Freitag, 18. Mai 2012

AIN’T NO REST FOR THE WICKED

(Cage the Elephant)

Mahlzeit! Smiley Wir waren heute, gleich nachdem wir die gut motorisierte, optisch aber durch ihre ästhetische Suboptimalität bestechende Pseudofamilienkutsche endlich wieder gegen meinen Igor eigetauscht hatten, nochmal im angrenzenden Kaufland und frischten unsere Nahrungsmittelreserven auf. Als wir da vorm Müsli- und Cornflakesregal standen stellten sich mir 2 Fragen. Die erste kenne und stelle ich schon seit Jahren. Sie kautet:

Gibt es etwas NERVIGERES als diese Werbung?

Die zweite Frage, die sich aufwarf geht an euch alle und lautet da:

Hattet ihr ne schöne Kindheit – und wenn ja, was habt ihr da so gegessen?

Ich für meinen teil erinnere mich an… an Wurstbrote. Nougatstangen, Bratwürste mit scharfem Senf, Wildbraten und Butterstullen mit Tschechensenf – bevorzugt eingenommen, bevor ich mit meinem Großvater loszog um besagten Wildbraten zur Strecke zu bringen. Dann gabs da noch Puffreis, nach der Wende noch Pepsi und natürlich Döner. JA, DÖNER! Ein vollwertiges Nahrungsmittel – nicht mehr weg zu denken aus meinem Leben.

Und was hatten alle diese Nahrungsmittel gemeinsam? Sie hatten Verpackungen, wo genau das drauf stand und war, was einen nach dem Öffnen erwartete. Oder es waren eben Tiere, die eben noch fröhlich durch Wälder und über Wiesen gehoppelt waren, bevor mein Opa sie zielsicher umnietete während ich als fünfjähriger Knirps daneben saß und Schokolade aß während er das zur Strecke gebrachte Bambi ausweidete. Tja, PETA, so sieht ne glückliche Kindheit aus; eine Kindheit, die schmeckte, ihr Luschen! Habt ihr euch jetzt schon mal angesehen, womit die heutigen Knirpse aufwachsen müssen? Was die Horst – Kevins und die Despina – Shakira – Elfriedes dieser Republik heute bereits am Frühstückstisch anstiert? Mir wurde das heute vor Augen geführt und ich kann nur sagen: Kein Wunder, daß die entweder ADHS bekommen oder mit 16 ein Vorstrafenregister wie ein Telefonbuch ihr Eigen nennen. Das geht ja mal gar nicht! Lauter schräge, vollkommen debil drein blickende Viecher! Bären, Hasen… sehr bliebt auch Affen und ähnliches Getier starrt einen da von der Pappschachtel an. Einer hässlicher als der andere. Und selbst die Marken, die ausnahmsweise mal auf ein animalisches Maskottchen für ihren überzuckerten Frühstücksmüll verzichten, machen einem schon phänotypisch Angst. Beispiel gefällig:

Wahnsinn

Das hat was Lecteresques! Glaubt ihr nicht… dann helfe ich mal nach:

lecter

Seht ihr: Kanibalistenzimt…irgendwasse. Selbst wenn mal dieses Zungenspiel eher lüstern deutet als hungrig, macht es einem ja mal so richtig Angst. Da tut einem dieses Zimtdingsbums im Vordergrund ja richtig leid. Passend übrigens auch der Slogan “IRRE leckerer Zimtgeschmack”. Zumindest sieht man ein, was man da angestellt hat. Aber das geht ja mal noch, dieses Fressaliencover. Man kann es zwar nicht erklären, aber mit ein bissel Anstrengung kann man wenigstens darüber hinweg sehen. Essen muß man diesen chemischen Aromafraß ja Gott sei Dank eh nicht.

Aber was zum Henker – das frage ich euch, liebe Leser – hat denn den Designer folgendes Packungslayouts geritten?!?

Elefantenwahnsinn

Was ist das?!?!??? Elefantenwahnsinn???? Ein psychisch nachhaltig gestörter Dickhäuter kurz vor dem Amoklauf im Streichelzoo, bei dem er eigenrüsselig sämtliche Lämmer zum Schweigen bringt? Wenn ja, dann hat der bestimmt die Zimtdinger von oben gegessen! 

Nee, nee… die armen Kinder!

Mittwoch, 16. Mai 2012

CAR SONG

(Woody Guthrie)

Den müßt ihr übrigens hören, den Song: KLICK

So, Feiertag morgen! Und was sagen wir da zur Arbeitswoche!?

Genau! Und da morgen ja auch noch nicht nur so ein pampliger 08/15 – Feiertag ist, sondern maskuliner “Weltbesäufnis und sich-absichtlich-zum-Obst-mach” Tag, habe ich beschlossen, meinen Igor vor meinen in lächerlichen Outfits umherziehenden und volltrunken vom Bollerwagen in die Botanik reihernden Geschlechtsgenossen in Sicherheit zu bringen. Nicht, daß am Ende noch so ein Vollhonk mit Bierhelm und “Ich bin über 50 – bitte helfen Sie mir über die Straße” – T-Shirt im Suff dagegen rammelt und mit seinem Fläschchen Proletenbrause (Sternburg Export) ne Delle rein macht. Nee, dann lieber auswärts parken das gute Stück. Da traf es sich gut, daß grade die 30.000er Inspektion fällig war. Gerade kam ich zurück vom Autoheinz und weiß mein Kleinod nun fein verwahrt bis Freitag. Hoffen wir nur mal, daß dem Igor außer dem Scheibenwischer nix weiter fehlt. *daumendrück*

Jedenfalls will Mann (weil er morgen eben nicht vor hat, sich unter Anwendung promillezentrierter Handlungstrategien die Lichter auszuknipsen) ja auch mobil bleiben. Und natürlich auch, weil ich ein bissel faul bin… hey, ich geb’s wenigstens zu. Jedenfalls habe ich eben den hier:

auto1

Vor meiner Haustür abgestellt. Ein Seat Exeo, welcher bis Freitag mein fahrbarer Temporaluntersatz sein wird. Gut, schick sieht er nicht aus finde ich. Ein wenig zu bieder und familienkutschig… austauschbar langweilig schon fast. Innen ist zwar alles ne ganze Spur teurer als in meinem Igor (Touchscreenmusikanlage nebst Navi und was weiß ich noch), sieht dafür aber wesentlich blöder und unübersichtlicher aus. Was ich aber am komischsten finde, ist der eingeschränkte Platz. Ich habe ja nun ordentlich Innenraum zur Verfügung in meinem Igor, kann bequem den linken Fuß auf dem Radkasten abstellen, wenn ich über die Autobahn jage und meine Ellenbogen haben auch vernünftig Auslauf bis denn dann mal der Türrahmen kommt. In dem Ding, so groß es auf den ersten Blick auch erscheinen mag - ist das irgendwie anders; wesentlich enger. Naja, aber dafür:

tdi

geht er ab – der Sechsgänger! Zwinkerndes Smiley Hatte auf der Schnellstraße gerade ein wenig Spaß – hihi. Bin aber trotzdem froh, wenn ich das Ding wieder los bin. Denn Sicherheit hin und her – mein Igor ist nicht in unmittelbarer Sichtweite und das führ dazu, daß es mir ungefähr so geht, wie dem Genossen hier:

+++BREAKING NEWS+++BREAKING NEWS+++BREA…..

