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Dienstag, 26. November 2013

WAS DU BRAUCHST

(Blumentopf)

Leute, Mann lernt nie aus! Dieses Jahr ist das erste, in welchem ich mit der MsPittili zusammen die Weihnachtsvorbereitungen treffe, will heißen: auch die Wohnung festlich aufhübsche. Seit einigen Tagen – nein – Wochen macht seitens der Frau der Begriff “Weihnachtsdeko” die Runde. “Weihnachtsdeko”…! “Gut,” dachte ich als ordnungsgemäß ausgebildetes Erzgebirgskind “davon hab’sch genuch!” Allerdings rechnete ich nicht damit, was alles unter “Deko” fallen kann. Für mich als Mann sieht oder besser “sah” Weihnachtsdeko bisher immer so aus:

Nußknacker

oder auch so:

Räuchermännel

Auch Pyramiden und der gute, alte “Schwibbbuhng’” zählten natürlich dazu. 2013 aber wird als Reformjahr in meine Weltanschauung eingehen. Wir durchstreiften heute nach Dienstschluß die Stadt, wo ich leichtfertig eingewilligt hatte, Dekokram zu besorgen. ICH HATTE JA KEINE AHNUNG!!! Männer, es wird euch noch nicht aufgefallen sein, aber es gibt tatsächlich Geschäfte, Läden – ja ganze Warenketten, die sich auf Dekoscheiß spezialisiert haben. Ich war mir dessen nicht bewußt! Da gibt es streng genommen nichts, was einen auch nur durimentären praktischen Nutzwert vorzuweisen hätten, dafür aber allerhand komisches Zeug, das rum steht, funkelt und/oder bestialisch stinkt. Es war eine Herkulesaufgabe daraus die wenigen brauchbaren Stücke heraus zu filtern, die man sich auch in den heimischen vier Wänden vorstellen kann. Aber wir haben es geschafft; weil wir beide voll der Hammer sind! Jetzt bastelt die MsPittili fleißig aus ihren vielen, vielen kleinen ein paar weniger größere Dekoelemente und ich bin schon mal auf das Ergebnis gespannt. Smiley mit geöffnetem Mund Wir werden berichten!

Eine Kleinigkeit habe ich aber auch unter Ausschluß der MsPittililichkeit ganz alleine für mich erstanden. Während die Gute am Nachbarstand irgendwas kaufte (keine Ahnung was genau, wenn ich raten müßte, dann würde ich auf Seife tippen), verkrümelte ich mich an den benachbarten Stand. Dort hatte ein netter Herr seine erzgebirgische Holzvolkskunst aufgebahrt und bot allerhand bunte Räuchergesellen und deren unräucherige Derivate feil. Ich ging ein Mal um den Stand herum und SAH IHN!!! Kennt ihr das auch, daß ihr etwas seht und es einfach haben müßt?!? Jetzt nicht wie bei Schuhen oder so (Frauen verstehen das nicht), sondern, weil es in perfekter Art und Weise handwerkliche Heimattradition mit Niedlichkeit und einem gewissen Schrägheitsfaktor kombiniert? Ich hatte wieder so einen Moment. Da der Geselle mit 8 Ösen auch erschwinglich war, insbesondere für ein Original aus Seiffen, schlug ich einfach zu.

Zertifikat

Daheim angekommen präsentierte ich der MsPittili dann stolz meine Neuerwerbung, welche ich nun auch euch nicht vorenthalten will.

Räucherpreuße

Ein preußischer Pickelhaubenschneemann mit Posaunendingsbums aus dem Erzgebirge… herrlich! Smiley Irgendwie fasst er damit ja auch meine Kindheit ziemlich gut zusammen. Zwinkerndes Smiley 

In diesem Sinne: HO-HO-HO!!! 

