

(Death from Above 1979)

Vor einiger Zeit habe ich der MsPittili versprochen, daß ich ihr selbst entwickeltes Stockblöckchen mache. Da es heute bei Alice wieder aufgetaucht ist, habe ich es mir mal fix vorgeknöpft.

Typisch weiblich:

[ ] Du gehst gerne shoppen.
Nee, immer noch nicht.

[ ] Du hast mind. 5 verschiedene rote Nagellacke und könntest auf keinen verzichten.
Ich habe nur vier. *Männlichkeitspunkt einsammel*

[x] Du trägst zwar schwarz, kombinierst es aber mit Farbe.
Joa, kommt vor. Allerdings würde ich dann nicht von “kombinieren” sprechen; ich hab halt einfach mal was Komisches an.

[x] Du hast mind. ein Teil im Kleiderschrank, das du noch nie wirklich getragen hast, oder das dir nicht mal passt.
Dafür sorgt meine Mutter jährlich, wenn sie mit Unterhemden oder die tollen “Seidensticker-Hemden” schenkt. *örks*

[ ] Du weißt wie viele kcal ein Becher Joghurt oder ein Snickers hat.
Da ich jeweils daneben lag mit meiner Schätzung (nicht weit, aber prozentual dann doch schon ein Stückchen) lasse ich das Kreuz mal weg. Aber Interessant ist es schon! Der Joghurt hat nämlich deutlich mehr! Schaut selbst:

Auf dem Joghurt geben sie förmlich an mit dem monströsen Kalorienbombenpotential der angeblich “fettarm” produzierten Plörre:

Joghurt

Während man beim Snickers schon fast verschämt in Kleinstschrift aufdruckt…

Schniggazz

daß man dem Konsumenten zwar Karamell, Schokolade, Sirup, Zucker, Fett und Erdnüsse bieten kann, jedoch so kurzfristig keine Kalorien auftreiben konnte um sie mit in den Riegel zu rühren. Wenn da welche drin wären, dann stünden sie ja da drauf! Die sind vermutlich alle von der bösen Joghurtindustrie aufgekauft, die auch am Weltmarkt die Preise diktiert. Schlimm!

[x] Du weißt, was ein Päckchen Butter, eine Packung Milch und ein Brot kostet.
Jep, das bekomme ich hin. Muß mich seit 1999 selbst versorgen, da bleibt der eine oder andere Preis hängen. Zwinkerndes Smiley

[x] Du kannst Zucchini und Auberginen unterscheiden.
Optisch zumindest ja. BTW, dabei fällt mir ein, daß ich euch unbedingt was Leckeres von unserem Balkon zeigen muß…

Aubergine

…leckere Mini-Zucchinis! Smiley mit geöffnetem Mund

[ ] Du hast Brüste. (Der Vorschlag kam von Suomieven.)                                         Kam der Vorschlag echt von mir? Ich sollte aufpassen was ich sage, wenn die Frau am Rechner sitzt.

[ ] Du kennst den Unterschied zwischen Eyeliner und Kajal, du weißt wozu man eine Wimpernzange braucht (und hast sogar eine, für Benutzung gibt es Extrapunkte).
Keine Chance. Was ihr mit der Zange macht, das will ich lieber gar nicht wissen… .

[ ] Du weißt grob, wann du welche Vorsorge-Untersuchung machen musst und gehst auch hin.
Nee, MsPittili sagt immer ab 35 oder so.

[ ] Yoga ist für dich Sport.
Nee, aber anstrengend ist es schon wenn ich das manchmal so sehe.

[x] Du kennst die Geburtstage deiner Herz-Menschen auswendig.

[ ] Du kannst stundenlang telefonieren.
Nee, telefonieren ist ja mal so gar nicht meins. Mit wem ich länger als 15 Minuten telefoniere, der muß mich behalten – fragt mal die Urheberin dieses Stöckchens. Zwinkerndes Smiley

[x] Du hast immer Schokolade da.
Ja, aber das liegt nicht an mir.