Es gibt noch einen kleinen Nachschlag in Form einer Pointe zur Geschichte. Als ich vorhin die MsPittili abholte, fiel mir was sehr Schräges auf. Zur Erinnerung: Meinen Igor habe ich zur Inspektion geschafft, die war halt fällig. Daß das so war, hat mir mein Gefährt seit 3 Wochen erst blinkend und schließlich laut piepend und mit dem Wort “Service” auf dem Bordcomputerdisplay mitgeteilt. Ohne diesen turnusmäßigen “Service”, hätte ich jetzt keinen Mietwagen, der meinen armen, armen Igor ersetzen muß während er gecheckt wird. Als ich dieses Substitut aber vorhin startete, passierte folgendes:

service

Dienstag, 15. Mai 2012

Montag, 14. Mai 2012

PROTESTSONG

(Die Ärzte)

Für all die Fair-Trade-Äpfel, die einzeln aus Neuseeland eingeflogen werden damit sich die Käufer “grün” fühlen können; für all die “Rettet-die-Wale” – Petitionen, die wir schon in den Fußgängerzonen und Einkaufszentren zwischen Salzburg und Hammerunterwiesenthal unterzeichnen sollten, während der Aktivist herzhaft in seine Thunfischsemmel biß!

Für all die Brücken, Ausweichstraßen und Tunnel, die wegen irgend eines pseudoseltenen Hippiewiesels von dem nur ein Foto existiert, welches doppelt so verschwommen ist wie das beste Bild von Nessie, nicht gebaut wurden!

Für alle, die genau deshalb weiterhin an überlasteten Straßen vom Laster gerammt werden!

Für alle “/-in”, “/-innen”, “/-inninnen” und “/-eusen” dieser Welt, welche den schönsten offenen Brief zur Tortour machen und die Dankesreden dieser Welt verunhunzen!

Für alle Grünflächen, welche den zweihundertvierundsiebzigsten “Denkmal gegen das Vergessen” in einer beliebigen Deutschen Stadt weichen mussten!

Für all die Vögel, die während der Suche nach ihrem Lieblingsast nachtblind und laut pfatschend dagegen prallen!

Für alle gutmenschlichen Sammelbüchsenspender (was sind schon 75% Gewinnbeteiligung für den netten Herrn mit dem schelmischen Grinsen und der Rolex?!?)!

Für all Castorgegner, die ihre ihr Dope im eignen Keller unter Dauerbeleuchtung züchten!

Für alle Veganer, die schon Ihre Kleinkinder mit Sojaderivaten vollstopfen und für all die Jugendämter, die dagegen nichts unternehmen!

Für all die pseudoalternativen, Reden schwingenden Dauerjammerer und verfilzten Weltverbesserer die ihren Arsch am Ende nicht einmal hoch bekommen um zur Wahlurne zu gehen!

Für all die Ökoweiber mit ihrem Afrikafimmel, der in einem geschmuggelten Elfenbeinphallus auf dem Couchtisch kulminiert und die im Namibiaurlaub ab 20 Grad die Klimaanlage hochschrauben und sich über die mangelnden Deutschkenntnisse (muß man in Namibia erstmal bringen) des Personals beschweren um eine Reisepreisminderung rauszuschlagen!

Für all die Krötentunnel in Neubaugebieten!

Für all de Pharmakonzerne mit ihrer “Forschung ist die beste Medizin” – Tränendrüsenwerbung, die Afrikaner verklagen, wenn sie HIV-Medikamente nachbauen wollen!

Und für all die Negerküsse dieser Welt, die in den Regalen vergammeln, weil die Käufer auf “politisch korrekte” Palmölprodukte umgesattelt haben:

NEHMT DAS!!!!

Sonntag, 13. Mai 2012

ONE INCH MAN

(Kyuss)

Ihr wißt doch, was man über kleine Männer sagt, oder?! Und mit “klein” meine ich wirklich, wirklich, WIRKLICH winzig!  Solche abgebrochene einsfufzich – Zwerge eben, die sollen nämlich ein wenig unter egoverzerrten Wahrnehmungsstörungen leiden und die fehlende vertikale Ausdehnung durch Selbstüberschätzung zu kompensieren suchen. Beispiele dafür gibts ne Menge, man muss ja nur mal in Geschichte und Politik gehen. Napoleon war so einer, oder dieser immer unangemessen steif wirkende Herr Berlusconi aus dem Stiefelland. Sarkozy, ja, der war auch nicht gerade ein Riese, lächelte sich zur Wiedergutmachung aber ne Frau an, die mindestens doppelt so groß ist wie er nur um dann über Monate doch lieber mit der Angie zu schmusen… verstehe mal einer den Franzmann…! Aber gut, kleine Männer machen seltsame Sachen, oder sie erobern halt halb Europa nur um zu beweisen, daß sie doch nicht ganz so mickrig sind. So sagt man zumindest.

Jeder Verhaltensforscher wird nun allerdings daher kommen und einem erzählen, daß man derart komisches Verhalten nicht noch unnötig verstärken sollte. Bei Napoleon zum Beispiel fand man dieses ziellose Rumerobern im Franzosenland anfangs richtig toll – also machte er weiter. Warum auch aufhören, wenns einmal gut läuft?! Nun, jedenfalls gibt es solcherlei Männlein, die sich selbst überhöhen und dafür vollkommen unnötig auch noch Lorbeeren einheimsen, die sie eigentlich nicht einmal ansatzweise verdient haben, auch noch in anderen Bereichen. Bis heute! Bis jetzt! NEIN: Bis gestern!

Denn gestern hat sich unser bundesweites Paradeballspiel für Selbstüberhöhung (bis in die Schwindel erregenden Regionen jenseits der einssiebzig hinauf) endlich einmal selber derart lächerlich gemacht, daß man ihn beim besten Willen nicht mehr ernst nehmen kann. Die Rede ist natürlich von Phillip “Kapitänlein” Lahm – von wem sonst. Ich werde nie verstehen, warum man diesen Zwinsch so hochjubelt. Für mich ist der Typ keine “Spielerpersönlichkeit”, wie es oft heißt. Auch “Integrität” und “Mannschaftsgeist”, geschweige denn “Fairplay” kann ich bei dem Knilch nicht finden. Ich erinnere mich noch an ein Interview, als er seinen damaligen Mannschaftskapitän van Bommel eiskalt den Dolch der Hinterlist (auf einem Hocker stehend) zwischen die Schulterblätter trieb und sinngemäß kund tat: Daß er immer gerne Kapitän gewesen wäre und es nun, da dieser van Bommel oft auf der Bank säße doch auch immer noch gerne sein würde und zur Verfügung steht. Es folgte eines der (sorry) hinterfotzigsten Grinsen, das ich je im Fernsehen ertragen mußte. Aber mittelfristig erreichte er mit seinem Zwergenaufstand sein Ziel und der Bundesjogi, ja, der gab ihm auch noch die schwarz-rot-goldene Binde als kleinen Bonus. Bei Spiderman wird dem Protagonisten von seinem Onkel geraten:

“Peter, aus großer Macht erwächst große Verantwortung!”