Dienstag, 27. August 2013

HAIR

(Musical)

Gestern ein Männerposting, heute ein Männerposting! Der Blog wird langsam wohnlich! Liebe Herren der Schöpfung, ihr dürftet folgendes Szenario kennen, sofern ihr euer Domizil mit einer der zahlreich vorkommenden Menschinnen teilt:

Beim Durchqueren der eigenen Wohnung wird man auf Schritt und Tritt mit den Hinterlassenschaften der weiblichen Frisierwut konfrontiert. Angefangen vom Wohnzimmerteppich über Sofaritzen und Badewannenausgüsse bis hin zu den haartechnisch eigentlich unzugänglichsten Orten der Behausung (-> Gewürzregal) liegen scheinbar zufällig verstreut unzählige Haargummis in der Weltgeschichte herum. Hätten die Dinger beim Aufschlag auf den Boden Krater hinterlassen, sähe es hier aus wie in Verdun vor 95 Jahren. Es ist ein ziemlich seltsames Phänomen. Bedenkt man, wie akribisch das eigene Haupthaar mittels eines halben Dutzends von Gummis, Klämmerchen und Spangen mitunter arrangiert wird, sollte man doch als technisch versierter Mensch meinen, daß der Verlust eines dieser Dinger einen kritischen oder gar irreparablen statischen Schaden im Kopfschmuck nach sich ziehen sollte. Dann würde Frau das merken, panisch den Haargummi suchen und das Malheur umgehend beheben. Nun, daß das nicht passiert, das dürfte den meisten von uns bewußt sein. Viel mehr hat Mann den Eindruck, daß eine Frau, die sich früh morgens mühsam 10 Haargummis, Spangen und Klammern in den Kopf einmassiert, im Laufe des Tages gefühlte 56 davon wieder in ihrem Umfeld verteilt und – was die eigentliche Sensation ist – am Abend noch genau so großartig aussieht wie in der Früh. Zumindest ist das der Eindruck, der sich mir bei MsPittili tagtäglich aufdrängt. Lange habe ich darüber nachgedacht, wie das funktionieren kann… kurzum: Ich bin ratlos! Scheinbar werden mehrere Klammern und Bänder als sich wechselseitig schützende Notfallabsicherungen derart kompliziert angeordnet, daß ein Verloren gehen der dazu gehörigen Frisur nur durch andere Frauen, keinesfalls aber durch einen Mann bemerkt werden kann. Mit dem nötigen konstruktivistischen Geschick, könnten Frauen wahrscheinlich alles erreichen, sogar einen Großflughafen bauen und pünktlich fertigstellen. (Vermutlich wäre das dann auch der erste Großflughafen mit einem einheitlichen Farbkonzept und Schuhgeschäften statt Duty-Free-Shops).

Jedenfalls lagen und liegen hier immer mal ein paar dieser Dinger in der Gegend rum und ich hatte nicht den Eindruck, daß MsPittili sie vermissen würde. Vorhin wurde mir zwar erklärt, daß dem sehr wohl so war, allerdings glaube ich das nicht so richtig, da ich seit April keine Beschwerde diesbezüglich hörte. April? Ja, April. Als MsPittili mich nämlich ein paar Tage alleine ließ um bei einer Freundin ein paar Tage Urlaub einzulegen, da beschloß ich, ein kleines Experiment zu starten. Ausgangspunkt war neben den herum liegenden Haargummis jede Keksdose, die wir als Dekoelement auf unserem Wohnzimmerschranz implementiert hatten:

1

Ich beschloß, fortan einfach alle Frisurzementierungsinstrumente, die ich zufällig (!!! – ich habe nicht gesucht, nur das aufgehoben, was mir gerade auffiel) fand und die offensichtlich verloren wurden (was auf Tischen, Kommoden oder Nachtschränken lag ließ ich auch da liegen) in dem Ding zu verstauen und zu schauen, wie lange es dauert, bis es voll ist. Jetzt, nach ziemlich genau 4 Monaten, war der Vogel voll…:

2

Ausgekippt sieht das dann so aus:

3

Faszinierend, oder? Ich hab mal nachgezählt: 87! Zwinkerndes Smiley

Freitag, 17. Mai 2013

MACK THE KNIFE

(Nick Cave – Dreigroschenoper)

Am gestrigen Abend gab es bei uns mal wieder einen herrlichen Dialog. Ausgangslage: Die MsPittili und ich aßen gerade Abendbrot und ich mußte nochmal in die Küche und pries der Holden praktischer Weise meine Botendienste an – wenn man eh gerade das Ketschup holt, dann hat man ja noch ne Hand frei…

Ich: “Soll ich dir was mitbringen?”