[x ] Die guckst gerne Dramen und traurige Filme.
Klar! Ich gucke halt keine schlechten Filme, Dramen und düstere Filme können sehr, sehr gut sein. Wenngleich “traurige Filme” vermutlich von der Frage her eher auf irgend welche Liebesdramen oder solchen Kladderadatsch abzielen, die ich eher nicht schaue. (“300”, finde ich zum Beispiel, ist auch ein äußerst trauriger Film.)

[ ] Du trägst gerne Kleider und Röcke.
Hmm, wo ist eigentlich mein Kilt… könnte den mal wieder hervor zaubern.

[ ] Du kennst den Unterschied zwischen High Heels, Pumps und Peep-Toes.      WTF?!? Nächste Frage!

[x] Du hast mind. 3 verschiedene Tuben und Flaschen in der Dusche stehen. Wenn Zahncreme mitzählt, dann ja.

[ ] Du isst Müsli zum Frühstück.
Und Mittags dann Veggietag, oder was!? Kommt gar nicht in die Tüte, Wurstbrot hats zu geben, sonst nix!

8 Mädchenpunkte (ich glaube ja jetzt schon nicht mehr, daß das ein repräsentatives Ergebnis gibt)

Typisch männlich:

[x ] Du liebst es auf Brüste zu drücken und Mööp zu sagen.                                      Du schreibst “Möööp!” falsch!

[x ] Du empfindest Action- und Horrorfilme als entspannend.

Kommt auf den Film an. Manche sind wirklich extrem spannend, andere wiederum sind eher “kultig” und wieder andere vereinen das alles mit einem gehörigen Grusel- und/oder Ekelfaktor. Andere wiederum schaut man sich genau deshalb an, weil man vom Plot her schon weiß was passiert, aber einfach mal wieder 120 Minuten mit John McLane, John Rambo, Rocky Balboa oder dem Terminator durch seine Kindheit und Jugend ballern will. Ich finde solche Filme ganz groß, ja! Smiley mit geöffnetem Mund

[x ] Du guckst gerne Sport im Fernsehen.
Wo denn sonst?

[x] Du kannst Abseits erklären.

[x ] Für dich sind rosa und pink das Gleiche.                                                               Ja, und “lila” ist auch gleich umme Ecke!

[x] Du hast mindestens eine Spielkonsole.
Wii! Natürlich! Was sonst! Früher, also ganz damals, wurde schon fleißig Super Nintendo, und Sega gezockt. Von Mario bis NBA Jam… alles! Auch den alten Atari habe ich noch traktiert in meiner Kindheit. Als diese goldenen Zeiten vorbei waren und die Bläh-Station aufkam, wurde ich zum Konsolenfeind. Lieber ein gutes PC-Game zocken! Aber dann kamen die Wii und Guitar Hero! Zwinkerndes Smiley 

[/ ] Du findest es lustig, wenn sich jemand weh tut.
Hatten wir beim letzten Fragebogen ja schon…

[x ] Beim Rückwärtseinparken hast du die eine Hand hinterm Beifahrersitz gelegt, um dich besser umdrehen zu können.
Ja, so habe ich es gelernt und so mache ich das. Mein Fahrlehrer pflegte immer zu sagen “Wir schauen immer in die Richtung, in die wir fahren wollen”. Das fand ich logisch… aber das waren auch noch ganz andere Zeiten damals… hach!

[x] Du hast früher die Ninja-Turtles geguckt.
Ja natürlich! Michelangelo war einfach ne coole Sau!

[x] Du wolltest früher Feuerwehrmann, Polizist, Astronaut oder Super-Held werden.
Zu 3/4 ein klares Nein. Bei Superheld hätte ich nicht abgelehnt und würde es heute vermutlich auch nicht. Batman oder Iron Man wäre cool… bitte keiner aus der Strumpfhosenfraktion á la Superman. Ein bisschen will man seine Würde ja auch behalten.

[x] Es nervt dich, aber du gehst trotzdem ans Telefon, wenn deine Mutter anruft.
Ja und (meistens) ja.