Stimmt. Und wie nahm der Herr Lahm diese wahr? Mit einer hinterhältigen literarischen Blutgrätsche in die Knochen ehemaliger Mitspieler und Trainer. “Nachtreten” nennt man so was und es hat mit “Führungsqualitäten” und “Verantwortung übernehmen” rein gar nix zu tun, es ist schlicht und einfach niveaulos in meinen Augen! Da hätte meines Erachtens nach der Jogi reagieren müssen und dem kleinen Wüterich das Kapitänsamt aberkennen sollen. Damit hätte er Lord Helmchen wieder auf ein halbwegs realistisches Maß zurecht gestutzt. Aber, dies geschah nicht. LEIDER! Statt dessen wurde dieses “Buch” schnell wieder vergessen und jeder Kommentator lobt weiterhin den “Kapitän”, der ja “rechts wie links kann” und ein “Arbeitstier” sei. Sobald er mal wieder einen halbwegs verunglückten Distanzschuß auf die Tribüne jagt, heißt es gleich wieder, er würde “Zeichen setzen” und “voran gehen”. Kokolores! Ab 20 Metern Vorsprung verschluckt den ja die Erdkrümmung, wie will der da noch effektiv “voran gehen” ?!

Aber seit gestern ist damit eh Schluss. Nach dem Pokalfinale hat sich der Lahm meines Erachtens komplett disqualifiziert was seinen Fußballsachverstand und vor allem seinen Realitätssinn angeht. Habt ihr das Spiel gestern eigentlich gesehen? Diese konterbasierte und mit blitzschnellem Kombinationsspiel ausgeführte Hinrichtung, welche der rumreiche FC Bayern im Herzen des ehemaligen Preußen  (ausgerechnet dort) durch die Hand von Borussia Dortmund (oje… noch mehr Preußen) hinnehmen mußte? Ja? Na dann habt ihr ja auch noch vor Augen, wie das Spiel lief. Während die Bayern einen Elfer versenkten und danach nur noch eine schöne Ribery – Einzelaktion zustande brachten (Gomez ignoriere ich; das Tor nicht treffen, das kann er ja mittlerweile wieder super), kombinierte der BVB die Batzis lustig an die Wand und erzielte 4 toll herausgespielte Tore. Zu schnell, zu präzise und vor allem zu gut waren sie gestern für die Bayern. Die Kommentatoren sprachen von “hilflosen Bayern” oder von Münchnern, die “kein Mittel fanden”. Oder man spricht von “begeisterndem Konterfußball” der Dortmunder, von einer “Wachablösung im deutschen Fußball” oder schlicht von einer “Vorführung”, welche der FC Größenwahn gestern erdulden mußte. In Zahlen ausgedrückt hieß das:

Borussia Dortmund : FC Bayern München

5 : 2

Und das war noch nicht einmal zu hoch. Und was fällt dem Kollegen Lahm ein, nachdem ihm Kloppos Kicker 90 Minuten lang nach Strich und Faden den Hintern versohlt haben? Nichts sinnvolleres als folgender Satz:

“Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft…!”

(Quelle)

Lassen wir das aus aktualpolitischem Anlaß mal von Roland Koch und seinem “Bilfinger” kommentieren:

Koch

(Quelle)

Samstag, 12. Mai 2012

MOTHER

(Danzig)

Heute gibts mal einen kleinen Ergänzungsblogbeitrag zu dem von MsPittili. Eigentlich ist es ja nicht mein Stil, solches rührseliges Zeugs zu bloggen, aber jetzt, da es einmal raus ist, da kann man es ja auch zugeben:  Wir waren heute nämlich wirklich auf eine 30minütige Stippvisite im Gebirge und haben meiner Mutter ein kleines Muttertagstischchen hergerichtet. Da meine Schwester (was ich wußte) auch ein kleines Präsent auf die Reise geschickt hatte, wurde der Umschlag dreist “uffgeruppt” und es neben dem Blumenstraß drapiert. Hiermit sei sie also über die ordnungsgemäße Pflichterfüllung ihres gottgleichen Bruders informiert. So siehts dann übrigens aus:

tisch

Wenn sie also morgen Abend wieder heim kehrt, dann kann sie es kaum übersehen im Wohnzimmer. Und im Kühlschrank, da wartet auch noch ne kleine, selbst gebackene Überraschung:

gabgeegs

Lecker, was!? Smiley Und da wir ein mal da waren, wurde natürlich auch die Chance genutzt ein wenig im Garten unter den inflationär erblühenden Apfelbäumen umher zu schreiten.

Äpfel

apfel2

Sieht schon schick aus! Smiley Dazu gabs noch eine kleine Erzgebirgsrundfahrt auf dem Rückweg, bei der wir durch die sonnige Mittelgebirgslandschaft igorten und ne Menge gute Musik hörten. Wie die Fotos erahnen lassen, war und ist heute ja auch Pustekuchen mit “Scheißwetter”, es ist ein wenig kühler, klar, aber unterm Strich ein toller Tag; und da ich soeben die MsPittili erfolgreich mit “Earl” vertraut gemacht habe, werden wir wohl gleich noch in den Media Markt düsen und die eine oder andere Staffel einsammeln.

Bis denn dann! Smiley

Dienstag, 8. Mai 2012

10 KLEINE JÄGERMEISTER

(Die Toten Hoden)
Es gibt sie noch, die ewigen Klassiker, nur sehen sie heute irgendwie… naja… irgendwie Scheiße aus!
Wir waren ja alle mal jung nehme ich an; und wenn wir es nicht waren, dann sind wir es noch. Als ich soeben den Popcornmais für MsPittili und noch ein wenig Nahrungsmittelgedöns rings herum kaufen war, reihte ich mich an der Kasse neben zwei schätzungsweise 14 – 16Jährigen ein. Er: Posermäßiges Gangster-Shirt, fette Zuhälterkette um den Hals, Pit-Bullfrisur und Kassengestell auf dem pickelübersäten Kratergesicht; sie: Ein Schminktopf auf zwei mühsam in Leggins gepressten Säulen (kennt ihr das auch, wenn sich Leute betont nuttig anziehen und somit zur Persiflage eines Klischeeabziehbildschattens ihrer Selbst werden, so daß man eigentlich nur noch wegsehen möchte, so weh tut das?! So eine war das). Nennen wir sie der Einfachheit halber mal “Schnalle”, wenn ihr Möchtegern Prollo-Freund schreiben könnte, würde er wohl auch genau das in seine Schlußmach-SMS hineinwurstfingern. Jedenfalls schien Schnalle nicht ganz so wohl in ihrer Haut zu sein, die wirkte irgendwie hibbelig und sah es wohl schon kommen. Ich packte meinen Kram hinter ihren “Einkauf” aufs Band und erkannte sofort, warum. Vor meinem heimischen Früchtesaft, der Mettwurst, den Bierbratwürschteln und eben dem Popcornmais lag neben einer Flasche Ja-Cola eine Glasbuddel "Klarer”! Weil Prollo und Schnalle nicht die hellsten waren, hatten sie sie auch quer aufs Band gelegt, sodaß die Flaschen sich quasi auf der Stelle bewegten und sich auf meine Mettwurst zu wälzten. Ich warf schnell eines dieser Warenteilerdingsis dazwischen (btw: wie heißen die eigentlich??), was das Gesöff auch gleich rüde ausbremste. Ein Blich zur Kassiererin – alte Dame mit Prinzipien – fetzt! In Erwartung des nun schon zwangsläufig folgenden Dialoges nahm ich mal die Kopfhörer aus den Lauschern, das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Schnalle war vorsichtshalber schon einmal hinter dem leidlich breiten, aber umso mächtiger herausgereckten Kreuz ihres Begleiters in Deckung gegangen, der sich böse guckend vor der Verkäuferin aufbaute. Ich überlegte kurz, ob ich einschreiten solle, wenn sie ihn dann doch nicht anspricht und meinerseits die Gretchenfrage stelle… ich glaube, ich hätte es gemacht, schon aus reiner Bosheit. Aber dazu kam es ja gar nicht. Die Verkäuferin schaute skeptisch