MsPittili: “Ein Brettchen und ‘ne Tomate wären toll”

Ich: “OK!”

Ich gehe also in die Küche und denke mir ‘Hmm, vielleicht wäre es eine gute Idee, wenn ich ihr noch ein Messer mit bringe. Ich glaube nicht, daß sie die Tomate mit dem Brettchen im Wohnzimmer breit schlagen will.’ Jetzt sollte man noch wissen, daß die MsPittili letzte Woche zwei Messerset gekauft hat, eines mit großen Messern und eines mit Gemüsemessern. Beide quietschbunt und von Tchibo. Ich schnappe mir also eines der Gemüsemesser, das, was mir am geeignetsten erscheint für den Einsatz am nachtschattigen Feind und reiche es ihr leicht zeitversetzt (natürlich musste ich ihr zuerst nur Brett und Tomate überreichen – ohne Messer Zwinkerndes Smiley ).

MsPittili: “Das ist aber nicht das Tomatenmesser!”

Ich: *verstört* “Tomatenmesser? Wir haben ein Tomatenmesser??? Ist das das Rote?”

MsPittili: “Wir haben kein rotes Messer!”

Ich: “Na dann eben das Rosane…”

MsPittili: “Das ist PINK! Und ja, das ist das Tomatenmesser!”

Ich: *skeptisch* “Und was ist dann das für ein Messer, daß das für Tomaten nicht funktioniert?”

MsPittili: “Das ist ein Allzweckmesser!”

*???*

Donnerstag, 14. März 2013

… mir fällt dazu einfach kein Song ein… sorry

Seitdem wir dieses Ding mit dem Zusammenziehen durchgezogen haben, werde ich täglich verblüfft hier. Da tauchen Sachen in Regalen auf, die bei mir früher nicht mal in die Nähe eines solchen kamen. Auch werden Schubladen plötzlich thematisch befüllt, statt das Volumen optimal auszunutzen indem man ein wenig “mischt”. Was mich aber richtig schockiert hat, ist, daß die MsPittili in einem Regalfach

Schrank 1 gefühlt doppelt so viele T-Shirts unterbringt wie ich

Schrank2 in derer zwei! Also ich weiß ja nicht, wie ihr das seht, aber für mich gibt es dafür nur eine plausible Erklärung: Das ist Hexerei!

Dienstag, 12. März 2013

FOUR WALLED WORLD

(Temple of the Dog)

Mahlzeit Genossen! Wie der eine oder andere von euch sicherlich mitbekommen hat – bevorzugt die Twittergemeinde unter euch – sind die MsPittili und meine Wenigkeit seit Anfang des Monats zusammengezogen. Seither haben wir uns vorgenommen, mal ein paar Fotos zu posten und die Neugier derer zu befriedigen, die wissen wollen, wie es denn nun bei uns aussieht. Normaler Weise sollte unsere Aussage “Natürlich unglaublich superspitzenmäßigoberlegen-waitforit-därmonstertoll, wie sonst?!?!!!” jedwede Diskussion beenden, aber irgendwie war das wider Erwarten dann doch nicht beruhigend genug für einige Leute unseres Umfeldes. Eigenartig… . Naja, wir schnappten uns vorhin mal fix die Fotoapparate und beschlossen, daß jeder seine Lieblingsecken unserer Butze ablichten, kommentieren und natürlich bloggen sollte. Was die MsPittili aber nicht weiß: Ich weigere mich das zu tun und werde nienienienieniiiiiiiiiiiiieeeeeeemals irgendwelche Fotos aus unserer Bude veröffentlichen! So siehts mal aus! Isch schwöööaaa, Alta!