[x ] Du fragst dich, worüber Frauen ständig reden und schweigst beim Bier mit den Kumpels am liebsten.
Punkt 1 bleibt wohl ein ewiges Mysterium. Ich würde zwar nicht sagen, daß ich “am liebsten” schweige bei nem Bier, aber so ein *Prost!* nebst andächtigem Genießen eines Champions League Spiels hat manchmal den gleichen Informations- und Entspannungsfaktor wie eine drei Stündige Shopping-Tour-Auswertung… manchmal ist er sogar höher. 

[ x] Beim Grillen stehst du am Grill. (Und was soll eigentlich das Grünzeug auf dem Tisch?)
Ja, wo soll ich auch sonst sein?!

[x ] Du kannst zu allem und immer Ketchup essen.
Ketschup ist super, damit wird sogar Grillgemüse essbar.

[x] Du redest nicht über Probleme. Wird davon ja auch nicht besser.

[/ ] Du erkennst Automarken und Modelle am Geräusch (oder hast es zumindest früher mal).
Automodelle nicht, aber mein Auto… das höre ich schon heraus. Mein Igor klingt eben besonders toll.

[x] Du hattest als Kind eine Spielzeugpistole. Oder wolltest zumindest immer eine haben.
Mehrere. Wie sollte man sonst auch Cowboy und Indianer spielen?!? Meine erste Waffe bekm ich mit ca. 4, es war ein Zündplättchengewehr, das ich pflichtbewußt mitnahm, wenn ich mit meinem Opa auf die Jagd ging. Aus praktischen Gründen habe ich aber immer ihn schießen lassen.

[x ] Wenn du auf Reisen bist hast du in deinem Kulturbeutel ein Shampoo, deine Zahnbürste und die Zahnpasta.
Abgesehen vom Deo: Ja. Meist noch irgend welche Seifenpröbchen, die ich im Laufe der letzten Jahre im Hotel mitgehen ließ.

[x ] Du trägst Schwarz. Ohne Farbe.                                                                          Sieht einfach am Besten aus und man muß sich keine Sorgen machen, daß das “nicht zusammenpasst”. Die einzige Farbe bringt der Bandshirt-Aufdruck ins Spiel.

Nur 18 Männerpunkte… *Hmpf*!

Dienstag, 6. August 2013

TIERE SIND ZUM ESSEN DA

(Die Prinzen)

Ich hatte meinen gestrigen Blogeintrag gerade beendet und online geschickt, da lieferten mir die Abendnachrichten vollkommen unaufgefordert ein noch viel besseres Thema. Ihr ahnt bestimmt, was jetzt kommt: Dieser Veggie-Blödsinn, den die altrevolutionären Spinner von den Grünen wieder einmal ausgeheckt haben um dem vernunftbegabten Teil der Bevölkerung wieder eins rein zu würgen – und zwar irgend eine schrumpelige Ökorübe, die aus Klimaschutzgründen nur mal kurz durch lauwarmes Wasser gezogen wurde und die man nun unter politischem Zwang gefälligst zu genießen hat. Und weeeehe man würzt nach!!! HIPPIES!

Ich habe, mal abseits aller Überzeichnung, die ich hier so gerne nutze, eigentlich kein Problem mit Bionahrungsmitteln oder fleischlosem Essen. Erstere schmecken in der Tat zum Teil deutlich besser als dieser Gentechnikmatsch, den man zum Teil im Discounter angedreht bekommt. Außerdem ist es mittlerweile erschwinglich und lohnt sich rein kulinarisch. Fleischloses Essen ist im Grunde genommen auch OK (vor allem dann, wenn ich die Möglichkeit habe es zu vermeiden.) Zwinkerndes Smiley Auch gehöre ich nicht zu der Fraktion, die das komplett ablehnt oder verteufelt. Ich sehe es eher unter dem Motto “leben und leben lassen”, kann es andererseits aber nicht ausstehen, wenn mich jemand im Brustton der moralischen Überlegenheit zu agitieren versucht Nahrungsmittel als “Freunde” zu betrachten. In unserem Kurzurlaub in Berlin entstand vor genau einer Woche dieses kompromittierende Foto hier:

BioFastFood

Ja, wir waren da drin und ja, wir haben etwas gegessen. Und nein, es war nicht schlecht, es war sogar überraschend gut. Die Pommes da sind der Hammer und abgesehen von dem, das wie Bacon schmecken soll (salzige Quietschpappe - das Zeug ist ein Witz, dann soll man es lieber ganz lassen) war der Burger auch eher im oberen Tabellendrittel angesiedelt. Kurz: Ich probiere ja einiges aus, so isses ja nun nicht. Der eigentliche Punkt für mich ist, daß der Vorschlag beinhaltet, daß es uns praktisch vorgeschrieben werden soll. Als ob wir in diesem Land noch ein sinnfreies Gesetz mehr brauchen können; als ob die Grünen keine anderen Probleme als vordringlich ansehen sollten, als die Zwangstransformation des Wählerviehs zum Wiederkäuer! Offensichtlich ist dem aber so. Wir haben ein Bundestagswahl vor der Tür und der Spitzenriege der Bundesgrünen fällt nichts Besseres ein. Zu allem Überfluß schickt man auch noch die Künast vor um diesen Kokolores zu verkünden. Madame Möchtegern-Wowi mit ihrem nächsten selbstgerechten Agitationsangriff auf den gesunden Menschenverstand – so kam das bei mir an. Ist den Birkenstockzauseln denn eigentlich bewußt, daß es in Kantinen jeden Tag ein vegetarisches Essen gibt? Seit über einem Jahrzehnt??? Bei uns in der Mensa gab es immer ein Nahrungsmittel, das komplett fleischfrei war. Wenn einem egal war, was den Magen füllt oder man die 10 Minuten Schlange am Schnitzelgericht umgehen wollte, dann konnte man da bequem seinen Gemüsebratling abholen – theoretisch. Ein mal die Woche gabs noch ne Salatbar und fertig war der Lack. Das Angebot an sich gibt es also schon längst, daß es nicht immer optimal ist, das sehe ich ja noch ein. Vielleicht sollte man einfach da ansetzen, das bestehende Angebot zu optimieren. 2 Gerichte, OK. Eines von mir auch herkömmlich vegetarisch, das andere nur mit Biolebensmitteln – das fände ich vertretbar und logisch. Jetzt aber gleich zu kommen und alle Kantinenbesucher dazu verdonnern zu wollen, ein Mal in der Woche nur noch das zu essen, was die Grünen wollen, das ist meiner Meinung nach eine Frechheit. Soll Frau Künast doch Veggie-Tage einlegen bis sie adlig wird, ich werde sie ganz bestimmt nicht aufhalten. Allerdings erwarte ich dann auch entsprechende Toleranz von der Gegenseite. Zumal “Veggie-Day” ja eh Augenwischerei ist. Wer läßt sich denn früh oder abends durch diesen Quark schon sprichwörtlich die Wurst vom Brot nehmen? Ich jedenfalls nicht. Diese Kampagne gegen Fleischesser, dieses unterschwellige “Schämt euch!” was da immer mitschwingt, diese Diffamierung als “Fleischfresser” oder Schlimmeres, das geht mir auf die Ketten! Was wäre denn los, wenn die CSU die absolute Mehrheit bei der Wahl erlangt (Gott bewahre!!!) und dann als erstes einen bundesweiten Haxentag ausruft? Was wäre, wenn man Fleischverzehr vorschreiben würde? Das ist im Grunde nichts anderes, denn es geht bei Bevormundung nicht um das “was”, sondern um das “ob”. Da wäre das Gejammer aber groß – und auch das würde ich verstehen.

