Hach, so ein Sonntag ist schon was Feines. Zuerst ausgeschlafen, dann ein wenig den mütterlichen Garten im Sonnenschein beräumt und somit das gestrige Tagwerk beendet und hernach mit einem köstlichen Festschmaus belohnt zu werden. Dann in den Igor geschwungen und drei Stunden mit einer nicht unerheblichen Menge Senseo-Kahvi und Lesestoff in der Badewanne verbracht. Dort beendete ich vor wenigen Minuten Band 5 von “Game of Thrones”, der sechste liegt selbstredend parat und wird gleich (nach einer kleinen Pause) angefangen.

Ja, man kommt so langsam voran und gemessen an den veröffentlichten und angekündigten Bänden habe ich nun die Hälfte der Reise durch Westeros zurück gelegt. Wenn ich die Bücher so sehe, kann ich nicht glauben, schon so viel gelesen zu haben. Mir kommt es eher vor, als hätte ich eben erst angefangen und maximal zwei dieser 700-Seiten Wälzer hinter mir. Tja, sehr fesselnd. Und da ich euch mit meinem mittlerweile dritten Post zum Thema mal so richtig auf den Keks gehen will, möchte ich die gröbste Struktur der Handlung (ohne zu spoilern versteht sich) mal in eigenen Worten und Bildern zusammenfassen:
Wir befinden uns in einem Königreich namens Westeros, in welchem sich in einem mittelalterlichen Setting mehrere mehr oder weniger mächtige/reiche/verschlagene/… Familien
um den Thron kloppen. Ausgehend von einer von Ihnen, der Familie Stark, welche im nördlichen Winterfell

residieren, wird die Handlung ins Rollen gebracht. Da der Thron erst schwach und schließlich ganz vakant ist, gehts bald richtig rund. Alsbald finden wir uns in einem Intrigensumpf wieder und in einer Zeit, in welcher die edlen, starken Recken von Westeros sich für eine Seite entscheiden müssen. Für jene satteln sie dann ihre stolzen Schlachtrösser

und führen ihre auf den Wams gestickten Familienwappen

ins Feld. In mehreren epischen Schlachten

wird um die Krone gerungen. Die Klopperei hinterläßt reichlich Ruinen

und jede Menge Neuankömmlinge an der Pforte zur nächsten Welt

Nebenher etabliert sich das Haus Lennister

als gewiefter Antagonist der Starks. Neben Feldzügen versuchen sie – aber auch andere Häuser – alles zur Stärkung der Macht anzuwenden. So wird fleißig gemeuchelt

oder – wenn gar nix mehr hilft – zur Not auch mal der Kontrahent geheiratet und anschließend…

naja, ihr wißt schon. Nebenbei wird noch kräftig an den alten Göttern “gesägt”

und die sich im fernen Norden,

jenseits einer gigantischen Mauer

zusammenbrauende Gefahr durch Wildlinge und “Zombies”

geflissentlich ignoriert. Nebenbei regeneriert sich jenseits des Meeres

Die letzte Erbin des früheren Königs. Ihren Papa hatte man nebst der restlichen Familie dereinst recht unsanft

vom Thron geschubst, was sie nun mit Hilfe der drei letzten Drachen

der Welt rückgängig zu machen gedenkt… .
Alles klar? Nein? Dann lest die Dinger!

Toll gemacht, musste sehr schmunzeln.
AntwortenLöschenWeltgut!
AntwortenLöschenSchön zusammengefasst... In Deinem Essay sieht es ja sehr danach aus, als ob die gelbe Macht aus Dorne am Ende gewinnt :)
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