Im Endergebnis sitze ich jetzt in der extra auf meine Bedürfnisse abgestimmten PC-Ecke

PC Ecke und schreibe fleißig an meiner Depesche, welche ihr just in diesem Moment lest und die meine Verweigerungshaltung erklären soll. Die MsPittili lümmelt inzwischen mit ihrem Läppi auf unserem Sofa

sofa

herum und verfasst ihren Eintrag. Bin schon einmal gespannt, wie der ausschaut und welche Bilder sie hoch läd. Wahrscheinlich, so maße ich hiermit mut, wird auch die einzig farbige Wand in unserem Domizil

grünewand

dazu gehören. Man achte auf das München 2007-Konzertposter, welches ich beisteuerte (wer sonst)?! Diesen Bestandteil ihres Arbeitszimmers finde sogar ich außerordentlich schick. Vermutlich wird außerdem unsere Küche und vor allem die Arbeitsplatte

Küche

bei ihr lobende Erwähnung finden. Ja, ich finde sie ja auch schick. Nach der anfänglichen Skepsis der Marke “Brauchen wir das? Ging bisher auch immer ohne.” wurde schnell Begeisterung. Platz und überdurchschnittliche Arbeitshöhe sprechen klar für sich – und im Gesamtkonzept “Küche” natürlich noch das in einem eigenhändig gebauten Rahmen aufgehängte Berlin 2006-Poster.

Enttäuscht wäre ich hingegen, wenn das todschicke Strickbild im Flur

Stickbild

keine Erwähnung finden würde. Ich bin mir ziemlich sicher, daß sie es auch blogt. In diesem Zusammenhang nochmal tausend Dank an FrauNelja, die uns dieses Unikat anfertigte und zum Einzug schenkte. Es hat (selbstredend) den verdienten Ehrenplatz erhalten.

Mal überlegen; was könnte die MsPittili denn noch fotografieren und blogen? Die Fotowand über der Essecke… GENAU!

esstisch

Es wäre schon eine Überraschung, wenn die nicht auftauchen würde. Was sie hingegen vermutlich auslassen wird, obwohl es unter ästhetischen Gesichtspunkten der Essecke mindestens ebenbürtig ist, sind meine zwei Konzertposter aus Berlin 2009 & Prag 2012.

metzgerclown

Die findet sie nämlich schrecklich – was ich nicht verstehen kann! Zumindest bei Berlin war sie damals ja dabei (in Prag waren nur ich und die Kleine Schwester zugegen – ich berichtete) und sollte somit den Erinnerungswert schätzen. Tut sie aber nicht! Umso bemerkenswerter, daß ich beide Poster widerstandslos optisch wahrnehmbar platzieren konnte.

Apropos “optisch wahrnehmbar”. Weil wir ohnehin einmal beim Um- und Einräumen waren und uns der alte Fernseher dabei kaputt ging (absolut irreparabel versteht sich… also so richtig im Arsch; die Fernbedienung war nach dem Umzug das Einzige an dem 20 Jahre alten Röhrengerät was nicht mehr funktionierte – das muss man sich mal vorstellen), beschlossen wir den ohnehin für das Frühjahr geplanten Kauf eines neuen TVs vor zu ziehen und schafften uns spontan dieses nette Teil hier an:

Fernseher

… das sollte sie auch lieber erwähnen. Falls sie es nicht tut, zwingt sie mich förmlich mein Vorhaben der Bilderverweigerung aufzugeben. Und wenn ich das tun sollte – rein hypothetisch – wäre wohl das vor dem Umzug extra für diesen Zweck angeschaffte Manchester I 2012 Poster, welches formschön die Wand über unserem Bett ziert

Manchester

das Hochlicht am Ende meines Eintrags. Naja, wie gesagt: wäre… . Zwinkerndes Smiley

PS: HIER findet ihr den Beitrag von der MsPittili.