Sprachlich kommt das Ganze auf den ersten Blick ja beeindruckend harmlos daher. “Veggie”, das klingt erst einmal niedlich. Niedlicher zumindest als “Kraut- und Rüben – Tag” oder so. Der dahinter stehende politische Zwangsmechanismus wird auf die Art schön kaschiert, was ihn aber nicht harmloser macht. Es ist und bleibt ein unzulässiger Eingriff in die Selbstbestimmung des Bundesbürgers – für mich ist das schlicht und einfach verfassungsfeindlich! Ich kann nur hoffen, daß der Verfassungsschutz diese Extremisten auf dem Schirm hat! Zwinkerndes Smiley Ich kann solche Vorschläge einfach nicht ernst nehmen, wenn sie aus einer Ecke kommen, die zu ihren Gründerzeiten obrigkeitsstaatliche Regulierung und Bevormundung bekämpft hat. Was ist nur aus den Grünen geworden? Für mich deuten diese Hirngespinste, die in den letzten Jahren von ihnen propagiert werden, auf die Entwicklung eines bevormunderischen Möchtegernökokonservativismus hin. So eine Art Birkenstock – CSU. Das Traurige ist, daß sich die Grünen langsam aber sicher von ihrer Rolle als ernst zu nehmende politische Kraft links von der SPD verabschieden mit solchen Murks. Es hat ja durchaus Tradition bei den Grünen, sich mit solchen PR-trächtigen Eigentoren selbst die Wähler zu vergraulen. “Benzin 5 Mark” sage ich nur. Oder “Tempolimit auf Autobahnen” (halte ich für ne gute Idee, aber in Deutschland sollte man sowas nicht zwingend vor ner Wahl verkünden). Wollen die nicht, oder können sie nicht anders? Vielleicht wird es auch einfach mal Zeit, die alte Führungsriege mit ihrem verfestigten Dagegen-Dogmatismus auszuwechseln. Es gibt doch bestimmt genug junge Grüne, die nicht so weltfremd und berechnend dauerechauffiert agieren. Die sollte man mal ran lassen. Die nerven dann vielleicht auch nicht gleich so, wenn man sie in den Medien auch nur sieht. Ganz ehrlich, wenn ich Claudia Roth auf dem Bildschirm sehe, dann schalte ich doch ab, weil ich das gutmenschliche aber inhaltsleere Gemecker einfach nicht mehr hören kann. Zu gefühlten 95% bestehen ihre Statements doch daraus, das nutzt sich einfach ab. Wenn Frau Roth mal was wirklich Gutes sagen würde, wir würden es doch gar nicht mehr mit bekommen. Das finde ich schade. Die Grünen sollten endlich wieder da werden, was sie früher mal waren: WÄHLBAR – theoretisch Zwinkerndes Smiley!

Hinsichtlich dieser Schnapsidee vom Veggie-Tag möchte ich doch mal nach der Umsetzbarkeit fragen. Ich glaube, daß nicht einmal die Frau Künast ernsthaft glaubt, daß man das durchsetzen oder gar noch effektiv kontrollieren kann, aber man kann es ja mal durchspielen. Wird dann eine “Staatliche Aufsichts- und Sicherungsbehörde Veggie” gegründet? Kurz: “StASi – V”? Deren Gemüsepolizisten (GeMüPo) durchkämmen dann die Kantinen des Landes mit ihren mobilen Laborwagen und nehmen Kantinenpersonal unverzüglich in Gewahrsam, sofern die staatlichen Richtlinien nicht eingehalten werden? Werden Mensaspeisepläne demnächst genehmigungspflichtig und mit 5 Monaten Vorlauf nach Berlin gefaxt (natürlich gefaxt… Neuland und so) um dann mit “verbindlichen Änderungsvorschlägen” retour zu gehen? Und was ist mit so Leuten wie mir? Mit Leuten, die sich dann einfach mit nem Wurstbrot an den Mittagstisch setzen oder sich einfach den Grillrest vom Vorabend von der Angebeteten haben gewohnt phantasievoll und kreativ eintuppern lassen? Vermutlich ist

“solcherlei defätistisches Fehlverhalten in den StASi-V Statuten nicht vorgesehen und hat ein im Ermessen des jeweilig federführend ermittelnden GeMüPos liegendes, unverzüglich zu vollstreckendes Strafmaß zur Folge”

Da kann man ja noch froh sein, wenn die bereits bei Rauchern erprobten und bewährten Mechanismen greifen und man einfach nur draußen essen muß.