zu unserem Proteltenpaule empor und formte mit den Lippen die beiden Wörter der Schande:
“Ausweis bitte!”
Schnalle drehte daraufhin sofort ab und ging durch bis auf den Gang hinter den Gassen. Macker aber nicht, dem war nach Diskussion zumute. Nicht etwa, daß es was bringen würde, aber man kanns ja mal versuchen. Er verzog sein komplett baarthaarloses Antlitz noch mehr in Richtung Drohgebärde und meinte, er habe den Ausweis vergessen, wohne aber gleich gegenüber (Anm.: Da ist ein Autohaus… ) und habe na-tür-lich einen Ausweis, da könne sie die ganzen anderen Kassiererinnen fragen (keine Ahnung, was das sollte…). Die Kassiererin überlegte nicht lange und antwortete:
“Ausweis bitte"!”
Etwa in diesem Moment muß es eingesetzt haben, mein finsteres, belustigtes Grinsen. Die Retourkutsche des Typen bestand dann in
“Ey, das gibts doch nicht! Kennen sie die Pit XY (den Nachnamen hab ich vergessen, aber Pit hieß er), der kann ihnen das auch zeugen.”
Soso, ob der gute Pit denn schon weiß, daß er einer ca. 60jährigen Kassiererin auf Geheiß seines Deppenkumpels noch irgendwas “zeugen” soll… ich habe da so meine Zweifel. Jedenfalls wich die Kassiererin von ihrer klaren Linie ab und betrat dafür… eine noch klarere… mit dem Klaren. Während sie “Ohne Ausweis gibts nix!” sagte, verschwand das Schnäpsel unterm Ladentisch. Spacko gab aber noch nicht auf, er reagierte auf dieses Manöver mit einem sehr unorthodoxen Schachzug. Er wandte sich mir zu und bat
“Könnten Sie bitte ihren Ausweis zeigen!”
Da ich gerade von Arbeit kam und auch noch meine übliche Dienstags-Abends Stimm(ungs)lage drauf hatte, klan das wie aus der Pistole geschossene “Nö!!” irgendwie doppelt so übel wie beabschtigt… das gebe ich zu. Aber andererseits: Hat der ne Vollmeise?! Als ob ich hier für irgendwelche Assikinder meinen tollen neuen Ausweis raus hole, nur damit die sich dann den Klaren hinter die Kiemen pinseln können. Obendrein würde ich mich mit so nem Move ja auch noch strafbar machen, soweit kommts noch! Das erwiderte
“Och menno, BIT-TEEEE!"
klang schon fast wieder niedlich – so…. so unerwachsen. Naja, jedenfalls quatschte Prollobollo dann noch ein wenig auf die Kassiererin ein, die immer wiederholte “KEIN AUSWEIS!” Was mich übrigens spontan an folgenden Klassiker erinnerte:
Als es ihr zu bunt wurde (mir aber auch langsam) drohte sie mit dem Sicherheitsdienst. Ich riet ihm grinsend, er solle doch einfach seinen Ausweis holen als er es nochmal bei mir versuchte (ich fürchte allerdings, daß er für Sarkasmus nicht sehr empfänglich ist und es nicht verstand). Und dann schwebte er mit Schnalle von dannen.
Die Kassiererin, die mir persönlich heute irgendwie den Tag gerettet hat, meinte noch kurz, daß sie froh war, daß ich “Nein” gesagt hatte, denn es wäre schließlich strafbar und so weiter. Ich lächelte nur und sagte, dass das für mich eh selbstverständlich ist. Wenn man fast täglich sieht, was diese Brühe anrichten kann, dann sieht man das anders. Und überhaupt: Wer sich so plump und dämlich anstellt wie die zwei Figuren da, der hat es ohnehin nicht verdient mit dieser Tour durchzukommen. Mal ganz davon abgesehen, daß ich mit 15 ganz bestimmt keinen Klaren gekauft habe, waren wir damals cleverer – und erfolgreicher. Wahrscheinlich lags daran, daß gelegentlich ein “illegales” Bierchen oder ein paar Gläser vom Schankwirt “ergaunerter” Weingläser zur Gemeinschaftspizza mit den ganzen Dudes erstens besonders gut mundeten und zweitens dem 15jährigen Hirn nicht annähernd so viel Schaden zufügen, wie wenn man sich regelmäßig die Synapsen mit Hilfe einer Flasche 45%igen aus dem Scheitel schmirgelt.
So, ich geh jetzt MsPittili abholen und lese das ganze Ding hier nach unserer Rückkehr nochmal Korrektur bevor ich es veröffentliche… und zwar bei nem feinen Whisky – finde das passt irgendwie. Zwinkerndes Smiley

Sonntag, 6. Mai 2012

ROCK ‘N ROLL TRAIN

(AC/DC)

Hallöchen. Heute nur mal ein kleines Bildchen. Derzeit kann man hier in “Three-O-City” aus dem Hauptbahnhof heraus fast bis in die Innenstadt gucken, da die Bahn derzeit ihr Schienennetz erneuert. Zukünftig verspätet man sich quasi technisch hochwertiger. Zwinkerndes Smiley Aber der Ausblick vom Gleis 5, der ist schon irgendwie lustig: Bahnhof 

Bahnhof 2

Samstag, 5. Mai 2012

GAY BAR

(Electric Six)

Tachchen nochmal. Smiley Ich muss mich einfach nochmal melden, weil mir gerade etwas sehr Absurdes passiert ist. Kennt ihr eigentlich noch den begriff der “Nettikette”? Dieser ungeschriebene Knigge für die virtuelle Welt? Macht durchaus Sinn. Und wo, wenn ich fragen darf, setzt die am ehesten aus? Klar, beim Fußball. Ich wurde nämlich vorhin folgendermaßen angegriffen:

Beleidigung

Es sei mal verraten, dass es sich hier um die finnische Sprache handelt. Ich möchte mal festhalten, daß ich trotz meines Auslandssemesters eigentlich kein Finnisch mehr spreche. Jedoch: Was lernt man denn im Ausland als Erstes von einer Sprache? Genau, “Kaffe”… also “Kahvi”! (jedenfalls ich.) Und als Zweites??? Was bringen einem auch die Finnen (oder wir den französischen Austauschschülern) noch vor “Guten Tag” oder “Wie geht’s Dir?” bei? RÖCHTÖCH! Die Schimpfwörter. Und somit sah ich mich überraschender Weise auch imstande, diesen Angriff (für welchen dieser Vogel mir extra gefolgt ist auf Twitter) korrekt zu übersetzen. Demzufolge fragte ich mich, was das wohl für ein Vollpfosten ist, der es sich da erlaubt einen vollkommen Fremden aus dem Blauen heraus derart ungezogen als “Beschissenen Homosexuellen (habs mal entschärft)” zu titulieren. Wer glaubt also, er habe die nötigen Testikel in der Hose um sich mit jemanden anzulegen, dessen bloße Existenz dem Nomen “Großartigkeit” einen nicht für möglich gehaltenen Bedeutungsschub verliehen hat; nämlich mit MIR! Schauen wir uns den Delinquenten mal an:

Butzscher Finne

“Klaus Kivelä” heißt er also. Außerdem lernen wir, daß dieser Typ anscheinend ein Finne ist und in Espoo residiert und qua Titelbild Köln-Fan ist. Tja, ein homophober Finne, der ausgerechnet noch ein Herz für diesen Kaschperleverein aus der Domstadt hat. Da wo ich herkomme, nennt man so was kurz und bündig eine “verkrachte Existenz”! Ich entschloß mich zu zwei Aktionen: 1. Diesen Heini nach einer knappen Retourkutsche, welche geschickt mit seiner intoleranten Grundhaltung kokettiert

antwort

zu blocken und 2. Seine anstandslose Dummheit auf ewig im Netz zu manifestieren (was ich hiermit tue). Wenn in ca. 5000 Jahren, nachdem sich die Erde vom bevorstehenden Weltuntergang regeneriert hat, unsere Nachfahren mal zufällig das Internet ausgraben und es als “Quelle” für das Leben ihrer präapokalyptischen Ahnen auswerten, werden sie auf dieses Posting stoßen und denken, “ach guck, dieser Kivelä, das war damals – in grauer Vorzeit – bestimmt der Honk vom Dienst! Sowas wie heute die Ferengi”! Und mich, mich werden sie für den Anti-Honk halten (so eine Art auf einem Space-Mammut reitenden Klingonen-Spock-Darth Vader-Yoda), Altäre zu meinen Ehren errichten und mich als überlegene Intelligenz preisen, welche der globalen Dummheit tapfer die Stirn bot. So was nennt man dann “Win-Win-Situation”! Zwinkerndes Smiley Also NIMM DAS, KIVELÄ UND GEH’ DICH SCHÄMEN!

Natürlich weiß ich auch, was diesen Typen so gegen mich aufgebracht hat… es war natürlich die Wahrheit, die ich an alle gerichtet in die Weiten des Twitterlandes sprach, welche er nicht ertragen konnte:

stein des anstosses

trollface

RADIO GAGA

(Queen)
Eigentlich wollte ich mich ja nicht mehr allzu oft aufregen über den ganzen Schrutz, den das Unterschichtenfernsehen so hervor bringt, aber manchmal gehts halt nicht anders. Der König der vollenthirnten Ga-Ga-“Unterhaltung” hat sich wieder einmal eine neue Frechheit ausgedacht, mit der er das anspruchsarme und bierschwangere Proletenvolk dieser Republik für die nächsten paar Wochen im Fernsehsessel festzudübeln gedenkt. “DSDS – Kids” nennt sie sich, diese neue Geißel der Menschheit, und wird – wie könnte es auch anders sein – von RTL ausgestrahlt. Hatte man dort früher noch die Champions League im Programm und sammelte mit dem “Torfall von Madrid” und dem Duo Jauch/Reif Fernsehpreise ein, so heißt das derzeitige Flaggschiff augenscheinlich “M.S. Diiietaaaaaa” und umschifft die Klippen des intellektuellen Anspruchs so sicher wie Schalke die Meisterschaft. Mit all seinen blödsinnigen Sendeformaten, die man unter “Reality-Soap” laufen läßt und in denen sich die untersten der Unterschichtigen vor laufenden Kameras gegenseitig wahre Idiotieduelle und sexuell aufgeladene Gaga-Konflikte vorspielen, hat man das Fernsehen zwischen 06:00 und 20:15 Uhr doch schon längst komplett wertlos und meidenswert gemacht. Aber das reicht nicht… jetzt wird der geistige Rückstand, welchen der Sender seinem Publikum unterstellt, weiter ausgebaut und zwar bis weit über 20:15 Uhr hinaus.
Man kennt ja das “normale” DSDS, wobei “normal” dabei ja schon ein gigantischer Euphemismus ist. Da jodeln Dutzende von sozial Abgehängten und Pseudogangstern um die Wette um anschließend nach dem ersten leidlich erfolgreichen Soloalbum, bei dem Bohlen wahrscheinlich dank Knebelvertrag den Gewinn fleißig abschöpft, die KIKs dieser Rebublik zu eröffnen (ganz nah am Fan eben). Während die Typen dabei regelmäßig am Versuch “möglichst cool auszusehen” scheitern (bei den Gesichtern und Radarlauschern kein Wunder… ich sage nur: “Daniele”) huren die Damen der Zunft bisweilen derart penetrant über die Bühne um sich dem “Diiiiieetääääää” anzubiedern, daß man geneigt ist von ihnen (horizontale) Gewerbesteuer einzutreiben. Am Ende gewinnt dann immer eine dieser Figuren und wird vom Muttersender für ganze 14 Tage rücksichtslos unterstützt bevor man ihn oder sie (meistens eher “es”) fallen läßt und sich den nächsten Bekloppten sucht, den man zum Temporalstar hoch zu hypen gedenkt.
Nun scheint dieses bescheuerte Konzept sich so langsam tot gelaufen zu haben. Die letzte Staffel litt angeblich unter massiven Einschaltquotenproblemen. Wahrscheinlich, weil selbst der letzte Depp im hinterletzten Dorfslum dieser Republik gemerkt hat, was für ein sinnfreies Spielchen da gespielt wird. Außerdem waren die Kandidaten hässlich wie nie, was sich in Kombination mit der musikalischen Wertlosigkeit der ganzen Sendung zwangsläufig in den Einschaltquoten niederschlagen mußte. Nun versucht man es eben, indem man nicht mehr die pseudopubertäre Trash-Generation der 20+x Jährigen vor die Kameras zerrt, sondern ihre Kinder und Enkel (klingt komisch, ist aber so). Jedenfalls dürfen all die kleinen Kevins, Jason-Marvin-Leon-Jämes-se und Schacke-lines sich da das nuttige Outfit irgend eines dieser anspruchsarmen Pop-Stars anschößeln lassen und dessen musikalischen “Hit” auf der “großen Bühne” zum Besten geben. Hernach müssen sie sich vom Obermotz der Generation “meeeega-geil” bewerten und/oder als unfähig aussortieren lassen. Was dabei am Ende heraus kommt, ist jetzt noch nicht absehbar. Ich tippe aber auch so eine Art siebenjährigen Lady-Gaga-Verschnitt, der von seinen überehrgeizigen Eltern (bei Original-DSDS nicht einmal den Recall geschafft… und zwar bei allen 25 Versuchen) bis zum totalen Kollaps auf die Bühne geprügelt wird um die Familien”ehre” gründlich zu ruinieren. Wer jetzt sagt “hoppla, dieses pädophil angehauchte, verantwortungslose Idiotenkonzept kommt mir doch bekannt vor”, dem sei zugerufen: Stimmt… guckst du hier:


Nur halt mit dem Unterschied, daß die renitenten Wänster dieses Mal (angeblich) selber singen – also genau das tun, was Bohlen während seiner ganzen “Karriere” nicht hin bekommen hat. RTL nutzt die Chance, ein altes Sendekonzept wieder neu aufzulegen und bei der Gelegenheit gleich noch mehr auf Massenkompatibilität und vor allem möglichst exzessive Denkbefreiung für die Zuschauer zu trimmen. Obendrein finde ich es vom Sender verantwortungslos so eine Sendung zu machen. OK, jetzt mag man sagen, daß das vor allem Verantwortungslosigkeit seitens der Eltern zeigt, wenn sie ihre Sprösslinge vor dieser als “Jury” genannten Hydra auftreten und im Unterschichtenfernsehen durch den medial-kulturellen Ver- und Entwertungsreißwolf drehen lassen, aber denen hat man doch durch solchen Kokolores wie “Mitten im Leben” in den letzten Jahren gezielt jedwede Kritikfähigkeit hinweg gesendet – die können nix für ihre eigene Dummheit!
Nee, das Fernsehen wird wirklich immer dämlicher! Ich für meinen Teil guck da heute Abend lieber “Schlag den Raab”! Zwinkerndes Smiley

Freitag, 4. Mai 2012

IMPERIAL MARCH

(O.S.T. – Star Wars)

Ich wurde heute provoziert… und zwar von MsPittili! Aber andererseits hat sie ja auch Recht, weshalb es eher ein Hinweis, denn eine Provokation war. Eben sprang mit folgender Tweet ins Auge:

Provokation

Naja, da ich nach der Arbeit erst im Auto saß um den Millenium-Igor mit Treibstoff aus dem benachbarten System zu versorgen, damit er morgen wieder tapfer Jagd auf dieses Opelaner-Rebellenpack machen kann und versank anschließend in tiefer Meditation meine Macht-Akkus wieder ordnungsgemäß auflud – man könnte auch sagen, ich sei auf dem Sofa eingeschlafen während DMAX-lief… muß man aber nicht, kam ich heute noch nicht dazu! Aber sie hat Recht, jemand wie ich, der muß eigentlich eine kleine aber feine Huldigung dieses großartigen Datums in die Welt hinaus schreien. Ein Tag, der das Fantasy-Genre, die Filmindustrie, das Nerdtum aber auch den Glauben an den Sieg des Guten in der Welt zelebriert. Aber auch ein Tag, an dem wir alle für einen Moment inne halten und in tiefer Stimmlage und tief atmend zu uns selber sagen: “Luke, ich bin Dein Vater"!”

In diesem Sinne rufe ich euch für die restlichen 3 Stunden fröhlich zu:

starwarsday

(Quelle)

Tod der Republik, LANG LEBE DAS GALAKTISCHE IMPERIUM!!!!

Mittwoch, 2. Mai 2012

TAIKATALVI–Nightwish Arena Leipzig 01.05.2012

(Nightwish)

Guddn Ahhhmmmmmd’! Eigeweide! Nein! Eingeweihte, so wird ein Schuh drauß! Also: Eingeweihte werden wissen, daß der Onkel seit letztem Donnerstag einen wohl verdienten Kurzurlaub tapfer bestritt und vor allem genoß. Dieser begann an letzten Donnerstag mit dem bereits niedergeschriebenen Konzert der joensuuaner Humppa-Recken um “Eläkeläiset” im Schurkenstaate Jena, wo ich meine ehrenwerte Schwester quasi zu ihrem akustischen Erweckungserlebnis zwang (wollte ja erst nicht wirklich mit, dann hats ihr aber doch gefallen). So wurde wunderbar finnisch das Konzertjahr eingeleitet. Da die Vorliebe der Nordmänner für guten Metal ja bekannt ist und es irgendwie auch in mein Gehör geschafft hat, mußte auch gleich entsprechend nachgelegt werden.

Und so begab es sich, daß am gestrigen Feiertage die Gründerväter persönlich der freien Stadt entgegen strebten, welche da den Namen “Leipzig” trägt. Aus verschiedenen Richtungen kommend stürmten wir – der eine das eigenen Schlachtross im Galopp antreibend, der andere im großen, roten Stahlwurm des alten, gefürchteten Großmaesters Mehdorn – bereits zum zweiten Mal besagter Stadt entgegen und freuten und auf einen Konzertabend mit “Nightwish”. Etwa einen Kilometer vor der Arena wurde ich dann vom GVH aufgesammelt, wie ich da bedrohlich über die Bürgersteige schritt, und wir hielten gemeinsam Einzug vor der Arena. Schnell noch das Auto abgestellt und uns zur Schlacht gerüstet (meine Konzertweste durfte natürlich nicht fehlen) und schon schlurften wir in Richtung Eingang. Es lief noch alles recht gemütlich ab, wenn man mal vor der doch sehr ansehnlichen Schlange vorm Eingang absah. Nun, vor dem einen Eingang wohl gemerkt. Zwinkerndes Smiley Es scheint sich noch nicht herum gesprochen zu haben, daß die Arena derer zwei besitzt und so kreuzten wir mutig die Warteschlange und gingen einfach um die Halle herum, wo wir… keine Schlange vorfanden. Die Securitys wirkten unterbeschäftigt und wir latschten direkt durchs Tor und wurden noch nicht mal unsittlich nach Waffen abgefingert. Das irritierte nicht nur uns, auch einige der nach uns langsam eintrudelnden Konzertbesucher hoben schon (hoffnungsvoll??) die Arme um sich abtasten zu lassen und waren dann ein wenig verdutzt, daß keiner diese Chance ergriff – ganz ehrlich: hätte ich an Stelle der Security-Jungs auch nicht freiwillig gemacht Zwinkerndes Smiley. Mein anfängliches Zögern am Merch-Stand kostete mich dann das Tourshirt, denn als ich mich nach dem ersten Bier entschloss, doch eines zu holen, da war es nur noch in S oder M zu haben. Tja, selber Schuld, wenn man die Metal-Standardgröße trägt. Aber ich fand eine optisch sehr ansprechende Alternative. Zum obligatorischen Konzertbier sollte noch ein Wort verloren werden. Wer sich dieser Tage über die Spritpreise aufregt, der jammert weiß Gott auf einem für uns gestern nicht nachvollziehbarem Niveau. Das 0,4er Bierchen schlägt mittlerweile mit unlustigen 3,50€ zu Buche, worauf man noch utopische 2,50€ Becherpfand draufwarf. Beim Kauf, legt man somit gleich mal 6 Tacken für den Gerstensaft hin… die ham’ ne Meise! Außerdem finde ich das verantwortungslos… wer kann sich denn da noch eine Bierdusche für die Massen leisten (gabs gestern auch kaum logischer Weise)??? Na gut, aber Frohnaturen, die wir sind, ließen wir uns davon die gute Laune nicht vermiesen. Bereits recht früh wurde mit “EKLIPSE” die erste Vorband auf die Bühne gescheucht. Ich hatte was Vorbands angeht ja schon so meine Befürchtungen. 2008 an gleicher Stelle hatten Nightwish die Bands “Pain” und “Krieger” im Gepäck. “Krieger” war so ziemlich das Bescheuertste, was ich je auf einer Bühne habe stehen sehen und Pain waren am Vorabend in eine Kneipenschlägerei verwickelt wurden und konnten in Folge dessen nicht auftreten. 2009 dann erst der Lichtblick bei Metallica an gleicher Stelle - da war aber dafür der Sound mies bei Machine Head – und dann mutete Rammstein uns Combichrist zu (die setzten sich nur um Nuancen von Krieger ab. Aber gestern wurde Gott sei Dank auch mal qualitativ was geboten fand ich. Eklipse waren ein guter Anfang, wenngleich keine wirklichen Stimmungskanonen. 4 Mädels an Streichinstrumenten, die Hits covern – ketzerisch könnte man sagen “Apokalyptica mit Brüsten” *fg*. Aber die waren gut in dem was sie da taten (Apokalyptica passt also auch in der Hinsicht) und ernteten für ihren recht kurzen Auftritt auch anständig Applaus. Die Musik an sich passt aber eher zu einem schönen, ruhigen Abend mit nem Weinchen in der Hand als auf eine Metal-Bühne, da waren wir uns einig. Was folgte, war die mit Abstand kürzeste Umbaupause, die ich je erlebt habe. Als die Damen die Bühne verlassen hatten waren wir gerade mal zum Bierstand gekommen als es hinter uns in der Halle schon wieder rumorte. Flink die Treppen hinab und zum nahen Seiteneingang wieder hinein (was auch den Vorteil hatte, daß wir nun wesentlich näher an der Bühne standen als vorher) und da legten vor uns schon “Battle Beast” los. Die fand ich nun wieder richtig klasse! Kennt ihr noch 2Zurück in die Zukunft”? Die klangen, als habe Marty McFly damals eine 80s Power-Metal-Band erst niedergeschlagen, im Kofferraum verstaut, sei dann ins Jahr 2012 gereist und habe sie auf die Bühne geschickt. Einfacher, direkter aber sehr gut gespielter Metal mit allen Gitarrensoli- und Selbstbeweihräucherungs-Klischees, die man sich so vorstellen kann. Aber ohne dabei nervig zu wirken. Dazu noch die Frontfrau mit ihrer ziemlich krassen Stimme und nicht enden wollendes Geheadbange auf der Bühne. Daß die in ihrer Freizeit gerne Iron Maiden und AC/DC lauschen, war auch nicht zu überhören. Sehr gute Starthilfe. Wäre da nicht die nach ihnen recht lange anhaltende Umbaupause gewesen – man wäre gut warmgerockt in den Hauptact gegangen, aber das kühlte dann schon ein bissel ab. Müßte ich schätzen, würde ich auf 30-45 Minuten tippen… gefühlt wars noch länger.