Dienstag, 18. Dezember 2012

HUNGRY HEART

(Bruce Springsteen)

Es gibt so Dinge, die tut man und findet sie toll. Dann, wenn man sie vollendet hat, dann legt man sie beiseite und vergißt sie. Das tut man manchmal viel zu lange. Vielleicht nimmt man sie bei nem Umzug mal wieder fix in die Hand, blättert sie fix durch und verstaut sie alsbald wieder in der neuen Bude, wo sie wiederum in Vergessenheit geraten.

Irgendwann, zum Beispiel heute, kommt dann aber die großartige MsPittili mit einem richtig tollen Blogeintrag daher, der minimalistisch aber treffend das zusammenfasst, was sie in 4 Monaten im schönen Finnland so erlebt hat. (Es ergeht hiermit im Übrigen ein Lesebefehl an euch.) Da sitzt man dann da, liest, grinst in sich hinein und freut sich mit ihr; und plötzlich ist dann die Erinnerung wieder da. Moment, sowas hatten wir doch auch… nur ein wenig anders. Ich kramte also mein Finnlandauslandstagebuch wieder heraus. Der letzte Eintrag datiert vom 19.12.2003, dem Tag unserer Rückreise (ja, noch so ne Parallele… .) Auf den letzten Seiten hielt ich über die 4 Monate in Form einer Strichliste das fest, was dem Herrn Z. und mir so aus statistischen Gründen wichtig erschien; eine männliche Liste sozusagen. Zwei Kerle brauchten damals um ein Semester in Finnland zu überleben folgende Basisausstattung:

16,5 KG Spaghetti

18 Liter Ketschup

600g Instantkahvi

7 Kilo richtigen Kahvi

47 Brote

18 Packungen Hackfleisch

69 Liter Milch

4 Kiloeimer Senf

3 Kilo Marmelade

20 Packungen Hähnchenschenkel

15 Liter Glöggi

1 Packung Cornflakes

2 große Gläser Nutellaimitat

1 Glas Nutella

171 Joghurts á 250g (Literpacks bereits umgerechnet)

7 Großpackungen Tee

26 Biere (Parties, aushäusige Feiern und Erstligaeishockeyspiele exklusive)

2 (importierte) Flaschen Jim Beam (White / Black Label)

7 Steaks

2 Familien die in kurzen Abständen Carepakete mit Salamis schicken.

Ich sollte vielleicht noch dazu sagen, daß wir mittags meist in der Mensa aßen… .

Montag, 26. November 2012

OLD TALE

(Korpiklaani)

Wie sagte dereinst bereits Théoden, König von Rohan, so treffend als die Horden Uruks sein Sommerhaus stürmten?

“UND SO BEGINNT ES ALSO”

Das sage ich auch, denn im Hefte – Raus – Blog, dem sensationellen Blogprojekt von der MsPittili und mir, steht nun die erste Aufgabe bereit. Sehet und staunet! Und zwar

HIER

Smiley mit geöffnetem Mund Allen Mitmachern ein gutes Gelingen.

Sonntag, 25. November 2012

WRITE

(Kyuss)

A long time ago in a blogoshere far, far away…

Es ist eine Zeit der Ruhe, der Ruhe und Besinnlichkeit eingekehrt in der Bloggerwelt. Die großen Projekte des Jahres 2012 sind vermeintlich abgehakt. Die Rockkonzerte sind fast alle besucht, der Finnlandurlaub ist leider auch schon wieder Geschichte sowie gut dokumentiert und der Weltuntergang, der als interessantes Sujet noch zu dokumentieren bleibt, ist bald auch schon wieder vorbei.                        