PS: Vive la Résistance!

Montag, 5. August 2013

DICKES B

(Seeed)

Die MsPittili und ich, wir weilten vor einer Woche zusammen in unserer Bundeshauptstadt. (Nur zur Sicherheit: Ich meine Berlin.) Jene Metropole von Weltrang, welche sich raumgreifend und architektonisch bemerkenswert flach beidseitig das Spreeufer entlang fläzt. Verglichen mit anderen Städten, welchen man in Europa gerne mal den selben Stellenwert zuschreibt, hat Berlin allerdings ein… naja, soll man es gleich “Problem” nennen… ja, sollte man. Also: Berlin hat im Vergleich mit anderen Städten seines Kalibers ein Problem. Es ist nämlich pleite… blank… abgebrannt… mittellos… überschuldet… kurz gesagt: Balin hat keene Knete, vahstehst’de?! Das geht jetzt natürlich vielen Kommunen so, jedoch sind diese in den seltensten Fällen auch gleich noch Bundeshauptstadt und verfügen fast noch seltener über eine auch nur ansatzweise vergleichbare Kompetenzansammlung in den entsprechenden Gremien und Ausschüssen, welche die Finanzen eigentlich sanieren sollen. Wer von euch da jetzt so etwas Böses wie “Ironie” vermutet, den muss ich enttäuschen. Ich meine das ernst!

Mir kann keiner erzählen, daß es eine schlechte Idee ist, einen Flughafen zu bauen. Es ist eine gute Idee, so vom Grundsatz her. Die Schlechte Idee lag nicht beim “ob”, sie lag eher beim “wie” oder beim “von wem”. Ein Milliardengrab ist das. Allerdings ein Milliardengrab, das (ganz deutsch) überall in der Stadt und drum herum schon ordnungsgemäß ausgeschildert ist. OK, man hat jetzt diese orange Klebefolie drüber gepflastert um es durchzustreichen, aber für den unwahrscheinlichen Fall, daß der Flughafen morgen eröffnet, wäre theoretisch alles vorbereitet. Ich, als jemand der schon am 05.07.2012 von BER aus gebucht hatte und dann doch von Tegel starten mußte, kann das grundsätzlich erst einmal nur begrüßen. Denn mal ehrlich: Tegel mag ja einen gewissen Charme haben als Flughafen, aber an sich ich diese ranzige Bude aus den frühen 60ern doch hemmungslos überfordert mit dem Flugaufkommen. Das merkt man natürlich auch als Passagier. Zu allem Überfluß hat man jetzt dieses Großprojekt auch noch jemandem Unterstellt, der schon daran gescheitert ist die Deutsche Bahn auch nur halbwegs zur Pünktlichkeit zu erziehen. Ein Manageropi aus der Ü70-Abteilung soll sozusagen “retten, was noch zu retten ist”. Nur: Der Karren steckt schon derartig tief im Morast, daß selbst der angespannte Esel schon erstickt ist – also jetzt mal metaphorisch gesprochen. Da kann man eigentlich nicht mehr viel “retten”, da kann man eigentlich nur dafür sorgen, daß das Ding die Tore öffnet, bevor das Beamen marktreif wird. Nun ist es aber auch so, daß Berlin das Dingen nicht alleine stemmt. Clever wie man ist, hat man sich Brandenburg als Prügelknaben (oder deftiger: als Arschlochkind) von Anfang an mit ins Boot geholt. Das ist ein wenig so, wie mit der schwarz-gelben Koalition: Beide bauen Scheiße, öffentlich abgewatscht wird nur einer. Und es trifft immer den, dem man von vorne herein weniger zutraut, weil er irgendwie dann doch ziemlich pamplig wirkt in der Außendarstellung. Brandenburg ist quasi die FDP des Flughafenbaus. Während Wowereit den Eindruck macht, er würde einfach nur ein paar unangenehme Verzögerungen nebenher wegmoderieren, tritt Platzeck angeschlagen zurück. Die Führungsposition bei der Beaufsichtigung des Flughafens wurde auch genau im richtigen Moment “turnusmäßig” dem umrundenden Bundesland angedreht und schwupps… ist man raus. Den Rest erledigt dann das Mehdörnchen, der stolz einzelne Frachtterminals eröffnet und ohnehin eine PR-Strategie der Marke “Is’ was, Doc?!?” verfolgt. Aber das ist halt auch Berlin, Scheiße bauen und da irgendwie wieder halbwegs heil heraus kommen und breit grinsen. Berlin ist Berlin – und Berlin kann man nicht einfach finanziell gegen die Wand fahren. Im Kalten Krieg war das schon so und jetzt, da es wieder Regierungssitz ist, geht das weiter.