Wir vertrieben uns die Zeit damit noch ein wenig damit, uns zentraler und näher zur Bühne zu platzieren und über seltsame Leute zu läs… ähm, gemeinsam eine in einem diskursiv-deskriptiven Ansatz wurzelnde Gegenwartsdiagnose von auf uns extern einwirkenden, komplexen Persönlichkeitsphänotypen zu erstellen und diese erkenntnistheoretisch zu diskutieren. Naja, jedenfalls wars lustig, auch wenn das Warten langsam ein wenig lang wurde. Irgendwann ging dann doch das Licht aus und ich sollte die Antwort auf die bereits HIER bei der Albumkritik zu Imaginaeum gestellte Frage nach der Livetauglichkeit der Songs erhalten. Das Licht erlosch also und der bereits seit besagten gut 30 Minuten vor uns und der Bühne hängende Vorhang aus weißen Fetzen wurde beidseitig beleuchtet. Die Spieluhr wurde aufgezogen und auf der Leinwand deutete sich das Schattenbild von Marco ab, welcher in einem Schaukelstuhl sitzend die finnische Intro-Fabel zum besten gab. Ein überaus gelungener Auftakt wie ich finde, war schon sehr beeindruckend und vor allem dem neuen Album als solches auch angemessen. Der Bassist verließ gegen Ende den Stuhl, schleuderte ihn noch gen Bühnenrand und Ventialtoren brachten das Gewirr von Fetzen und Lumpen erst einmal ordentlich in Bewegung, während hinter dem Vorhang “Storytime” ertönte und man hin und wieder auch schemenhaft die Schatten der Musiker erkennen konnte. Störte zunächst noch nciht wirklich, Hände erhoben sich, es wurde mitgeklatscht… und als dann im ersten Break der Vorhang mit lautem Knall fiel, kam dann gleich richtig Stimmung auf. Die Bühne wirkte auf den ersten Blick gleich wunderbar gestaltet fand ich – und größer als bei den Vorbands. Das Bühnenbild war recht aufgeräumt, aber wirkungsvoll, die Lichteffekte und projezierten Bilder auf der Leinwand im Hintergrund waren über das gesamte Konzert hinweg vollkommen passend. Und daß man Pyro einsetzte fand ich auch super – aber ich bin auch ein Freund von dem Zeug wie ich gestehen muß! Aber was rede ich hier lange über den Einstieg… seht es euch doch mal selber an Zwinkerndes Smiley:

Jedenfalls ein Weltklasse Einstieg ins Konzert und direkt hinterher wurde man mit dem Kracher “I Wish I Had an Angel” beschossen. Da kreiste dann meinerseits fleißig das Haupt und Hände wurden zur Pommesgabel formiert gen Bühne gereckt… ja, da hatte Mann drauf gewartet seit Mann die Karte erstanden hatte. Smiley Jedenfalls gings damit dann erst einmal richtig rund im Innenraum, und zwar NUR DA! All ihr, die ihr Sitzplatztickets habt und das ganze Konzert über brav Opernpublikum gespielt habt: schämt euch! Auf den rängen ging gar nix. Unverständlich, zumal vom Innenraum ja genug Funken ausgingen, die hätten überspringen können. Aber zurück zur Musik, Nach dem verträumten Einstieg mit Taikatalvi war dieses Anziehen des Tempos richtig wohltuend und man mit “Amaranth” wurde dann so etwas wie der erste Sing-Along gezündet. Ein wenig umarrangiert glaube ich, aber das ging vielen der “alten” Songs so und tat ihnen auch sichtlich gut. Mit Scaretale wurde dann der “Imaginaerum” – Faden wieder aufgenommen. Das Märchenhafte und verspielt Symphonische des ganzen Albums brach wieder in den Abend ein und der bombastische Klang, der auch schon die vorherigen Songs durchzogen hatte, kam wieder so richtig zur Geltung. Live ist der Song eine Granate. Zumal das Tim-Burton-Soundtrackhafte des Songs richtig zum Tragen kam. Man konnte sich im Mittelteil förmlich die verhutzelten, Burton-typischen Zombiemännchen vorstellen, wie sie in irgend einer dunklen umgebung zum Takt umherrirrwischten… versuchts mal:

Das machte so richtig Spaß und beschloß sogleich den ersten, sehr metallischen und schnellen Block des Abends. Danach gabs dann erst einmal eine kleine Pause für alle Beteiligten und wir gingen einem sehr feinen ruhigeren Part entgegen. Eingeläutet wurde er mit der etwas außergewöhnlichen Jazz-Blues-lastigen Chanconnummer “Slow Love Slow”. Wunderbar ruhig am Anfang und sich dann langsam in der Halle ausbreitend und anschwellend, sehr intensive Nummer. Der Wechsel zu schnelleren Klängen danach ging aber auch leicht von der Hand, zumal mit “I want My Tears Back” die wohl mittanzbarste und beschwingteste Nummer folgte. Die keltischen und irischen Folk Einflüsse rissen einfach mit und das war um uns herum überall zu spüren – außer auf den Rängen. Dort saß man vornehm und guckte… ja, man guckte eben… Banausen! Fröhlich wie wir nun alle drauf waren wurde mal kurz wieder der Klassikermodus eingeschaltet und “Come Cover Me” gebracht. Eines meiner absoluten Lieblingsstücke von den alten Sachen, auch ein wenig aufgepeppt und umgestaltet. Mir persönlich gefällt die alte Version einen Ticken besser, sie hat einfach mehr Drive, aber diese war auch klasse und fügte sich obendrein auch besser in das gesamte Set ein. Da es eine dann doch recht antike Nummer ist für die Band, ebbte auch die Reaktion in der Menge ein wenig ab (die auf den Rängen haben wahrscheinlich nicht mal mehr geguckt) – was mir aber wurscht war; ich genoß einfach, den Song live zu erleben und das Outro ist sowieso über jeden Zweifel erhaben! Smiley Was nun folgte war schlicht und ergreifend genial! Ein dreiteiliger Akustikblock. Angeführt von “The Crow, The Owl and the Dove” wurde es besinnlich im Saal und der Joensuuaner hinter der Schießbude auf vor seinem Instrument hervor und spielte die Drum-Anteile kniend vor seinem Instrument ein. War schon ein seltsames Bild, den Jukka so da rumlümmeln zu sehen, aber das Gesamtbild der Band passte mal wieder wie der sprichwörtliche Arsch auf den Nachttopf. Nachdem “The Crow, The Owl and the Dove” sanft verklungen war erschien ein überdimensionaler Leuchtturm auf der Leinwand und man knüpfte mit “The Islander” gleich unumwunden da an, wo man eben aufgehört hatte. Einfach ein toller Song, der sich zudem noch perfekt in den Kanon der neuen Stücke einfügte und nach seinem Vorgänger auch perfekt patziert war. Man stand eigentlich nur da und genoß das Lied. Außerdem kamen in den letzten paar Songs auch die ultimative Stärke von Nightwish zum Tragen. Sie haben zwei gegensätzliche Stimmen, die sich perfekt ergänzen und die Songs somit viel an Tiefe gewinnen lassen. Sie sind keine One-Woman-Show mehr wie zu Tarjas Zeiten und das ist einfach eine Ohrenweide. Als nächstes folgte nun eine wirkliche Überraschung und vor allem der größte Geniestreich des Abends, was das Neuorganisieren von alten Songs angeht: “Nemo” in einer Akustikversion. Aus dem Radio-Hit, welcher der Song vor 8 / 9 Jahren war, wurde so ein kleines Juwel. Hört es euch mal an (wer genau hinschaut, sieht da auch den Jukka rumschemeln):

Ein Unterschied wie Tag und Nacht zum Original. Spontan kommt mir da der Pearl Jam Doppelschlag mit “Lukin” in den Sinn. Das ist quasi das “Slow Lukin” aus Finnland. Zwinkerndes Smiley Als nächstes wurde das Tempo wieder angezogen und mit dem Instrumental “Last of the Wilds” und “Planet Hell” wurde es auch wieder ein wenig keltischer und man hatte wieder Gelegenheit die Schweißdrüsen ein wenig anzufeuern, zumindest auf halbe Kraft. Gerade “Planet Hell” rollte am Ende mit seiner Drumline und den Basedrumattacken wieder alles über den sprichwörtlichen Haufen und man konnte zwischen den Headbangeinlagen nicht anders als die Hände empor zu reißen oder mitzuklatschen. Sehr schöne Songs und dank der tadellosen Akustik in der Arena war es die reinste Freude ihnen zu lauschen, weil man auch jedes von Tuomas hineingewobene Fitzelchen Klangmagie heraustüfteln konnte… da passte alles. Danach folgte dann endlich mein absoluter Favorit von  “Imaginaerum”: “Ghost River”. Ein Song der härteren Kategorie mit einem der wohl geilsten Refrains, die in den letzten Jahren in dieser Musksparte geschrieden wurden. Wahnsinnsnummer und stimmlich auch wieder sehr Marco-lastig. Da wurde das Genick nochmal ein wenig strapaziert. Zum Abschluß des Mainsets wurden dann nochmal zwei edle Klassiker ausgepackt. Zunächst ging man mit “Dead to the World” wieder in die stark symphonisch orientierte Vergangenheit zurück, was aber 1a ankam in der Halle… naja, außer vielleicht auf den Rängen… . Und schließlich brachte man mit “Over the Hills and Far Away” noch den absoluten Mitsing-Evergreen der Bandgeschichte. Traumhaft das Ganze, gerade Over the Hills rockte nochmal richtig und der Innenraum brodelte wieder zur Verabschiedung der Band. Als sie die Bühne verließen hatten sie ein begeisterndes Mainset geliefert, das schon alleine 3 Songs mehr  beinhaltete als das 2008er Konzi.

Der Wiedereinstieg zur Zugabe wurde mit der Bandeigenen Neuinterpretation von “Finlandia” von Sibelius eingeläutet. Der Komponisten-Oberguru des Nordvolkes dürfte stolz sein, eine sehr schönes Versiönchen wurde uns da geboten und es war definitiv eine kleine aber feine Liebeserklärung der Band an ihre Heimat. Schön wars. Der folgende “Song of Myself” rundete dann die Reise durch die Welt von Imaginearum ab, bevor der Schlußpunkt mit “Last Ride of the Day” nochmal donnernd unter einen rundweg gelungenen Konzertabend gesetzt wurde.

Beeindruckendes Konzert, Band in Spiellaune und eine Bühnenshow, die einen erst überraschte, dann mitriß und in ihren Bann zog. Der Switch, dieses monumentale Monstrum von einem durchkomponierten, komplexen Konzeptalbum zusammen mit älteren Songs auf die Live-Bühne zu bringen und daraus dann eine begeisternde, komplette Einheit zu schmieden, ist Nightwish rundum gelungen. Jeder, der auf der Tour Gelegenheit hatte, sich das Live zu geben, dürfte einen unvergesslichen Abend gehabt haben… naja, mal abgesehen vielleicht von den Typen auf den Rängen. Zwinkerndes Smiley

Dienstag, 1. Mai 2012

FIGHT FIRE WITH FIRE

(Metallica)

Heute mal ein kurzer Antwortpost extra für Manu. (Gut, wollte ich eh schreiben, aber bitte sagts ihr nicht Zwinkerndes Smiley ). Jedenfalls war ich gestern mit dem GVH auf dem Hexenfeuer…

fire

wie damals eben. (Für alle, denen das jetzt nix sagt: KLICK.) Wie es war? Joa, schön. War seit einigen Jahren nicht mehr auf so einem Ding, und irgendwie hat es schon was vor so ‘nem großen Feuer rumzulungern, ein Bierchen zu trinken (eins hatten wir ja) und zuzuschauen, wie das Umfeld immer fahruntüchtiger wird oder sich Leute torkelnd in die umliegenden Rapsfelder “verpissen” (manchmal allerdings wohl auch mit anderen Motiven…). Aus logistischen Gründen mussten wir weitgehend auf Bier verzichten, neben dem schon erwähnten Kösti gabs nur – wie gestern geschrieben – alkoholfreies “Bier”. Ich gebe Nelja nachträglich Recht: Das Zeug hat diesen Namen nicht wirklich verdient und ich widerrufe meinen Post von gestern: Das Zeug hat es nicht verdient neben dem traditionellen Gebräu zu stehen… eigentlich gehört es neben den Veganerfraß in besagte finstere Lagerecke Zwinkerndes Smiley. Aber das war eigentlich auch schon der einzige, wirkliche Kritikpunkt – und der störte auch nicht wirklich. Hier noch zwei kleine Impressionen von der lodernden Glut, welche uns die bösen Geister hoffentlich bis zur nächsten Walpurgisnacht vom Hals hält:

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