Es könnte eine Zeit des Friedens und der Langeweile einkehren, jedoch tauchen plötzlich grellbunte Schatten auf über MsPittilis Welt sowie auch über dem hier präsenten Foxyblog. Aus dem Nichts heraus erscheint eine neue Bedrohung für die Ernsthaftigkeit und Langeweile und verfröhlicht den einheitsgrauen Schreibblockadenhimmel. Am Horizont erscheint ein Hologramm von Meister Yoda, nickt uns gütig grinsend zu und verkündet:

“Nehmen ihr müßt… die HEFTE RAUS… “

Jaja, der Yoda, die alte, grüne Grammatikmurmel, aber er hat Recht! Seit geraumer Zeit hatte ich irgendwie Lust ein Blogprojekt zu starten, allerdings keine allzu prägnante Idee. In der letzten Woche übernahm MsPittili aber den Part der Kreativen und kam mit einer genialen Idee um die Ecke, die wir jetzt zu verwirklichen gedenken. Dafür hat sie uns bereits ein eigenes Nebenblögchen unter folgender Anschrift erstellt:

HEFTE RAUS – BLOGPROJEKT

Um was es gehen wird, lest ihr auf dem Blog selbst. Wer mit uns auf diesen kreativen Kreuzzug gegen die bestehenden literarischen Konventionen gehen will, der sei gepriesen. Mitmachen ist strengstens erwünscht. Auch wenn wir uns an einem dieser “How to do something” – Werke kreativ orientieren, so sollen der Wookie der Fantasie und die vielen kleinen Nonsens-Ewoks sich dennoch gehörig austoben dürfen. So lasset euch dabei nicht verleiten konventionellen, ja geradezu als “gewöhnlich” zu diffamierenden literarischen Paradigmen zu folgen, denn:

“Stilistischer Einheitsbrei und humorfreie Selbstüberschätzung, die Pfade zur dunklen Seite der Germanistik sie sind!”

Ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten, über den definitiven Startpunkt des Projektes, mehr in Kürze… Smiley!

Sonntag, 21. Oktober 2012

UNTER EINEM REGENSCHIRM AM ABEND…

(Max Raabe)

Ihr seid es ja von mir schon gewohnt aus der ersten Oktoberhälfte, daß sich alles um diese wunderbare Land im Norden dreht, in welchem sich MsPittili gerade aufhält und in welches ich nach knapp 9 Jahren wieder zurück gekehrt bin: Finnland!

Warum ich so viel bloggte? Naja, weil es da super ist und ich dachte, ich sollte das, was wir so erlebt haben, auch mit euch allen teilen. Außerdem verspüre ich auch so eine Art Bildungsauftrag einigen Mitmenschen gegenüber (nicht euch Zwinkerndes Smiley, keine Angst – eher so global). Es gibt ja immer noch Menschen, die in schon verhohnepiepelungswürdiger Penetranz und Unkenntnis der Materie solch Reißer bringen wie

“Na, da ists doch am Nachmittag schon stockduster – Höhöhö” 

Brüller! Diese Leute treffe ich im Real Life, aber auch im Internet immer wieder und die Schlagworte sind immer die gleichen: Saufen, Selbstmord und  eben Finsternis. Vor allem wenn es um Helsinki geht ist das irgendwie komisch und ich fühle mich streng genommen geneigt zu antworten:

Ja klar! Helsinki, jene Hüttensiedlung im Nordnordwesten von Lappland, wo eine Hand voll Polarrednecks in ihren Iglus vor sich hin friert und bis in den August hinein Rentierrennen auf zugefrorenen Seen abhält und sich allabendlich einen Zitteraal an die 40 Watt-Glühbirne anschließt um den hinterm Wohnzimmerschneemobil versteckten Schnaps zu finden. Ach ja, bevor ich es vergesse: Die Männer reiten auf abgerichteten Kampfeisbären in die Schlacht und erschlagen Elche mit bloßen Füßen während die Frauen daheim sitzen und die berühmten nordhalbkugelschen Pinguine melken um ihre Kinder mit dem Ergebnis groß zu ziehen. Und wenn der Papa dann von der Jagt mit einem Dutzend Elche im Rucksack nach Hause kommt, gibts für alle zur Belohnung erst einmal ein schönes, warmes Eis.” 