Da kann sich der Berliner drauf verlassen – und das weiß er auch. Ich finde das zwar nicht unbedingt richtig, aber in gewisser Weise dann doch ganz unterhaltsam. Ich muss dann nämlich immer an so Leute wie den Seehofer denken, wie der mit verbissenem Gesichtsausdruck in seinem erzkonservativen, katholischen Geberland hockt und machtlos mit ansehen muß, wie die Preußen seinen schönen Länderfinanzausgleich buchstäblich in den Sand setzen. Klar, daß der da ab und an mal aufmuckt… nur ändern kann er nix. Daß das ausgerechnet ihn, den Verkünder christlich-moralischer und konservativer Werte, freilich gleich in die Vielweiberei trieb, das ist eine dieser ironischen Fußnoten der Weltgeschichte.

Nunja, ich glaube, ihr habt verstanden worum es mir geht. Meinen Faible für die alte Heimat, in die ich mindestens ein Mal im Jahr zurück kehren muß um glücklich zu sein, den sollte ich vielleicht auch noch erwähnen. Der Objektivität halber! Nun zum Punkt dieses Postings: Jetzt stellt euch einfach mal vor, ihr seid Berlin. Stellt euch vor, ihr wärt pleite; pleite aber wichtig. Stellt euch vor, daß euer Haushaltsbudget bis etwa Juli 2078 nichts weiter hergibt als Alditoast und Plasteflaschenbier – und selbst das müßtet ihr euch noch einteilen, wenn ihr an die Zinsen denkt. Stellt euch vor, ihr habt noch weniger als gar nichts… nicht einmal Schulden habt ihr noch, so wenig habt ihr schon. Und jetzt frage ich euch: Was würdet ihr tun?

Na?

Keine Ahnung?!?

Ich sage es euch. Die Antwort ist so simpel wie verblüffend. Geht einfach mal zum Roten Rathaus in Berlin und schaut in Richtung Unter den Linden. Das sieht dann nämlich so aus:

Kräne

In solch einer existenzbedrohenden finanziellen Notlage ist und bleibt es einfach das Klügste, man baut mitten in der Stadt erst einmal ein neues Schloß!

Da wärt ihr jetzt nicht drauf gekommen, oder?! Seid ehrlich! Zwinkerndes Smiley Ich find das Projekt vollkommen ballaballa! Wir haben ja nicht einmal mehr, wie z.B. die Engländer, eine dieser herunter gewirtschafteten Hut-Ischen nebst Familienanhang, die man da in der Hausmeisterwohnung einquartieren und alle paar Wochen im pastellfarbenen Designerfummel vom Balkon winken lassen könnte. Da könnte man dann dem Touristenpack wenigstens noch die berühmten “Paarmarkfuffzich” aus der Tasche ziehen, nur damit es der faktisch komplettentmachteten Vorturnerin zujubeln darf. Aber wir haben diesen Königshausblödsinn ja Gott sei Dank überwunden. Außer Pipi-Prügelprinz und dem seltsamen Zigarrenheiner der in Hollywood reihenweise die Bitches (sorry, aber wie soll man die billigen Uschis sonst nennen?!?) wegadoptiert haben wir doch nix mehr zu bieten im blaublütigen Sektor. Und diesen zwei Figuren würde ich ganz bestimmt kein Schloß ins Zentrum der Bundeshauptstadt stellen. Ich sage mal zwei Sachen voraus: Erstens wird dieses Schloß ein einmalig hässlicher Touristenschreck werden, wenn es denn mal fertig ist irgendwann. Zweitens wird dieses tolle “Großprojekt” mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der nächste finanzielle Komplett-Flop werden, den die Hauptstadt hinlegt und aus dem man sie dann mühsam wieder nach oben bezuschussen muß!

