Freitag, 14. Oktober 2011

SATANS FINEST

(Graveyard)

Ms.Pittili hat heute ja jüngst einen Blogbeitrag gepostet, welcher sich mit "Neuem" und dem Zurechtkommen damit beschäftigt. Ich kann euch den Beitrag (ihr findet ihn übrigens HIER) nur wärmstens ans Herz legen. Um das Gesagte zu Untermauern benutzte Sie dann ein paar Bilder von Jungvieh. Jungvieh - und darauf baut ihr Vergleich im Wesentlichen auf - hat mitunter die Angewohnheit unser Kindchenschema-geschädigtes, ästhetisches Empfinden anzusprechen. Im Ergebnis finden wir diese Hasenbabies "süß", "niedlich" oder gar "schmackhaft".  Ich für meinen Teil dachte mir, bei so viel pelziger Niedlichkeit müßte man mal intervenieren! Das hälst du ja im Kopf nicht aus... .

Also schmeiße ich in bester Battle-Rap-Manier der MsPittili den verbalen Fehdehandschuh der Niedlichkeit hin und verkünde der Welt, daß Hasen mitnichten "süß" sind. Sie sind nicht diese putzigen, plüschigen Langohren, die in ihrem Käfig hocken und einen debil - verschmust anmümmeln... jedenfalls nicht nur! Schon gar nicht sind sie die lustigen Gesellen, welche zu Ostern durch den Garten hoppeln und ihre Eier verstecken (btw: wenn man ihre Fortpflanzungsrate bedenkt, dann verstecken sie sie auch nicht wirklich). Nein, Hasen sind auch ganz gemeine, fiese Bastarde! Blutrünstige Killer, welche mußmaßlich hinter jedem Gebüsch auf dich lauern und dir das Lebenslicht ausnagen können. Hasen, das sind die unbarmherzigen Kampfmaschinen, die lautlosen Ninjas, die... die... quasi die Panzer unter dem Kleinvieh.

Stellt euch nur mal vor, ihr geht im Winter durch die dunklen Gassen eurer Stadt. Ihr wart vielleicht gerade im Kino und habt euch den neuesten Hugh Grant Film angeschaut... ihr habt gelacht und geweint... bei der abschließenden Hochzeit vielleicht sogar laut schluchzend euer Antlitz in Popkornresten vergraben. Dann habt ihr euch auf den Heimweg begeben und das Grauen, welches ihr im Kino erleben mußtes (-> Hugh Grant) verfolgt euch noch im Geiste. Dann trefft ihr plötzlich unter einer ausgefallenen Laterne auf den hoppelnden Horror!! Ein blütenweißes Tarnkappenkanninchen springt euch aus einem der aufgetürmten Schneehaufen heraus an. Es bleckt die Hauer und seine Klauen bohren sich in euer Fleisch... und dann sieht man nur noch das Blut in alle Richtungen spritzen und die winterlich weiße Stadtlandschaft besudeln. Wäre das nicht furchtbar?! Wie jetzt - ihr glaubt das nicht. Nun gut, dann laßt uns das mal visualisieren.

Beweisstück 1 gegen die Niedlichkeit von Hasen:


Also eines steht mal fest: Ohne meine heilige Handgranate gehe ich nicht mehr auf die Gralsuche! Wer nach diesem verstörenden, historischen Dokument noch Zweifel an der Abgrund tiefen Bösartigkeit und vor allem "UNNIEDLICHKEIT" von Hasen hat, der kann eigentlich nur noch mit der Holzhammermethode von seinen fehl geleiteten Verniedlichungen kuriert werden. Mit einem Blick in die finsterse aller Finsternissen, in den hintersten Winkel des Wandschranks aus dem immer dieses Knarzen kommt in der Nacht.... ein Blick auf jenes Wesen, das geschaffen wurde nach dem Ebenbild des sozialen Gewissens der FDP... ein Blick auf ES - DAS BEWEISSTÜCK NR. 2!

PS: Schmecken tun die Viehcher aber super! :D

Kommentare:

  1. pühh. Mir ging es gar nicht um die Niedlichkeit. Aber ich kenne nix, was so verängstigt guckt. Außer Bambi vielleicht. Und Bambi wurde erschossen und das habe ich nicht vor.

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  2. Ich glaube Bambi hats überlebt... Bambis Mutter wurde erlegt.

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  3. Ha, da outet sich das Disney-Kind. Woher soll die Lindgren-Maid das denn wissen?

    Grüße! N.

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  4. Der Bambi-Film ist WIRKLICH gruselig... alleine schon die Musik. Voll der Shocker! Aber Suomieven hat recht. Es war die Mutter, die das Zeitliche gesegnet hat.

    Nach diesem Posting sehe ich unsere beiden Zwergkaninchen mit ganz anderen Augen... *gg*

    LG

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  5. Ich sollte vielleicht dazu sagen, daß ich Bambi nie gesehen habe. Disney-Filme waren mit immer mädchenhaft, habe kaum einen gesehen. Lindgreen war auch nicht so mein Fall (von Pipi mal abgesehen, die hatte schließlich einen Affen).

    Hase und Wolf ("Nu Pagadi") war eher mein Fall. Für alle Unwissenden: Das war sowas wie der Russen-Roadrunner. ;-)

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