Alles klar?

Ich hab ja nix gegen nen guten Spruch, aber er sollte mit Augenzwinkern abgefeuert werden. Blödsinnige Plattitüden braucht kein Mensch. Wie ich in den letzten Tagen feststellen musste, war all mein Wirken umsonst, daher bin ich heilfroh, daß die MsPittili jetzt auch unsere Rundfahrt aufarbeitet und viel, viel mehr vom “Land der 1000 Järvis” zeigt (übrigens typisch finnisches Understatement). Ich möchte daher eine uneingeschränkte Klickempfehlung aussprechen und zwar für

PITTIS WELT

Folgt ihr, lest sie und bekommt die gleiche Reise noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive erzählt. Smiley Und da es heute um (I’m going to) Kotka geht, möchte ich hier nochmal kurz auf mein uneingeschränktes Highlightfoto aus der Stadt hinweisen:

umbrellamäki corp

Das Umland war hier tatsächlich die Attraktion. Smiley

Sonntag, 19. August 2012

HISPANIC IMPRESSIONS

(QOTSA)

Puh, was ne Hitze heute, geradezu südamerikanisch mag man meinen! Schmale 35 Grad zeigt das Thermometer gerade, Celsius versteht sich. Und das um 18 Uhr! Pfui Deibel! Da das mit der Hitze heute schon recht früh los ging mit den hohen Temperaturen, mussten wir Gegenmaßnahmen ergreifen. Wir überlegten, googelten und entschieden und schließlich für einen kleinen Wanderausflug. Grundlage war eine kleine, logische Schlußfolgerung holmesschen Ausmaßes:

Wo ist es angenehm kalt (nachgeprüft per App)? –> Finnland.

Was zeichnet Finnland aus? –> Wald.

Haben wir auch Wald? –> Ja.

Wo? –> Überall.

Was ist es dort? –> Kalt!!!!

Wir sehen also, das ganze folgte einer nicht von der Hand zu weisenden Logik. Auch wenn “kalt” sicherlich der falsche Begriff war, so war es unter den Bäumen dann doch angenehm heute. Da wir aber noch ein halbwegs näher bestimmbares Ziel außer “Wald” brauchten, googelte ich weiter und wir entschieden uns für den Totenstein.

Ausgangspunkt war wieder die Burg Rabenstein, von der ich bereits berichtete…. führte uns doch unser erster ernst zu nehmender Sommerausflug dieses Jahres dort hin.

Nachdem der Igor im Schatten zur temporären Ruhe gebettet war und auch ein wenig chillen durfte, wurde zunächst die parkplatznahe Wanderkarte inspiziert.

Karte

Mit diesen ersten Anhaltspunkten und einem Ausdruck dieses Dinges in den Händen (wir waren ja schlau und sorgten vor), ging es dann gen Wildgatter und somit praktischer Weise auch gleich mit in Richtung Wald. Dabei passierten wir aber am Ende der Zivilisation ein etwas seltsames Schild. An einer Straße auf der maximal ein Auto Platz findet und für die der Begriff “Sackgasse” noch geprahlt wäre, hat ein Anwohner doch tatsächlich dieses Schild errichtet (einfach mal drauf klicken, läßt sich dann besser lesen):

sinnloses Schild

Die zentrale Frage hier lautet doch WARUM?! Wenn er mir das schlüssig erklären kann, dann halte ich mich auch an das Schild.

Na egal, jedenfalls ging es dann direkt in die grüne Oase hinein, angenehm schattig und subheiß war es da. Will heißen: unter 35 Grad.