In diesem Sinne übrigens schon mal viele Grüße nach Bayern – ich gönne es euch Cooles Smiley! *duckundweg*

Freitag, 2. August 2013

REARVIEWMIRROR

(Pearl Jam)

So! Nach einem Kurzurlaub in good ol’ Bööhrlin und der anschließenden maritimen Begrüßung in der eigenen Wohnung (fragt nicht… ) habe ich endlich mal die Motivation gefunden, das legendenumwobene Foxymorph – Bundesliga – Tippspiel neu zu starten. Ich hoffe, es ist noch nicht zu spät. Zwinkerndes Smiley Die eigentlich obligatorische “Ultimative Lobhudelei” auf den Sieger der Vorsaison, in welcher selbiger über alle Maßen lobgepriesen und sein Können mit angemessen übertriebenen Worten glorifiziert wird, habe ich nämlich auch schon vergessen. Was aber weniger tragisch ist, denn schließlich heimste den Titel (seinen vierten) der alleinige und amtierende Rekordmeister, der FC-Bayern-Alt-Aussehen-Lasser…. der Quadrupelgewinner – also sozusagen *räusper*… ICH – ein. Die pure Bescheidenheit, die mir eigen ist, verbietet mir praktisch das allzu exzessiv zu feiern. Deshalb sei hier auch nur kurz und sachlich für all jene, die die letzte Tippsaison verpasst und die epische Tippspielschlacht versäumt haben erwähnt, daß die letzte Saison aus meiner Perspektive ungefähr so hier verlief:

Gut, genug gefeiert. Die Gegnerschaft schläft nicht und ich sollte mich so langsam mal wieder vorbereiten. Also, an alle Alteingesessenen Teilnehmer und alle meine regelmäßigen Blogleserlein, die evtl. dazu stoßen wollen: Ihr findet die Foxymorph-Kicktipprunde genau

HIER!

Fühlt euch herzlich eingeladen. Saisonstart ist der 09.08.2013 mit dem ersten Punktverlust für die, die wo einem jetzt die ganze Saison mit ihren blöden drei Titeln auf die Cochones gehen werden; sozusagen dem FC Trippern München. Als Barca-Anhänger frage ich mich, was den Pep geritten hat ausgerechnet zu diesen fremdgeherischen Rolexhinterziehern zu gehen. Na egal! Es geht nächsten Freitag los und bis dato sollten alle Teilnahmewilligen die Bonusfragen getippt haben. Eine kleine Modifikation gibt es in dieser Saison: Dieses Jahr ist das Pokalfinale mit dabei. Mal sehen, wie das funktioniert. Smiley 

Zum Abschluß nun noch ein kleiner Statistikteil mit den Abschlußtabellen der vergangenen Saison – wie jedes Jahr eben.

Abschlußtabelle:

Tippspiel 1

Spieltagspunkte:

tippspiel 2

Plazierungen (hier ist allerdings ein Bug am Werke, denn da die Bonuspunkte immer rückwirkend vor dem ersten Spieltag dazu addiert werden, obwohl sie erst am Ende der Saison vergeben werden, verzerrt es das Bild ein wenig. Gerade in der Hinrunde gab es nämlich schon einige Wechsel an der Tabellenspitze.):

tippspiel 3

Punkte zur Spitze:

tippspiel 4

Bonusfragen:

tippspiel 5