Weg

Ab und zu gab es mal ein wenig Sonne, aber das war alles in allem dann doch recht angenehm. Da wir keine Eile hatten konnten wir die ca 4 Kilometer in Ruhe entlang traben und den Wald nicht nur genießen sondern auch über den Begriff des “Naherholungsgebietes” sinnieren und hin und wieder ein Poserfoto schießen… Zwinkerndes Smiley

Poserbild

Wir spazierten also so dahin und wunderten uns, daß dann doch verhältnismäßig wenige unserer Mitmenschen ebenfalls unterwegs waren. MsPittili erklärte es sich mit der Mittagszeit zu welcher wir aufbrachen, ich fands aber auch beimk Abstieg dann recht überschaubar, was uns da entgegen gerannt kam… vielleicht wars den ganzen Weicheiern auch einfach nur zu heiß. Zwinkerndes Smiley

Wie wir bereits bei der Infosession im Internet erfahren hatten, bot unser Ausflug dann noch ein kleines Highlight. Den wieder errichteten Maria-Josefa-Aussichtsturm.

MAria Josefa Turm

Wie wir sehen, ist das Ding eine recht löchrige Angelegenheit und führt einen 30 Meter über den Erdboden und auch weit jenseits der Wipfel. Wir kraxelten also die Metallstufen hinauf, immer den weiter und weiter entrückenden Boden durch deren Löcher fest im Blick. Oben angelangt wurden wir für die Strapazen dann aber mit einer tollen Aussicht (und guten Sichtbedingungen) entschädigt.

Auf dem Turm

Auch die Brotbüchse von MsPittili, welche wir mit hochschleppen mußten, durfte die beeindruckende Rundumsicht genießen.

Brotbüchse mit Aussicht

Im Hintergrund erkennen wir übrigens die A4 nebst der Autobahnbrücke, die wir auf unserer Rückwegsroute überquerten. Hier noch ein paar Impressionen vom Türmchen:

MsPittili

View

Turm 2

Tja… und dann ging es wieder hinunter:

Way Down

Wir kehrten unweit des Turmes dann auf ein kleines Schwarzbierradler, Wasser, ein Marmorküchlein und  ein wenig “Blödsinn” ein…

Verteidigerbierchen

und begaben uns dann frisch gestärkt auf den Rückweg durch die Wälder.

Waldweg 2

Dabei liefen uns dann noch der eine oder andere, bisweilen recht dusselig drein blickende Waldbewohner über den Weg.

Glotzfrosch

Unterm Strich standen dann heute laut MsPittili 6-7 Kilometer Fußmarsch, seriösere Schätzungen diverser international anerkannter Experten (also: MIR) gehen hingegen von mindestens 15 Kilometern hochalpiner Streckenführung aus. Zwinkerndes Smiley Sollte ich zusammen fassen, weshalb wir das heute taten, würde ich nur kurz resümieren:

Wir suchten

Schattenkrieger

Schatten!

Und fanden ihn im

Wald

Wald!

Dienstag, 24. Juli 2012

RIVAL

(Pearl Jam)

Es ist mal wieder Dienstag und ich bin der MsPittili dankbar, daß sie mir heute einen Steilpass in Richtung Blogeintrag geliefert hat, den ich nur noch bester Knipser-Manier eiskalt verwandeln muß!

Als ich heim kam, erwartete mich in meiner Twitter –Timeline nämlich folgender Beitrag:

Behauptung 1

Das verlinkte Foto sieht so aus:

DVDs

Für alle, die uns nicht so gut kennen, möchte ich das, was sie damit meint mal erläutern. In diesem Fall sagen Bilder sicherlich mehr als tausend Worte, daher BESTAUNET MEINE OPTISCHE ERLÄUTERUNG:

VS

Naja, aber ich mag sie ja trotzdem… Smiley. Also ist ihre Vermutung dann trotzdem widerlegt!

PS: Noch Fragen Kienzle?! Zwinkerndes Smiley

Ja, Hauser:

dreiste Frage

Laß mich das mal mit so einer Art musikalischem Bilderrätsel beantworten:

No Way

(wer gaaaaaaaaaaaaaaaaanz genau hinschaut, der erkennt einen versteckten Hinweis auf die Lösung) Zwinkerndes Smiley